Strukturalismus
Zwischen Determiniertheit und freier Wahl:
- Im Gebrauch der Sprache
- Im Umgang mit seinen Mitmenschen
- Im individuellen Denken
- Im Broterwerb
- In der Wahl des Freundeskreises
- Des/ der Partnerin
etc.
Liegt der Unterschied zwischen Lebenserfolg und Versagen.
Und dies kann jede/r individuell ganz einfach erkennen.
Habe ich den Partner, Beruf, Freundeskreis etc. den ich mir wünsche, oder aber lediglich das, was ich gekriegt habe?
Ein Künstler schöpft aus einer anderen Quelle als ein Wissenschaftler. Die Kunst der Hermeneutik kann folglich nur jemand ausüben, der diese Quelle kennt. Wem diese unbekannt ist, wird sie nie ausüben bzw. verstehen können. Selbst mit der besten Wissenschaftslogik, kann
man eine fremde Sprache z.B. nicht entschlüsseln.
Was ist der Unterschied zwischen abstrakter Semantik und der fast gleichzeitig auftauchenden abstrakten Kunst? Nur die unterschiedlichen Symbole?!
Sprache oder Bild! Ist es Zufall, daß sie sich praktisch zeitgleich entwickelten?
Intelligenz erkennt man am Ergebnis, nicht am Weg! Die Kausalität ist Indikator für richtig oder falsch, oder noch besser gesagt für Sinn oder Unsinn einer Sache.
Wer mit der emotionalen Prämisse, daß die Menschen so blöd sind, daß sie links nicht von rechts unterscheiden können, (siehe Vika x-nada) in philosophisches Denken geht, verläßt den Pfad der Weisheit, des logischen Denkens, weil er sich
das Ergebnis eben schon auf Gefühlsebene suggeriert hat. Folglich eruiert er nicht, er ist höchstens kreativ im Gebrauch seiner Sprache, unterliegt der neurotischen
Determiniertheit seines begrenzten „Ichs“!
Wer sich selbst auf ein hohes Ross setzt, um seine Komplexe zu kompensieren, wird irgendwann zwangsläufig feststellen, dass er auf einem Schaukelpferd sitzt.
An der Wahrheit und vor allen Dingen an sich selbst, kommt niemand vorbei. Spätestens mit dem Tod, in der Regel aber früher (Depressionen, Phobien etc.) verlieren Ersatzhandlungen ihren lächerlichen Befriedigungscharakter.
Worüber man nicht reden kann, darüber muß man schweigen, ist, wie schon erwähnt, der Schlussatz in Wittgensteins Tractatus.
Schweigen ist die subliminierte Form der Sprache.
In der buddhistischen Philosophie, gibt es die schöne Anekdote vom Tausendfüßler und dem Käfer:
Ein T. war ein begnadeter Tänzer, dies war einem neidischen Käfer ein Dorn im Auge, er ersann sich eine List und fragte:
Sag Tausendfüßler, wie machst du das mit dem Tanzen? Zuerst den dritten Fuß hinten links, dann den zweiten vorne rechts, oder erst den vierten vorne rechts, dann den fünften…
Durch Schweigen bringt man diese Käfer ebenfalls zum Schweigen. Die Käfer in uns und die Käfer ausser uns.
In diesem Sinne: lebt wohl!
Ich habe keine Lust, mich mit x-nadas auseinanderzusetzen, die alle Chancen für ein konstruktives Zusammenwirken kaputtmachen.
Herzliche Grüße an den Rest!
HC