ich bin grad am überlegen was ich denn mit meinem abi so anstellen mnöchte… ich hab eine abgechlossene ausbildung (PTA) inzwischen hinter mir und konnte in der zeit rausfiltern was ich so ungefähr machen will.
was ich gerne machen würde wäre was in die richtung bio/medizin ( aber ohne kranke menschen um mich rum )
in meinen engeren wunschstudienkreis fallen fächer wie: molekulare medizin, biochemie, biotechnologie, technische biologie und biomedizin.
im allgemeinen unterscheiden die sich vom aufbau nur leicht (was die fächer angeht) was ich mich jetzt aber frag: wenn ich mal im labor arbeiten will ( machte mir bereits in der ausbildung spass) ist es dann von so entscheidend das ich das „richtige“ fach mache oder kommt es später wirklich nur auf die fachrichtung drauf an in die man studiert hat ?
in meinen engeren wunschstudienkreis fallen fächer wie:
molekulare medizin, biochemie, biotechnologie, technische
biologie und biomedizin.
Ich hatte vor 12 Semestern Biochemie gewählt und bin seit August fertig (und warte gerade auf den Start meiner Promotion.
im allgemeinen unterscheiden die sich vom aufbau nur leicht
(was die fächer angeht) was ich mich jetzt aber frag: wenn ich
mal im labor arbeiten will ( machte mir bereits in der
ausbildung spass) ist es dann von so entscheidend das ich das
„richtige“ fach mache oder kommt es später wirklich nur auf
die fachrichtung drauf an in die man studiert hat ?
Hmm…also ich habe die Erfahrung gemacht, dass es vor allem darauf ankommt an welcher Universität Du was studierst. Denn zwischen den Universitäten unterscheiden sich die Fächer oft mehr als untereinander. Mein Biochemiestudium legte im Grundstudium viel Wert auf Chemie, Biologie und Anatomie. Im Haupstudium wählte ich mir dann als Hauptfächer Biochemie, org. Chemie und Mikrobiologie.
Meine Diplomarbeit fertigte ich dann in der Parasitologie mit eher molekularbiologischen Methoden an und meine Promotion wird in der Virologie erfolgen - in der will ich dann auch bleiben. Das mal als Beispiel, dass es auf alle Fälle nicht auf die Wahl der Fächer ankommt.
Mol. Medizin war in Tübingen als neues Schwerpunktfach für den Studiengang Biochemie im Gespräch.
Ich würde Dir zu einem Studiengang raten der eine breite Grundlage bietet und bei dem Du dich dann später noch spezialisieren kannst. Wirklich festlegen wirst du dich eh erst im Laufe des Haupstudiums.
Ich hoffe das konnte Dir ein wenig weiterhelfen,
viele Grüße,
nixblicker
Wie wäre es mit Pharmazie? Mit Deiner Ausbildung hast Du doch eine ideale Voraussetzung für das Studium, welches zwar sehr chemielastig ist, aber dennoch ein ordentliches Spektrum an naturwissenschaftlichen Fächern ankratzt bzw. im Zuge des Wahlpflichtfaches im Hauptstudium eines vertieft. Und als Apotheker/in mußt Du ja nicht zwangsläufig in einer Apotheke stehen.
Ich spreche aus Erfahrung, habe Pharmazie studiert und das Studium trotz der vielen Chemie (die ich wirklich sehr mag) als abwechslungsreich empfunden.
Hallo, ich glaub der Tipp hilft nicht wirklich, da man während des Studiums (normale Medizin) erst mal einige Kranke Menschen mitnimmt (vorm Studium Krankenpflegepraktikum, während des Studiums Famulatur und PJ, dazu dann noch der Unterricht am Krankenbett in den einzelnen Fächern des klinischen Studienabschnittes)
Erst danach kann man Gerichtsmedizin als Fachrichtung wählen und auch als Gerichtsmediziner hat man schon wieder mit Menschen zu tun.
Nicht alle Opfer sind tot, da gehört eine Menge Feingefühl dazu eine gerade vergewaltigte Frau im Intimbereich zu fotographieren und zu untersuchen um Beweise zu sammeln, oder bei einem Zusammengeschlagenen Schuhabdrücke direkt an dem Wunden aufzunehmen…von Kindern will ich hier gar nicht erst anfangenoder so schweren Verletzungen, die sich einfach ins Hirn einbrennen.
Wenn man schon Probleme mit Husten/Schnupfen/Heiserkeit hat, dann steht man sowas sicher nicht durch. CSI und Co. ist Fiktion, für deutsche Verhältnisse sollte man sich die eher langweiligen Tatorte anschauen und auch da hapert es an der Realitätsnähe!
da ist man mit Biochemie oder Molekularbiologie eher richtig oder auch Humanbiologie/Anthropologie (die graben nicht NUR alte Knochen aus, das machen eher die Prähistoriker/Ur- und Frühgeschichtler), dort gibts auch Leute die sich mehr im Labor betätigen und zB. die letzten Geheimnisse der DNA erforschen.
Als PTA käme mir da auch noch Pharmazeutische Chemie oder Ökothrophologie (neben den „Köchen“ gibts da auch die „Analysten“) in den Sinn oder gar Pharmazie (auch da kann man in die Industrielabore gehen, wenn man kein Schubladenzieher werden will)
Gruß Susanne
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