Studieren? - und wenn ja, was?

Hallo,

ich möchte mich gerne beruflich verändern.
Habe Fachhochschulreife und eine (genauer gesagt zwei) abgeschlossene Ausbildungen im sozialpädagogischen Bereich (Erzieherin).
Jedoch bin ich damit absolut nicht zufrieden.

  • bin viel zu wenig geistig gefordert
  • habe auf der Arbeit diverse Probleme aufgrund meines Charakters (bin eher ernst, „trocken“, realistisch, ehrgeizig, zielstrebig…)
  • bin leider ein Mensch, der Freude nicht ganz so offensichtlich zeigt (ist daher nachteilig)

Mein neuer Beruf muss also nichts mit meinem jetzigen zu tun haben.

Ich habe schon zig Stunden im Internet verbracht, aber noch nichts passendes gefunden. Die Berufsberatung des Arbeitsamtes ist ja auch nicht das Wahre.

Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich, was ich mit meinen Interessen und Fähigkeiten machen könnte?

  • Fremdsprachen sind nicht wirklich mein Fall
  • momentane Interessen: PC (Excel, PowerPoint), etwas Musik (Anfänger)
    Pädagogik (z.B. als beratende Funktion)
  • Stärken: ehrgeizig, kann gut argumentieren, organisieren, kann selbständig Arbeiten…
  • mag Diskussionen, bin Tabellen, Diagrammen und Texten nicht abgeneigt
  • hätte Interesse mein PC-Wissen zu erweitern
  • ich wünsche mir einen Beruf mit relativ guten Zukunfsaussichten (wer tut das nicht?)

Ob Studium oder Ausbildung ist mir egal, hauptsache es ist der passende Beruf.

Ich weiß, dass solche Tipps schwierig sind, aber ich komm im Moment nicht mehr weiter.

Freue mich über jede Idee!

Gruß
Tato

Ins Blaue hinein…
Huhu Tato,

natürlich ist das jetzt recht schwer, Dir zu raten. Aber ich werd jetzt einfach mal raten und versuchen aus den Infos, die Du hier gibst, was zu basteln :wink:
Und ich gehe auch mal davon aus, daß Du für die Finanzierung eines Studiums oder einer zweiten Ausbildung schon Pläne hast (sei es nun Bafög, Nebenjob oder Sponsor), so daß das Deine Entscheidung nicht wesentlich beeinflußt.

abgeschlossene Ausbildungen im sozialpädagogischen Bereich
(Erzieherin).

Da würde sich natürlich prinzipiell ein Studium in diesem Bereich aufdrängen. Vielleicht Lehramt Grundschule/Sonderschule? Eventuell auch im Bereich Waldorf-Montessori-Pädagogik?
Oder in die Richtung Psychologie? Ich kenn mich dort nicht so genau aus, aber eine Freundin von mir studiert Psychotherapie, das ist ein Abendstudium, das heißt, sie kann tagsüber normal arbeiten. Wenn Du da Interesse hast, mail mich nochmal an, dann könnt Ihr beiden Euch da drüber unterhalten. Allerdings weiß ich nicht, ob es ähnliche Studiengänge in Deutschland auch gibt, würde das aber mal annehmen.

Mein neuer Beruf muss also nichts mit meinem jetzigen zu tun
haben.

Jaja, man sollte die Ausgangspostings richtig lesen *schäm* Aber ich laß das jetzt trotzdem stehen, vielleicht ist ja doch was interessantes dabei :wink:

Die Berufsberatung des Arbeitsamtes
ist ja auch nicht das Wahre.

Das stimmt leider. Ich hab mir meinen Beruf aus vielen, vielen Gesprächen mit Leuten, die das schon machen oder das grade studieren rausgesucht. Also löchere einfach mal Deinen Bekanntenkreis, was die so tagsüber tun und ob da vielleicht was für Dich dabei wäre.
Und im Internet gibt es doch diese „Berufs-Eignungs-Checks“, also diese Ankreuzel-Proggis wo man sagt „Arbeiten mit Menschen a) super b) mittel c) niemals-nicht“ und solchem Kram und danach spukt das Teil dann aus, was für Berufe für einen in Frage kommen.

