Stromvergleich

Hallo Elektronik-Experten,
hab da folgendes Problem:

2 Stromkreise sollen überwacht werden .Es fließen Ströme von 4-20mA.

Falls der Strom im Stromkreis A höher als der in B soll ein Relais(24V) geschaltet werden.

Die Stromkreise sollten nicht zu sehr belastet werden.(Heisenberg)

Wie kann ich das ohne viel Entwicklungsaufwand realisieren?

Gruß Feudelio

Hallo Feudelio,

4-20mA hört sich nach 4-20mA Schnittstelle an

(Heisenberg) sagt mir jetzt im Zusammenhang mit Elektronik
nix.

Wieviel mA ist denn „nicht zu sehr belastet“ ???

Um Ströme zu messen muß man immer einen Spannungsabfall an einem
Widerstand erzeugen

d.h.

Du mußt in beide Stromkreise einen Widerstand „in Reihe“ schalten und den Spannungsabfall an diesem Widerstand messen.

Die Minusleitungen der beiden Stromkreise müssen für die Schaltung wie unten beschrieben miteinander verbunden werden.

Stromquelle plus --------------------------->
Stromquelle minus -----1–Widerstand–2----->

Die Spannungen die indirekt den Strom angeben, können dann zwischen den Punkten 1 und 2 abgenommen werden und der Vergleichsschaltung
(Komparator) zugeführt werden.

Du kannst das mit einer Schaltung namens Komparator mit Hysterese
machen.

Schaltungen dazu gibt es hier

http://www.e-online.de/sites/slt/0311271.htm

http://www.e-online.de/public/schaerer/st555.htm

um die Belastung minimal zu halten kannst Du noch einen

Impedanzwandler (Spannungsfolger) davor schalten

http://www.e-online.de/sites/slt/0210151.htm

Einfach ein Bauteil XY kaufen vier Kabel anschließen - gibt es leider nicht

es sei denn Du kaufst für teures Geld ein fertiges Industriemodul

mfg sl

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Stefan

Danke erstmal für die Antwort.

Was meintest Du mit einem Industriemodul,und wie teuer wäre so etwas?

Gruß Feudelio

Ergänzung
Hallo zusammen,

Wieviel mA ist denn „nicht zu sehr belastet“ ???

Bei einer Strommessung ist die passendere Frage: „Wieviel Spannungsabfall durch meine Messeinrichtung
darf ich dazu maximal abzwacken, damit das System noch innerhalb der vorgegebenen Spec funktioniert?“
(siehe Compliance oder so ähnlich).

Um Ströme zu messen muß man immer einen Spannungsabfall an
einem
Widerstand erzeugen

Nein.
Falls Du einen ohmschen Widerstand meinst.
Alternativ z. B. Stromzange

oder http://www.lem.com unter Produkte:Wandler/Sensoren:Technologien gucken
Es könnten z. B. beide Stromkreise „entgegengesetzt“ durch einen Stromwandler geführt werden, dann müsste nur geschaut werden, wann das Ausgangssignal (gibt´s mit Strom oder Spannung) positiv wird und so weiter z. B. mit einer der von Dir vorgeschlagenen Schaltungen. Das wäre ohne Eingriff in die „Originalschaltungen“ und mit galvanischer Isolierung.
Ob das Feudelio gefällt oder gut genug oder billig (eigener Aufwand gegenüber „fertigen Komponenten“ nicht vergessen) genug ist, weiss ich nicht. Dazu fehlen Infos.

Ciao,
Thomas

Hallo zusammen auch,

ich geh mal ein bischen tiefer.

Das Problem: 2 Behälter sind durch ein Ventil getrennt.Behälter A und B sind vakuumiert.Behälter A wird mit Gas gefüllt.Durch B strömt Gas.
Jetzt darf das Ventil nur dann öffnen wenn Druck in A größer als in B ist.Rückschlagventil is nich!

Der Druck in A und B wird über Druckmeßumformer in 2-Leiter-Technik gemessen.Daher die 4-20 mA.

Helft mir!!!

Gruß Feudelio

Hallo,
ich gehe hier mal davon aus, daß nicht unbedingt gebastelt
werden soll und daß es nicht für fast umsonst gelöst werden
muß, oder ?
Für eine zuverlässige Lösung in einer industriellen Anlage
solltest Du auf fertige Module zurückgreifen.
Ein Möglichkeit wäre ein kleiner Steuerrechner,
mit mind. 2 Analogeingängen und mind. 1 Relaisausgang.
Der Kontroller kann dann wie gewünscht programmiert werden
und auch gleich das Schaltsignal ausgeben.
Kosten: ab ca. 150€
Anbieter: Siemens z.B. Logo-Reihe, Klöckner-Möller oder Crouzet

Für Bastler gibs sowas auch bei Conrad -> „C-Control“
Gruß Uwi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]