Habe bei einer Firma einen 400Euro Job als Aushilfsfahrer gehabt. Jetzt will die Firma mein Gehalt nicht zahlen, weil bei einer Abladestelle die entsprechende Ware nicht abgegeben wurde, obwohl ich einen unterschriebenen Lieferschein zurückbrachte. Ich musste zudem meine Arbeitszeit immer in einem Fahrtenbuch eintragen. Ich bekomme doch mein Geld - Oder? Wie sieht es mit den Beweisen aus. Eiegntlich kann ich es doch nicht beweisen. Es sind zwar „nur“ 85 Euro. Als Student brauche ich aber jeden Euro. Was ist zu tun. Vielen Dank
Habe inzwischen Klage beim Arbeitsgericht eingereicht. Als Resultat kam ein Gütetermin vom Arbeitsgericht und vom gegnerischen Anwalt ein Schreiben indem er mir bzw. dem Arbeitsgericht mitteilte, dass meine Lohnforderungen nicht zustande gekommen sind und gleichzeitig hat er ein Widerklage erhoben. Habe halt leider keinen schriftlichen Arbeitsvertrag. Als Beweis kann ich nur ein Fahrtenbuch der Firma anbieten. Genügt dies?. Inzwischen habe ich jedoch eine Kopie des fraglichen Lieferscheins bekommen. Meine Frage ist, ob ich diesen Beweis dem Gericht vor dem Gütertermin mitteilen muss und ob ich auf das Schreiben des gegnerischen Anwalts reagieren muss. Oder ob ich die Gegenseite mit dem Lieferschein überraschen kann, so dass diese sich nicht vorher drauf einstellen könne. Über eine Hilfe wäre ich dankbar, da ich mich selber verteidigen werde und ich kein Jurist bin.