  • momentane Interessen: PC (Excel, PowerPoint), etwas Musik
    (Anfänger)
    Pädagogik (z.B. als beratende Funktion)
  • Stärken: ehrgeizig, kann gut argumentieren, organisieren,
    kann selbständig Arbeiten…
  • mag Diskussionen, bin Tabellen, Diagrammen und Texten nicht
    abgeneigt
  • hätte Interesse mein PC-Wissen zu erweitern
  • ich wünsche mir einen Beruf mit relativ guten
    Zukunfsaussichten (wer tut das nicht?)

Das alles klingt mir sehr „PC-lastig“ (durchaus positiv gemeint!). Hast Du schonmal dran gedacht PC-Kurse etc. zu geben? Sei es nun im Bereich von Erwachsenen an der Volkshochschule, bei Kindern (wo wir wieder an der Schule wären *g*) oder mit etwas „exotischeren“ Programmen (SAP und Co.) für Firmenschulungen? Oder Du treibst diese Firmenschulungen noch weiter in Richtung Präsentationstechnik, Rhetorik, Persönlichkeitsberatung? Mußt Dir halt überlegen, wie das in 1-2 Jahren aussieht, ob dann diese Kurse Dich nicht wieder langweilen und alles Routine ist.
Oder hast Du Dir überlegt, ob vielleicht die Erstellung von Schul- und Lermaterialien bei irgendwelchen Verlagen was für Dich wäre? Allerdings hab ich keine Ahnung, was man dazu für ne Ausbildung braucht.
Auf Deinen Wunsch mit dem PC was zu tun, wäre vielleicht auch Webdesign eine Möglichkeit. Falls das für Dich interessant wäre, finden sich hier bestimmt mehr als genug Webdesigner, die Dich über die Vor- und Nachteile ihres Berufs informieren :wink:
Oder natürlich die gemeine Informatik?

Natürlich könnte man auch auf die Sache mit „organisieren und PC“ verbinden. Hast Du schonmal dran gedacht, „Team-Assistentin“ zu werden? Da fällt auch ein Haufen Organisation (Meetings, Verpflegung, Firmenveranstaltungen etc.) an, Du machst auch für den Scheffe Statistiken und Deine Fähigkeiten als Erzieherin kannst bestimmt auch anwenden *fg* Hat allerdings natürlich viel Sekretärinnen-Arbeit zu tun, und dazu schreibst Du nun nix, ob das okay wäre *g*

Ach ja - Du schreibst sonst gar nix, was Du von den „Standardstudienrichtungen“ wie BWL und Maschinenbau (samt aller Derivate) hältst? Poste doch mal, wie Du prinzipiell dazu stehst, zumindest zu zweiterem kann ich Dir dann noch ein wenig erzählen :wink:

So, jetzt bin ich mal gespannt, ob da irgendwas neues / interessantes für Dich dabei war :wink:

Liebe Grüße

Petzi

Hallo Tato!

Ich habe letztes Jahr angefangen, Informationsmangement zu studieren. Das könnte eventuell etwas für dich sein.

  • Fremdsprachen sind nicht wirklich mein Fall

Je nach Schwerpunkt (zumindest an der FH Hannover kann man diese wählen) werden Englischkenntnisse schon gebraucht), aber das ist wirklich unterschiedlich.

  • momentane Interessen: PC (Excel, PowerPoint), etwas Musik
    (Anfänger)

PC kommt sowieso vor (auch Office neben Programmiersprachen und Programmen wie Flash), Musik ist bei einem Schwerpunkt auch vorhanden.

