Hallo meine Schwester hat vom Studiengang „Sozialpädagogik“ nach Sonderpädagogik gewechselt. Jetzt will das Bafögamt eine Begündung haben!
Hat jemnd von euch schon mal so was gemmacht?
Wo könnte man Tipps dazu bekommen ?
Danke DAn
Moin!
Keine Panik!
Als erstes sollte sie eine Liste anfertigen, auf der sie für sich die Gründe niederschreibt (die wird sie ja schliesslich haben).
Der einzige Grund, der wohl nicht zieht, wäre natürlich: „Ich hab gewechselt, weil mein Freund das auch studiert.“, aber das wird ja wohl nicht der Grund sein!
Dann sollte sie damit beginnen, diese auszuschmücken. Da ist immer etwas möglich.
Ein paar Floskeln, die ganz gut wirken:
„Ich habe mich, bevor ich diese Entscheidung getroffen habe, intensiv mit Menschen unterhalten, die im Bereich der Sonderpädagik tätig sind. Das hat mir gezeigt, dass mir dieser Bereich mehr liegt und meine Hilfe dort angebrachter wäre als im sozialpädagogischen Bereich.“ (und jetzt die wichtige Schlussfolgerung daraus) „Daher bin ich mir sicher, dass ich diesen Studiengang bis zum Ende erfolgreich weiterführen werde.“
oder:
„Damit sich meine Regelstudienzeit durch den Wechsel nicht erheblich verlängern kann, bitte ich Sie, mich weiterhin zu unterstützen, damit ich mein Studium auch weiterhin finanzieren und mich darauf konzentrieren kann.“
Im Fall Deiner Schwester wäre es auch ratsam anzufügen, dass die Studiengänge ja doch recht eng miteinander verbunden sind (zumindest im Bereich der Pädagogik) und sie erbrachte Leistungen (Scheine) im neuen Studium anrechnen lassen kann. Das bedeutet nämlich, dass sie gar nicht so viel Zeit verloren hat, als wie ein Wechsel zuerst vermuten lässt.
Aus eigener Erfahrung kann ich folgendes sagen:
Ein Wechsel ist eher eine Formalität, solange er während des Grundstudiums vollzogen wird und der erste ist.
Deiner Schwester könnte es eigentlich höchstens passieren, dass sie im Prüfungssemester keine Bafög-Unterstützung mehr erhält, da sie die Regelstudienzeit überschritten hat (falls sie sie überhaupt überschreitet).
Aber das kann man ja vorher einplanen und, wenn möglich, etwas Kohle dafür zurücklegen.
Gruss
Lanzelot
Hi
Vielen Dank für deine Antwort!
mfg Daniel B.