Hallo,
ich habe schonmal einen ähnlichen Artikel veröffentlicht, der wurde gelöscht (warum?). Ich hoffe das es diesmal nicht wieder passiert, weil mir ein Hinweis wie „diese Frage gibt es schon im Forum, guck mal nach!“ nicht hilft. Bin nämlich was Finanzen, Steuern usw. angeht nicht der hellste und hätte deshalb gerne eine individuelle Antwort für genau dieses Problem.
Also: Ein FREUND hat seit ein paar Monaten einen neuen Studentenjob und dieser Freund hat nun gehört das es bestimmte Regeln gibt, wieviel man als Student verdienen darf. Das war ihm neu und ich habe das auch nicht verstanden, deswegen frage ich hier mal nach. Da ich nicht wirklich weiß welche Informationen dafür relevant sind, schreib ich mal möglichst viel hin:
Er ist Student, 26 Jahre, bekommt kein Kindergeld mehr (seit Juni), kein Bafög und keine Studiengebühren (nur einen Semesterbeitrag von ca. 200 Euro). Er ist als Student bei der TK versichert, hat bei seinem Arbeitgeber seine Lohnsteuerkarte hinterlegt und verdient 8,30 Euro die Stunde bei einem 8 Stunden Arbeitstag. Er arbeitet ca. (je nach freier Zeit) 8-16 mal pro Monat.
Ist das alles so in ordnung? Worauf muss er achten? Was blüht ihm wenn er jetzt schon zuviel verdient hat?
Ich hoffe diese Frage wird diesmal nicht gelöscht (warum auch???) und irgendjemand ist so nett mir zu antworten!?!
ich glaub in dem Fall von deinem Freund ist das fast egal.
Beschränkungen für den Verdienst gibt es meines Wissens nach nur, wenn man Kindergeld bezieht oder eben Bafög bekommt. Da gelten dann bestimmte Grenzen die nicht überschritten werden dürfen.
Generell ist es nur so, das die Arbeit 20 Std. die Woche nicht überschreiten sollte, da dein Freund ja hauptsächlich Student ist und kein Vollzeitarbeitnehmer. Ansonsten müsste er über den Arbeitgeber kranken- und sozialversichert werden.
Fragt euch das mal bei seiner Krankenkasse nach. Die haben da meistens ein paar Profis sitzen die kostenlos eine super Auskunft dazu geben können.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Also ich hab das jeetzt richtig verstanden das es höchstens „Probleme“ mit der Versicherung geben könnte!?! Okay, dann sag ich ihm das er mal bei seiner Krankenkasse anrufen soll…
Zu den 20 Stunden: So steht es auch in seinem Arbeitsvertrag, das nicht mehr als 20 Stunden gearbeitet werden sollten, aber sowohl der Freund als auch der Arbeitgeber vereinbaren oft 3-4 Arbeitatage pro Woche, was ja weit über 20 Std. entspricht…
Beschränkungen für den Verdienst gibt es meines Wissens nach
nur, wenn man Kindergeld bezieht oder eben Bafög bekommt. Da
gelten dann bestimmte Grenzen die nicht überschritten werden
dürfen.
es gibt keinerlei Beschränkungen, wieviel man in Deutschland verdienen darf. Es kann jedoch sein, dass man soviel verdient, dass man auf Unterstützung aus dem Sozailsystem nicht mehr angewiesen ist und diese Leistungen daher nicht mehr bezahlt werden.
Diejenigen, die, obwohl sie aus eigener Kraft deutlich mehr verdienen könnten, sich mit ihrem Lohn immer knapp an der Grenze des Freibetrags bewegen, sind m.E. Sozialschmarotzer.
Diejenigen, die, obwohl sie aus eigener Kraft deutlich mehr
verdienen könnten, sich mit ihrem Lohn immer knapp an der
Grenze des Freibetrags bewegen, sind m.E. Sozialschmarotzer.
Mit solchen Aussagen wäre ich sehr, sehr vorsichtig! Kennst Du die konkreten Umstände?
es kommt auch auf den Studiengang und die Hochschule an.
Je nachdem, ob es ein Vollzeit oder Teilzeitstudium ist, sind die Richtlinien der Hochschule ausschlaggebend. Wie es an der Hochschule deines Freundes gehandhabt wird, kannst du in der entsprechenden Studienordnung des Studienganges nachlesen.
Bei den meisten Vollzeitstudiengängen sind es in dtl. soweit mir bekannt max. 20Std./Woche. Die höhe des Einkommens ist diesbzgl. nicht beschränkt.
Mit solchen Aussagen wäre ich sehr, sehr vorsichtig! Kennst Du
die konkreten Umstände?
da muss man nicht die konkreten Umstände kennen.
Entweder ich kann und will meinen Lebensunterhalt aus eigenen Kräften betreiten oder ich nehme Sozialleistungen in Anspruch und verdiene genau so viel, dass ich die Sozialleistungen gerade eben nicht verliere.
Im letzteren Fall kassiere ich Sozialleistungen, obwohl ich nicht darauf angewiesen wäre.