  • Stärken: ehrgeizig, kann gut argumentieren, organisieren,
    kann selbständig Arbeiten…
  • mag Diskussionen, bin Tabellen, Diagrammen und Texten nicht
    abgeneigt
  • hätte Interesse mein PC-Wissen zu erweitern
  • ich wünsche mir einen Beruf mit relativ guten
    Zukunfsaussichten (wer tut das nicht?)

Ist alles nützlich, die Zukunftsaussichten sollen gut sein.

MfG,
Car

Hallo Petzi, hallo Car und all die anderen hier im Forum,

Vielen Dank für eure langen Antworten.

Und ich gehe auch mal davon aus, daß Du für die Finanzierung
eines Studiums oder einer zweiten Ausbildung schon Pläne hast
(sei es nun Bafög, Nebenjob oder Sponsor), so daß das Deine
Entscheidung nicht wesentlich beeinflußt.

Einfach wird das natürlich nicht, aber es sollte kein Hinderungsgrund sein.

Da würde sich natürlich prinzipiell ein Studium in diesem
Bereich aufdrängen. Vielleicht Lehramt
Grundschule/Sonderschule?

Habe ich auch schon zig Mal überlegt. Aber Soweit ich weiß, kann ich nur Grund- und Hauptschule studieren - nur Grundschule geht nicht. Allerdings glaube ich auch, dass es meinem jetztigen Beruf irgendwie zu ähnlich ist.
Sonderschule und Waldorf- / Montessori-Pädagogik ist irgendwie nicht mein Ding.

Oder in die Richtung Psychologie?

Erziehungsberaterin wäre was, dafür müsste ich aber Psychologie studieren - ist ja ganz nett, aber 100% Psychologie ist echt zuviel.

Jaja, man sollte die Ausgangspostings richtig lesen *schäm*
Aber ich laß das jetzt trotzdem stehen, vielleicht ist ja doch
was interessantes dabei :wink:

Macht doch nicht’s. Vielleicht habt ihr ja andere Ideen als ich.

Also löchere einfach mal Deinen Bekanntenkreis, was die so tagsüber :tun und ob da vielleicht was für Dich dabei wäre.

Weiß nur, was ich nicht werden möchte… :smile:

Und im Internet gibt es doch diese „Berufs-Eignungs-Checks“,
also diese Ankreuzel-Proggis…

Ja, habe bestimmt schon 5 gemacht, aber nichts passendes dabei.

Das alles klingt mir sehr „PC-lastig“ (durchaus positiv
gemeint!).

Das stimmt wohl. Ich bin zwar kein Profi auf diesem Gebiet, aber ich habe Interesse und bringe mir einiges selbst bei.

Hast Du schonmal dran gedacht PC-Kurse etc. zu
geben?

Welche Voraussetzungen muss man dafür haben?

Mußt Dir halt überlegen, wie das in 1-2 Jahren aussieht, ob dann diese :Kurse Dich nicht wieder langweilen und alles Routine ist.

Wenn ich das wüsste…!

Oder hast Du Dir überlegt, ob vielleicht die Erstellung von
Schul- und Lermaterialien bei irgendwelchen Verlagen was für
Dich wäre?

Wäre ne Überlegung wert.

Allerdings hab ich keine Ahnung, was man dazu für ne Ausbildung :braucht.

Ich auch nicht. Weiß das hier wer?

----- an die Webdesigner und Informatiker hier im Forum -----

Auf Deinen Wunsch mit dem PC was zu tun, wäre vielleicht auch
Webdesign eine Möglichkeit. Falls das für Dich interessant
wäre, finden sich hier bestimmt mehr als genug Webdesigner,
die Dich über die Vor- und Nachteile ihres Berufs informieren
:wink:

BITTE! BITTE! BITTE!
Ich vermute, dass es schon sooo viele Informatiter, Webdrsigner u.ä. gibt. Oder nicht?
Außerdem weiß ich nicht, ob meine (im Grunde wenigen) PC-Kenntnisse ausreichen.

