Stromverbrauch Backofen

Hallo!

Ich spiele mit dem Gedanken, mir einen Mini-Backofen zu kaufen, um Strom sparen zu können. Weiß allerdings gar nicht, wie viel mein Backofen genau verbraucht.
Auf dem Typenschild steht einmal die Nennleistung: 10 kW, dann der Grill: 2,9 kW und dann „Backofen“ 3,2 kW.
Was aber nun genau zählt, ist mir eher schleierhaft.
Mein Backofen geht bis 250°, wobei ich meist bei 190° backe.

Der Mini-Backofen hätte 1500 kW.

Als Laie würde ich jetzt mal mutmaßen, dass er damit ca. halb soviel Energie verbraucht wie mein Backofen - wenn man die Nennleistung außer Acht lässt, von der ich nicht weiß, was es ist.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand hierzu helfen könnte.

Kein Unterschied

Ich spiele mit dem Gedanken, mir einen Mini-Backofen zu
kaufen, um Strom sparen zu können. Weiß allerdings gar nicht,
wie viel mein Backofen genau verbraucht.
Auf dem Typenschild steht einmal die Nennleistung: 10 kW, dann
der Grill: 2,9 kW und dann „Backofen“ 3,2 kW.

Das sind die Stromverbräuche in der Heizphase und danach alle paar Minuten, wenn nachgeheizt wird. Der Langzeitverbraucht ist dann sehr viel geringer. Ich schätze mal, dass es dann nur noch 10 % sind.

Was aber nun genau zählt, ist mir eher schleierhaft.
Mein Backofen geht bis 250°, wobei ich meist bei 190° backe.

Der Mini-Backofen hätte 1500 kW.

… die aber dann ca. 30 - 50 % der Zeit gebraucht werden. Spart nix.

Gruß

Stefan

Das heißt also, dass beim Mini-Backofen die ganze Zeit geheizt wird? Aber er hat doch weniger Leistung und nur einen kleineren Garraum.
Ich habe gestern mal versucht, den Stromverbrauch am Zähler abzulesen. Er lag für ca. 15 Minuten Grill incl. Umluft bei ca. 0,5 kW.

Das heißt also, dass beim Mini-Backofen die ganze Zeit geheizt
wird? Aber er hat doch weniger Leistung und nur einen
kleineren Garraum.

Die Leistung ist nicht so wichtig, weil er durch den Thermostat nur einen Teil der Zeit läuft.

Der kleinere Garraum hingegen hat sicher positive Auswirkungen auf den Energieverbrauch, weil insgesamt weniger Volumen und Oberfläche aufgeheizt werden muß.

LG
Stuffi

So dachte ich mir das auch. Aber dein „Vorredner“ hatte ja gemeint, dass es kaum einen Unterschied mache…
Tja, nun bin ich so schlau als wie zuvor ;o)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

…dass es kaum einen Unterschied mache…

Die Größe des Garraums spielt eine Rolle, aber auch die Größe der Wandoberflächen und deren thermische Isolierung, die Bauweise der Klappe und die Qualität ihrer Dichtungen.

Mit dem kleineren Garraum lassen sich nur Betriebskosten sparen, wenn man bei verschiedenen Gerätegrößen die gleiche Qualität vergleicht. Wenn man einen hochwertigen Küchenbackofen, der genügend Platz für z. B. einen größeren Römertopf bietet und rundherum gut isoliert und abgedichtet ist, mit einem kleinen Tischbackofen/Grill vergleicht, wird man kaum vergleichbare Qualitäten finden. So sind bei kleinen Tischgeräten Glasklappen üblich, die rundherum überhaupt keine Dichtungen besitzen. Für den gelegentlichen Betrieb, um eine Tiefkühlpizza aufzubacken, geht die einfache Konstruktion völlig in Ordnung. Wer aber regelmäßig einen Backofen braucht, wird mit dem einfachen Gerät trotz kleineren Garraums höhere Betriebskosten haben, als mit einem größeren, gut isolierten Backofen. Verschiedene Nennleistungen in kW sagen bei unterschiedlichen Konstruktionen letztlich nichts über den Energiebedarf in kWh aus.

Am preiswerten lassen sich Herd und Backofen mit Gas betreiben. Eine kWh aus Strom kostet ca. 18 Cent, eine kWh aus Gas nur 6 Cent. Allein für den Backofen wird sich ein Gasanschluß dennoch nicht lohnen, weil die Grundgebühr den Preisvorteil bei sehr geringem Verbrauch zunichte macht. Wenn es aber um mehrere Verbraucher geht, die nur Wärme erzeugen, wie z. B. Durchlauferhitzer, kann man mit gasbetriebenen Geräten Geld sparen.

