Hallo StudentInnen,
ich fürchte, ihr müsst euch ein bißchen umstellen (betrifft nicht die mit den reichen Eltern)…
Ser TAGESSPIEGL berichtet heute, dass nach einer Unersuchung der Universität Melbourne hohe Studiengebühren ausländische Studierende in Australien teilweise zur Prostitution zwingen.
Aber -keine Aufregung- Australien ist ja soooo weit weg.
Gruß,
Branden
off topic
aber Branden,
Du weißt doch:
dass … hohe Studiengebühren ausländische
Studierende in Australien teilweise zur Prostitution zwingen.
nicht für die Schule, sondern fürs Leben machen die das …
mfg
ED
Hi,
man sollte aber auch bedenken, dass die Studiengebühren
für Undergraduates je nach Studienfach zwischen 2500 und
5000 Euros pro Jahr betragen.
Gruß
Elke
PS: das bezieht sich auf Deakin Uni und Melbourne Uni
Hallo Elke,
Hast du mehr Informationen bezüglich der Qualität und des Angebots der von dir genannten Universitäten bzw. deren Studiengängen? Die Nennung der Zahlen lässt das vermuten… 
Bei entsprechenden Rahmenbedingungen können 5000€ pro Jahr in meinen Augen ein durchaus gutes „Angebot“ für ein Studium sein.
Grüße
Felix
Hi Felix,
Hast du mehr Informationen bezüglich der Qualität und des
Angebots der von dir genannten Universitäten bzw. deren
Studiengängen? Die Nennung der Zahlen lässt das vermuten…
Nein. Ich habe nur nach australischen Unigebühren gegoogelt,
weil mir diese Aufregung über die deutschen Studiengebühren noch
nie ganz begreiflich war. Ich habe selbst in Südafrika studiert,
wo Unigebühren schon immer selbstverständlich waren und je
nach Studiengang und Universität auch nicht wenig.
Gruß
Elke
nicht für die Schule, sondern fürs Leben machen die das …
Tja…Wenns denn so wäre, Ed…
Ser TAGESSPIEGL berichtet heute, dass nach einer Unersuchung
der Universität Melbourne hohe Studiengebühren ausländische
Studierende in Australien teilweise zur Prostitution zwingen.
fuer wieviel die stunde?machen die auch videos?
Hi,
Nein. Ich habe nur nach australischen Unigebühren gegoogelt,
weil mir diese Aufregung über die deutschen Studiengebühren
noch
nie ganz begreiflich war.
was ist daran schwer zu verstehen? Als Student hat man wenig Geld und ab
nächstem Semester werde ich eben noch weniger Geld haben! Warum ich mich
darüber aufrege? Weil zu befürchten ist das die Mittel nicht die Qualität der
Lehre verbesseren werden sondern im Endeffekt doch wieder Haushaltslöcher
stopfen. Außerdem vermute ich mal, dass es bei den ca. 500 Euro pro Semestern
nicht bleiben wird.
Ich habe selbst in Südafrika
studiert,
wo Unigebühren schon immer selbstverständlich waren und je
nach Studiengang und Universität auch nicht wenig.
In Südafrika war so einiges selbstverständlich. Das heißt aber noch nicht, dass
alles gut ist was auch selbstverständlich ist.
Okay das mag ein fieser Querschuss sein. Es mag auch durchaus berechtigte
Gründe geben, die für die Einführung von Studiegebühren sprechen aber es ist
eben als Begründung für Studiengebühren nicht ausreichend zu sagen, dass es in
vielen anderen Ländern genauso ist.
Gruß
Elke
Gruß Marco
Hi,
was ist daran schwer zu verstehen? Als Student hat man wenig
Geld und ab
nächstem Semester werde ich eben noch weniger Geld haben!
Ich bin kein Student (mehr) und habe auch wenig Geld.
Warum ich mich
darüber aufrege? Weil zu befürchten ist das die Mittel nicht
die Qualität der
Lehre verbesseren werden sondern im Endeffekt doch wieder
Haushaltslöcher
stopfen.
Das lasse ich gelten.
Aber es ist einfach so, dass in anderen Ländern die gleichen
Probleme anders angegangen werden (um bei Südafrika zu bleiben,
weil ich mich dort eben auskenne : dort gibt es viele Stipendien,
private und staatliche, sowieso Studentendarlehen mit denen
Studien finanziert werden - ob das die Lehre verbessert, weiß
ich nicht, aber es hat zumindest die Einstellung der Studenten
verbessert, die zu schätzen wissen, dass sie studieren können).
Gruß
Elke
Hmmm, Elke,
Fakt ist nun einmal, dass in angloamerikanischen Universitäten ein etwas anderer Wind weht als hier in Deutschland.
Z.B. gibt es bei uns nicht die Stipendienkultur wie dort. Da sorgen Alumni und Fundraiser dafür, dass die Kassen besser gefüllt werden als bei uns. Auch Firmen sind dort eher bereit, etwas für den akademischen Nachwuchs zu tun, wenn es sich lohnt.
Das Studium in diesen Ländern ist auch - soweit ich weiß - stärker verschult als bei uns.
Und die Universitäten suchen ihr Personal selbst aus, bezahlen es auch selbst, was natürlich einen Qualitätsunterschied zu unserem Berufsbeamtentum ausmacht, wenn ein Prof nicht das bringt, was man von ihm erwartet, geht er.
Und es gibt für die Studenten meist ein Auswahlverfahren, das unserem NC-System wohl etwas überlegen ist.
Nachteil dabei ist natürlich, dass der soziale Klassendurchstieg nicht so einfach ist, wie bei uns.
Die Einführung der Studiengebühren bei uns ist nur zum Teil den leeren Kassen geschuldet. Man versucht - auf dem für Deutschland typischen kleinstaaterischen Weg des kleinsten gemeinsamen Nenners und entsprechender Schritte - sich dem offenbar effektiveren System der Angloamerikaner anzunähern, was ja bereit auch durch den Bologna-Prozess vorgegeben ist.
Wollen wir hoffen, dass sich die Hochschulen tatsächlich vom staatlichen Finanztropf lösen können. Aber: Die Worte hör ich wohl, allein, es fehlt der Glaube.
Grüße
Eckard