Hat allerdings natürlich viel Sekretärinnen-Arbeit zu tun, und
dazu schreibst Du nun nix, ob das okay wäre *g*

Ne, muss nicht sein.

Ach ja - Du schreibst sonst gar nix, was Du von den
„Standardstudienrichtungen“ wie BWL und Maschinenbau (samt
aller Derivate) hältst?

Technik interessiert mich wenig.
Ich denke (mag auch ein Vorurteil sein - klärt mich auf!), BWL-Absolventen gibt es wie Sand am Meer und fahren nach dem Studium Taxi oder machen Jobs, die sie auch ohne Studium hätten machen können.

Ich habe letztes Jahr angefangen, Informationsmangement zu studieren. :smiley:as könnte eventuell etwas für dich sein.

Muss man dazu nicht BWL sturdiert haben?
Erzähle doch mal bitte mehr darüber! Im Internet habe ich wenig darüber gefunden. Zudem kannst du mir ja eine Page sagen, wo es viele Infos gibt.

Ich schmeiße noch mal ein paar andere Ideen in den Raum:

  • Versicherungskauffrau
  • Architektin
  • Immobilienmaklerin
  • Sprachwissenschaftlerin
  • Gehörlosendolmetscherin

Vielleicht finden sich welche aus diesen Berufen um mir was zu berichten!

Danke für alle bisherigen & alle noch kommede Antworten!

Liebe Grüße
Tato

Hallo Tato!

Ich habe letztes Jahr angefangen, Informationsmangement zu studieren. :smiley:as könnte eventuell etwas für dich sein.

Muss man dazu nicht BWL sturdiert haben?

Nein, lediglich die Fachhoschulreife ist erforderlich.

Erzähle doch mal bitte mehr darüber! Im Internet habe ich
wenig darüber gefunden. Zudem kannst du mir ja eine Page
sagen, wo es viele Infos gibt.

Hilft dir folgender Link weiter? http://www.jobpilot.de/content/journal/studium/beruf…

Der Studiengang ist in Hannover entstanden, nachdem die Studiengänge für Bibliothekare, Dokuemtare und Archivare zusammengelegt wurden. D.h. dass man am Anfang aus Fächer aus einer Richtung hat, die einen vielleicht nicht so interessiert, aber ab dem 2. bzw. 3. Semester kann man, wenn man möchte, Schwerpunkte wählen. Was mir sehr gut gefällt, ist dass wir 2 Praxissemester haben.

Vielleicht interessieren dich auch die Informationen bezüglich der Schwerpunkte und Fächer der FH Hannover (wie es an anderen FHs aussieht, weiß ich leider nicht): http://www.ik.fh-hannover.de/ik/de/studium/studienga…

Selbst wenn man einen Schwerpunkt wählt, kann man später dann immer noch in einem der anderen Bereiche arbeiten, erstmal ist man schließlich nur Informationswirt. Soll aber auch auf BA/ MA umgestellt werden.

Allgemein kann man also entweder in verschiedenen Arten von Bibliotheken arbeiten oder in Informationszentren von z.B. Firmen sowie auch im Bereich der Softwareerstellung.

MfG,
Car

Hallo Car,

Hilft dir folgender Link weiter?
http://www.jobpilot.de/content/journal/studium/beruf…

Ja, danke!
Doch auf dieser Seite steht:
„Für diesen Job eignen sich vor allem:
* Informationswissenschaftler/innen
* Diplom-Informationswirte/-wirtinnen“
Ich auch?

Ich bin auf meiner Suche durch die Fachhochschulen und Universitäten auf folgende Begriffe gestoßen:

  • Informationswissenschaftler
  • Wissenschaftlicher Dokumentar
  • Dipl. Dokumentar
  • Informationsmanagement
  • Informationsorganisator
  • Informations-Broker
    Was ist jetzt was?

Vielleicht kann hier jemand etwas Ordnung ins Chaos bringen.
Wäre echt lieb.