Gruß
Wolfgang

Hallo,
die Mini-Backöfen sind aus Kosten- und Platzgründen meistens schlechter isoliert als die großen Brüder. Und das bedeutet: mehr Verluste - um so mehr, je länger das Backen dauert.
Diese ENERGIE-Verluste müssen durch Heizen ausgeglichen werden. Und zwar unabhängig davon, mit welcher Leistung geheizt wird, das beeinflusst nur die Zeit, die dafür benötigt wird, die nötige Energiemenge ist ausschlaggebend. Also: schlechte Isolierung -> große Verluste -> hohe Kosten.
Ob das in Deinem speziellen Fall auch zutrifft, kann man ohne Messung leider nicht sagen. Das Typenschild sagt diesbezüglich leider nichts aus.
Ist beim Miniherd evt. die Angabe über die Energieverbrauchsklasse drauf (sollte eigentlich)? Das könnte immerhin einen groben Hinweis liefern. Ein Link zum Label: http://www.eu-label.de/page/fileadmin/EU_label/Dokum…

Btw.,

Der Mini-Backofen hätte 1500 kW.

Du meintest sicher 1500W = 1,5kW. :wink:

Gruß
loderunner

Ja, da hatte ich mich auf alle Fälle verschrieben.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich eine sehr hohe Backofenbenutzungsquote habe, da ich mir täglich was darin brutzle, gerne auch Bratwürste, Puten-Nuggets etc.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich eine sehr hohe
Backofenbenutzungsquote habe, da ich mir täglich was darin
brutzle, gerne auch Bratwürste, Puten-Nuggets etc.

Wenn Du Dir über den Energieverbrauch Deiner Backröhre wirklich Gedanken machst, solltest Du Dir zumindest für die Bratwürste mal über eine Pfanne Gedanken machen. Der Backofen ist der absolute Overkill für Miniportionen.
Gruß
loderunner

Wirkungsgrad
Hallo,

entscheidend ist der Wirkungsgrad.
Es nützt natürlich nichts, wenn der kleine Backofen aufgrund mangelnder Isolation doppelt so lange braucht wie der Einbauherd.
Damit wäre Dir nicht geholfen.
Daher haben sich Backöfen mit Umluft durchgesetzt, da hier der Wirkungsgrad einfach besser ist. Wenn Du mal auf die Garzeiten bei unterschiedliche Öfen einer Fertigpizza auf der Verpackung schaust wird das deutlich.
Die Angabe der Leistung in W ist daher nicht als Kriterium geeignet.
Ein Beispiel aus „meinem“ Bereich:
Nehmen wir eine klassische 60W Glühlampe. Diese erreicht ca. 700lm.
Die gleiche Lichtstärke erreiche ich aber auch mit einer 11W Energiesparlampe. Die Leistung in W ist also nicht gleichzusetzen mit dem Lichtstrom.

Gruss Sebastian

Kombi-Mikrowelle
Hallo,

Anstelle des Mini-Ofens habe ich eine Mikrowelle mit Kombi-Funktion.

Das Essen wird schnell fertig, das braucht weniger Energie und durch den Grill wird´s doch nicht lätschig sondern knusprig.
kW Zahlen kann ich Dir keine nennen, aber das weiss sicher jemand hier. ???
Mag nicht jeder, aber ich bin für die meisten Anwendungen sehr zufrieden damit.

Grüße

Mopedhexle

Hallo Hulot(?),
um ein (Back-) Ergebnis zu erzielen muss man eine Energie hinein secken. Ob kleine Energie langsam- oder hohe Energie schnell zum Ergebnis führt spielt energietechnisch keine Rolle.
Mit einem elektrischem Heizgerät kann man keine Energie sparen !! Strom wird nahezu zu 100% in Wärme umgewandelt. Die Restwärme wird an die Umgebung abgegeben und verursacht somit kaum Verluste. Wichtig ist bei Backöfen die Isolierung die dafür sorgt, dass die Hitze dem (z.B.) Kuchen und nicht der Umgebung zu Gute kommt.
Für Weiteres immer wieder gerne

  • Volker -

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mein Grill in der Mikro ist da nicht so toll. Wahrscheinlich werde ich mir aber keinen mini-Ofen holen, da der Unterschied im Monat gerade mal 2 Euro ausmacht, da der Verbrauch meines Backofens bei ca. 19 kW im Monat liegt.