Stromverbrauch bei ausgeschalteter Halogenleuchte

Hallo zusammen,
besitze einen sogenannten Deckenfluter, also Stehlampe mit Halogenstab 300W. Zum an- und ausschalten hat er einen Dimmer. Jetzt habe ich den Verdacht, daß auch bei ausgeschalteter Lampe Strom fließt. Was meint ihr? Außerdem würde mich interessieren, ob ich bei ziemlich heruntergedimmten Licht Strom spare. Habe gehört, daß das bei Halogeleuchten nicht darauf ankommt, ob voll hochgedreht, oder abgedimmt wird - es ist immer der gleiche Verbrauch.
Die Lampe ist nicht sehr teuer gewesen.
Grüße, Vera

Hallo zusammen,

Hallo.

besitze einen sogenannten Deckenfluter, also Stehlampe mit
Halogenstab 300W. Zum an- und ausschalten hat er einen Dimmer.
Jetzt habe ich den Verdacht, daß auch bei ausgeschalteter
Lampe Strom fließt.

Wenig, minimal. Es ist SEHR wenig. Der Dimmer, auf Null stehend, wirkt fast wie ein abgeschalteter Schalter.

Habe gehört, daß das bei Halogeleuchten nicht
darauf ankommt, ob voll hochgedreht, oder abgedimmt wird - es
ist immer der gleiche Verbrauch.

Das ist falsch. Aber es ist zu beachten, daß die Effektivität der Leuchte mit sinkender Einstellung kleiner wird. Das heißt, daß der Verbrauch nicht in dem hohen Maße niedriger wird, wie die Helligkeit sinkt.

Grüße, M.

Hallo Vera,

zur ersten Frage: Ja, kann sein, dass der Dimmer (mit Schieberegler?) selbst am Aus-Anschlag nicht ganz aus ist. Hatte ich auch mal. Es fließt dann so wenig Strom, dass die Lampe nicht mehr glüht, aber trotzdem ist ein Dauerverbrauch da. Schalte Deine Lampe aus, und prüfe nach einer halben Stunde, ob der Halogenstab warm oder gar heiß ist.
Mit einem elektronischen Stromzähler geht’ natürlich noch einfacher!

Zur zweiten Frage siehe etwa 10 Postings (oder 15?) tiefer…

Grüße,
Jürgen

Zur zweiten Frage siehe etwa 10 Postings (oder 15?) tiefer…

Grüße,
Jürgen

Hallo Jürgen,
vielen Dank - habe nicht aufgepasst, hätte die Frage nicht gestellt.
LG, Vera

Verbrauch bei ‚aus‘-Stellung
Guten Abend, Jürgen

(…)es kann sein, dass der der Dimmer (mit Schieberegler?)
selbst am Aus-Anschlag
nicht ganz
aus ist. Hatte ich auch mal. Es (…)

Oh. Also das hätte ich nicht gedacht.

Und ist das ein vernünftiger Dimmer gewesen? Meine Verwunderung rührt daher, daß es meiner Ansicht nach nicht besonders schwierig sein dürfte, den Dimmer so zu entwickeln, daß er „aus“ kaum mehr Verbrauch hervorruft. Ist es ein „Drehregler-Dimmer“, den man noch durch Drücken einschaltet, hat das natürlich beim Ausschalten erst recht Gültigkeit, vorausgesetzt, es handelt sich beim Ausschalter um einen Schalter, der in Reihe liegt zur Leitung, und nicht einen, der die Ansteuerung des Triacs lediglich abstellt (Aber das meinte ich nicht.).

Das ist vielleicht auch der Grund gewesen, weshalb Du fragtest, ob es (ausnahmsweise) ein drehbarer Dimmer ist, oder, wie eher üblich, ein Schiebedimmer. Die Frage blieb ja von der Anfragestellerin unbeantwortet.

Schiebe ich bei diesem letzt-Genannten den Stellknopf auf „unten“, ist es, wie von mir angedeutet, wahrscheinlich nicht schwierig, konstruktiv die Schaltung so zu entwerfen, daß der Triac keinen Impuls mehr am Gate bekommt.

Dann ist nur noch ein kleiner Strom da, kompliziert ausgedrückt, „in“ oder „an“ den Varianten des zuführenden Netzwerks oder der eingebauten Teile, die für die „Beaufschlagung“ des Potis da sind, von dem zusammen mit Zeitgliedern die Ansteuerspannung abgegriffen wird.

Das müßte meiner Meinung nach zur Folge haben, daß in Endstellung der Rest sehr sehr niedrig ist (0,3mA-Bereich?? [Oder ein bißchen darüber]). Hatten das die Konstrukteure NICHT so gemacht, ist das eine ordentliche Schlamperei, finde ich.

Dein Vorschlag, das herauszufinden, in dem man die abgeschaltete Leuchte anfaßt, ist gut. Aber ich hätte alternativ noch einen (schwierigeren): Lampe in einen stockdunklen Raum stellen; Und eine Langzeitbelichtungsaufnahme machen (1h, Kleinbildkamera, egal, ob Farb- oder S/W-Film, 27DIN z. B.).

Denn nach der Physik strahlt sogar ein -167,38°C kalter Körper etwas Gammastrahlung oder sogar noch hochenergetischere aus, wenn auch sehr wenig. Glüht der Heizfaden der Lampe mit +72,5°C z. B., ist in seinem „Glühspektrum“ auch etwas sichtbares Licht, was bei der Langzeitaufnahme mit empfindlicherem Film zu sehen sein müßte.

Grüße, M.