Laut Arbeitsamt ist:
Wissenschaftlicher Dokumentar = Informationsmanagement
Dipl. Dokumentar = Informationswirt

Ist das so richtig?

Selbst wenn man einen Schwerpunkt wählt, kann man später dann immer :noch in einem der anderen Bereiche arbeiten, erstmal ist man :schließlich nur Informationswirt. Soll aber auch auf BA/ MA umgestellt :werden.

Bei dem Studiengang Informationsmanagement in Hannover gibt es doch bereits BA/MA. Oder nicht?

Noch mal eine abschließende Frage:
Ich war bis zur einschl. 10 Klasse auf dem Gymnasium (erweiterter Sekundarschulabschluss I). Danach habe ich eine zweijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule gemacht. Anschließend habe ich durch die zweijährige Fachschule (Sozialpädagogik) die Fachhochschulreife erworben.
Stimmt es, dass ich mich jetzt in jeden belibigen Studiengang an einer Fachhochschule eintragen kann, auch wenn dieser nichts mit Pädagogik zu tun hat?
Gilt das auch für Bachelor und Master Studiengänge?

Liebe Grüße
Tato

Hallo Tato!

Doch auf dieser Seite steht:
„Für diesen Job eignen sich vor allem:
* Informationswissenschaftler/innen
* Diplom-Informationswirte/-wirtinnen“
Ich auch?

Wenn du Informationsmangement studierst, bist du nachher, zumindest bisher, Diplom-Informationswirt. Es geht hier ja um den Job, nicht um das Studium.

Ich bin auf meiner Suche durch die Fachhochschulen und
Universitäten auf folgende Begriffe gestoßen:

  • Informationswissenschaftler
  • Wissenschaftlicher Dokumentar

Ein Dokumentar, der im wissenschaftlichen Bereich arbeit. Es gibt verschiedene Gebiete, in denen ein Dokumentar arbeiten kann.

  • Informations-Broker

„Information Broker recherchieren im Auftrag und auf Rechnung von Firmen, Organisationen und Privatkunden und bereiten diese Ergebnisse kundengerecht auf.“

Vielleicht kann hier jemand etwas Ordnung ins Chaos bringen.

Die feinen Unterschiede sind mir selbst auch noch nicht 100% klar, aber ich würde sagen, dass Informationsmagement eher der übergeordnete Begriff ist, die anderen eher Unterbegriffe. Wobei der Dokumentar mMn mehr dokumentiert als vermittelt.

Laut Arbeitsamt ist:
Wissenschaftlicher Dokumentar = Informationsmanagement
Dipl. Dokumentar = Informationswirt

Hmm. Bei uns ist es so, dass man (noch) am Studienende dann ein Dipl.-Informationswirt ist.

Bei dem Studiengang Informationsmanagement in Hannover gibt es
doch bereits BA/MA. Oder nicht?

Nein, noch nicht. Ich habe im letzten Wintersemester angefangen und studiere noch auf Diplom. Aber BA/ MA wird kommen.

Ich weiß, dass es kompliziert klingt, richtig kapiert, wo die genauen Unterschiede sind, habe ich es auch nicht, es wird einem aber auch nicht wirklich erklärt.

Noch mal eine abschließende Frage:
Ich war bis zur einschl. 10 Klasse auf dem Gymnasium
(erweiterter Sekundarschulabschluss I). Danach habe ich eine
zweijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule gemacht.
Anschließend habe ich durch die zweijährige Fachschule
(Sozialpädagogik) die Fachhochschulreife erworben.
Stimmt es, dass ich mich jetzt in jeden belibigen Studiengang
an einer Fachhochschule eintragen kann, auch wenn dieser
nichts mit Pädagogik zu tun hat?
Gilt das auch für Bachelor und Master Studiengänge?

Da bin ich überfragt, da müssen dir andere helfen.

