Das 2-Familienhaus, in dem wir eine Wohnung bewohnen wurde zum 01.06.2008 verkauft. Die andere Wohnung wurde von der verstorbenen Eigentümerin bewohnt. Der neue Eigentümer hat nun die Stromleitungen seiner Wohnung von einer Elektrikerfirma erneuern lassen. Dabei hat sich herausgestellt, dass in der Küche eine Seite komplett auf unsere Sicherungen und auf unseren Zähler lief. Das heißt, dass wir seit 01.11.1999 einen Teil des Stroms der anderen Wohnung mitbezahlen.
Unsere Stromabrechnung ergab nach dem Tod der Eigentümerin (die Wohnung stand dann fast 2 Jahre leer) eine Differenz von -1000 kWh pro Jahr. Allerdings berücksichtigt dies natürlich keine Schwankungen im eigenen Verbrauch (der durch das zunehmende Alter unserer Kinder eher gestiegen ist).
Unseres Wissens hing an dem Stromstrang ein Boiler, angeschlossen an eine normale Steckdose (Leistung???) unter der Spüle in der Küche und eine Spülmaschine. Evtl. noch weitere Geräte, diese jedoch wahrscheinlich nicht dauerhaft.
Ist die Einsparung von 1000 kWh pro Jahr für die aufgeführten Geräte realistisch?
Wir wollen jetzt unsere Ansprüche gegenüber den gesetzlichen Erben geltend machen!
… ein Boiler, angeschlossen an eine normale Steckdose (Leistung???) unter der Spüle in der Küche und eine Spülmaschine. Evtl. noch weitere Geräte, diese jedoch wahrscheinlich nicht dauerhaft.
Ist die Einsparung von 1000 kWh pro Jahr für die aufgeführten Geräte realistisch?
Hallo Birgit,
das hängt stark davon ab, wie häufig die Geräte benutzt wurden. Deshalb nur zum Grundverbrauch:
Die Spülmaschine benötigt ausgeschaltet meistens gar keinen Strom. Der Boiler im Stand-by - je nach Temperatur und Isolation - um 30 W. Bei uns ist der alte Kühlschrank der größte Verbraucher (ca. 50 W mittlere Leistungsaufnahme). Er nimmt zwar nicht viel Leistung auf, dafür sehr häufig.
Das mittlere Jahr dauert 8766 h.
–> 30 W · 8.766 h = 263 kWh
–> 60 W · 8.766 h = 438 kWh
Summe = 700 kWh (Stand-by). Dazu kommt die Energie für das Erwärmen des entnommenen Wassers und für die Spülmaschine.
Deine Annahme (1.000 kWh pro Jahr) passt demnach relativ gut.