MfG,
Car

Hallo Tato,

ich stehe gerade vor einer ähnlichen Entscheidung wie du: Nochmal studieren, und wenn - was?
Du hattest da so verschiedene Studien-Ideen:

Ich schmeiße noch mal ein paar andere Ideen in den Raum:

  • Versicherungskauffrau
  • Architektin
  • Immobilienmaklerin
  • Sprachwissenschaftlerin
  • Gehörlosendolmetscherin

Also von Architektur muß ich dir abraten, denn mein vorheriges Studium war Architektur. Das Studium ist noch sehr interessant, aber auch sehr stressig (ich glaube kaum, das du da nebenher noch arbeiten kannst). Aber danach kommt dann der große Hammer - ich war 1 1/2 Jahre arbeitslos, jetzt arbeite ich auf freiberuflicher Basis - d. h., ist Arbeit da, kann ich ins Büro kommen, bleiben die Aufträge aus (was in Zeiten der Bauflaute öfters der Fall ist), kann ich zu Hause bleiben. Der Verdienst ist lausig, die Verantwortung dafür um so höher. Die Aussichten auf eine Festanstellung liegt bei Null.

Das alles führt jetzt bei mir zu der Entscheidung, weiterhin freiberuflich zu arbeiten (der einzige Vorteil dabei, ich kann mir meine Arbeitszeit frei einteilen), und dann nebenher noch mal zu studieren. Allerdings weiß ich noch nicht, was!

Grüße dgu

Nochmal hallo Tato,

Allerdings glaube ich auch, dass es
meinem jetztigen Beruf irgendwie zu ähnlich ist.

Das hatte ich mir beim Schreiben auch so gedacht :wink:

Psychologie studieren - ist ja ganz nett, aber 100%
Psychologie ist echt zuviel.

Okay, Du kriegst dann gleich ne Mail von mir mit der Adresse meiner Freundin, sie kann Dir ein wenig genauer erklären, was sie da tut und lernt und mit welchem Titel sie sich schmücken darf, wenn sie fertig ist.

Weiß nur, was ich nicht werden möchte… :smile:

*lach* Ja, das kenne ich :wink:

Hast Du schonmal dran gedacht PC-Kurse etc. zu
geben?

Welche Voraussetzungen muss man dafür haben?

Ich habe nicht die leiseste Ahnung, ob es dafür bestimmte Voraussetzungen gibt. Aber ich weiß, daß die üblichen PC-Schulen (üblicherweise eher die privaten und weniger die Volkshochschule) derlei Kurse anbieten. Inwieweit Du dann danach aber wirklich Berufschancen hast, kann ich nicht abschätzen.

Mußt Dir halt überlegen, wie das in 1-2 Jahren aussieht, ob dann
diese Kurse Dich nicht wieder langweilen und alles Routine ist.

Wenn ich das wüsste…!

Also meine Erfahrung ist die, daß der erste Kurs richtig spannend ist, der zweite noch interessant, der dritte ist dann gut und ab dem vierten wird’s langweilig :wink:

wäre, finden sich hier bestimmt mehr als genug Webdesigner,
die Dich über die Vor- und Nachteile ihres Berufs informieren
:wink:

BITTE! BITTE! BITTE!

Huhu little h und masc, wo seid Ihr???

Ich denke (mag auch ein Vorurteil sein - klärt mich auf!),
BWL-Absolventen gibt es wie Sand am Meer und fahren nach dem
Studium Taxi oder machen Jobs, die sie auch ohne Studium
hätten machen können.

Es ist immer schwer abzuschätzen, wie es in 4 Jahren, bis Du also mit Deinem Studium fertig bist, von den Berufschancen her aussieht. Das kann sich in dieser Zeit 25mal ändern, sollte also nicht Dein Hauptargument sein.

Ich schmeiße noch mal ein paar andere Ideen in den Raum:

  • Versicherungskauffrau
  • Architektin
  • Immobilienmaklerin
  • Sprachwissenschaftlerin
  • Gehörlosendolmetscherin
    Vielleicht finden sich welche aus diesen Berufen um mir was zu
    berichten!

Leider nicht *schnief*

Liebe Grüße

Petzi

Hallo Ihr,

@dgu
Danke dgu für Deine Infos. War auch nur so eine Idee von mir, hatte aber schon so ein Gefühl, dass die Aussichten nicht so gut sind.

Allerdings weiß ich noch nicht, was!

Ja, das ist in der Tat nicht so einfach.
Ich sitze seit Stunden vorm PC und forsche nach dem richtigen Beruf.

@petzi

Okay, Du kriegst dann gleich ne Mail von mir mit der Adresse meiner :Freundin, sie kann Dir ein wenig genauer erklären, was sie da tut und :lernt und mit welchem Titel sie sich schmücken darf, wenn sie fertig :ist.

Vielen Dank, habe aber kein (für ein Studium zu wenig) Interesse an Psychologie (Sorry, wenn es in meiner Antwort anders klang)

Das mit der PC-Schule… ich glaube, das war ein Missverständis. Du meinstest, dass ich an einem Kurs teilnehmen könnte, oder?
Ich habe das so verstanden, dass ich dort unterrichte. Dafür muss man sich schon sehr gut auskennen. Vielleicht als Informatik-Student?

Es ist immer schwer abzuschätzen, wie es in 4 Jahren, bis Du also mit :smiley:einem Studium fertig bist, von den Berufschancen her aussieht. Das :kann sich in dieser Zeit 25mal ändern, sollte also nicht Dein :Hauptargument sein.

Wäre aber hilfreich, wenn eine Tendenz zu erkennen wäre.

Ich weiß echt nicht, welches die richtige Entscheidung ist.
Der Studiengang Informationsmanagement oder Informationswissenschaft hört sich gut an, aber er ist komplett das Gegenteil von meinem jetzigen Beruf. Woher weiß ich, das es der richtige ist? Vielleicht ist auch etwas ganz anderes das Beste für mich?

Wie finde ich es heraus?
Klar, diese Entscheidung kann nur ich allein treffen, aber was hilft mir?

Gruß
Tato

Hallo Tato,

zu dieser Passage kann ich etwas aus dem richtigen Leben beitragen:

Es ist immer schwer abzuschätzen, wie es in 4 Jahren, bis Du also mit :smiley:einem Studium fertig bist, von den Berufschancen her aussieht. Das :kann sich in dieser Zeit 25mal ändern, sollte also nicht Dein :Hauptargument sein.

Wäre aber hilfreich, wenn eine Tendenz zu erkennen wäre.

Als ich Elektrotechnik studierte, hieß es: „Siemens könnte jedes Jahr den gesamten Abgängerbestand an Elektroingenieuren abgreifen“. Erstens war damit gemeint: Die Einser-Studenten jeden Jahrgangs, zweitens war alles anders, als ich mit dem Studium fertig war und drittens hat Siemens in München gerade haufenweise Leute in meinem Alter ausgestellt.

Gut, ich habe eine Nische gefunden, in der ich sogar mit 47 (2000) noch geheadhunted wurde, aber sicher ist soetwas nicht.

Daraus kannst Du zwei Dinge lernen:

  1. Du kannst Dich auf keine Tendenzberichte wirklich verlassen.

  2. Es ist wichtig, dass Du etwas studierst, was Dich wirklich interessiert. Denn nur dann wirst Du auch eine Chance haben, die zur erfolgreichen Jobsuche erforderlichen Noten zu erarbeiten.

Gruß, Karin

Hallo Tato!

Der Studiengang Informationsmanagement oder
Informationswissenschaft hört sich gut an, aber er ist
komplett das Gegenteil von meinem jetzigen Beruf. Woher weiß
ich, das es der richtige ist? Vielleicht ist auch etwas ganz
anderes das Beste für mich?

Ich habe noch 'nen Link zum Berufsbild gefunden:
http://www.dgd.de/ausbildung/berufsbild.html

MfG,
Car