Hallo.
Ich habe einige Fragen zum Thema studieren. Vorweg sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich mein Abitur habe und eine Ausbildung zum Szeuerfach begonnen habe. Diese werde ich eventuell in zwei bzw in drei Jahren schaffen. Danach habe ich mir vorgenommen zu studieren. Auf jeden Fall muss ein Diplom-Kaufmann Schwerpunkt Managment raus kommen. Auch habe ich mir vorgenommen den Steuerberater zu schaffen bzw. Wirtschaftsprüfer.
Hierzu habe ich nun folgende Fragen:
Da ich meine Ausbildung begonnen habe, könnte ich ja theoretisch ein Studium neben der Ausbildung beginnen, hier vorallem den Diplom-Kaufmann ablegen.
Jetzt stellt sich mir halt die Frage, ob ich dieses über ein Fernstudium oder lieer an einer Fachhochschule tun soll…
Außerdem wollte ich mal den Unterschied (bezogen der Ansehnlichkeit) zwischen Fachhochschule und der Uni erfragen. Welcher ist mehr angesehen? Unterschied? Vor und NAchteile?
Was würdet ihr raten? Neben der Ausbildung studieren? Oder lieber erst beenden und dann? Und wo? Lieber an der Uni oder an einer FH? (Das Finanziele spielt hier keine Rolle).
Was haltet ihr von einem Fernstudium?
Wäre es nicht sinnvoll neben der Ausbildung den Diplom-Kaufmann zu absolvieren und danach an der Uni noch den Wirtschaftsprüfer?
Wenn mna das Klischee bedient, ist ein Unistudium länger, theorielastiger und weniger praxisbezogen als ein FH-Studium. Angeblich soll man bei der FH „nur die Vorlesungen besuchen und den Stoff gleich verstehen“. Naja, je nachdem… Der beste Indikator für die Qualität der Lehreinrichtung sollte noch deren Ruf sein. Wenn man trotz Studium ‚nix druff‘ hat bringt das natürlich auch nichts Generell ist ein Unistudium (u.a. wg. Promotionsoption) angesehener, aber siehe letzter Satz.
Ausserdem muss man mal den zeitlichen Aufwand für ein Präsenzstudium beachten: unbedingt zu besuchende Veranstaltungen überschneiden sich dann evtl. mit den Präsenzstunden bei der Ausbildung. Was nicht stören muss, wenn man das Studienziel niedriger steckt. Flexibler ist das Fernstudium: freie Zeiteinteilung, wg. Bezahlung für Lehrinhalte ein Recht auf gute Ausbildung. Zu dumm, wenn man „den Stoff ja schon beherrscht“ und deswegen inkonsequent handelt…
Und was den geposteten Fall angeht: Studium ja, wenn möglich. Zur grösstmöglichen Flexibilität würde ich mit dem Fernstudium anfangen. Danach kann man ja an die FH/Uni wechseln (nach FH an die Uni gehen…)
Dummerweise gilt es aber auch den Faktor der „Überqualifiziertheit“ zu beachten: wenn in einer Bewerbung ‚das volle Programm‘ zum Zug kommt kann man sich genauso eine Absage einfangen, weil (mehrere Gründe) -der Bewerber vor lauter Studieren nicht zum Arbeiten kommt
für die Stelle zu hoch qualifiziert ist
ihn die Stelle nicht ausfüllt
(bitte (Vor)urteil einsetzen)
siehe auch mein Posting „Der richtige Job“ im Brett „Jobs & Karriere“ vom 04.11.2004
Wenn mna das Klischee bedient, ist ein Unistudium länger,
theorielastiger und weniger praxisbezogen als ein FH-Studium.
Angeblich soll man bei der FH „nur die Vorlesungen besuchen
und den Stoff gleich verstehen“. Naja, je nachdem…
da hast Du etwas gründlich missverstanden: An der FH geht der Stoff er Prüfung nicht über die Inhalte der Vorlesung hinaus. Ob man das gleich verstanden hat, ist nach wie vor vom einzelnen Studierenden abhängig.
wenn du dir den Stress eines Studiums neben der Ausbildung antun willst und ein Fernstudium, ggf. an einer privaten FH, auch finanziert bekommtst, würde ich dir das Fernstudium empfehlen.
Damit kannst du völlig frei entscheiden, wann du den Stoff durcharbeitest und bist nicht auf die Termine der Vorlesungen angewiesen.
Aber du solltest die Doppelbelastung durch Ausbildung und Studium nicht unterschätzen. Groß Freizeit wird dann vermutlich nicht mehr bleiben.
Mal eine bescheidene Frage: Wie willst du eine Präsenzstudium an einer Universität mit deiner Ausbildung in Einklang bekommen? Das geht doch schon rein zeitlich nicht.
Abgesehen davon halte ich das rechtlich für bedenklich, da du nicht einfach einer Nebenbeschäftigung neben deiner Ausbildung nachgehen kannst, die dich im Rahmen eines Universitätsstudiums voll beansprucht Ein Unistudium ist ein Vollzeitjob. Frage bei deinem Ausbilder nach, ob es damit einverstanden ist.
Ich bin der Meinung im ersten Absatz erwähnt zu haben, dass ich NACH der Ausbildung studieren möchte … Wenn nicht, habe ich es hiermit getan. Danke
Mal eine bescheidene Frage: Wie willst du eine Präsenzstudium
an einer Universität mit deiner Ausbildung in Einklang
bekommen? Das geht doch schon rein zeitlich nicht.
wenn du dir den Stress eines Studiums neben der Ausbildung
antun willst und ein Fernstudium, ggf. an einer privaten FH,
auch finanziert bekommtst, würde ich dir das Fernstudium
empfehlen.
Wäre es nicht sinnvoll neben der Ausbildung den
Diplom-Kaufmann zu absolvieren und danach an der Uni noch den
Wirtschaftsprüfer?
Nur eine kleine Anmerkung am Rande: Den Wirtschaftsprüfer kannst du auch nicht an der Uni machen, sondern erst nach entsprechender einschlägiger Berufserfahrung.
und was ist, wenn man an einer Universität studiert? Kommt da
Stoff in die Prüfungen, der in den Vorlesungen nicht gemacht
wurde?
Zunächst: Ich habe nicht an einer Uni studiert. Aber mir wurde von Leuten, die das getan haben (und zwar auch Elektrotechnik) glaubhaft versichert, dass Inhalte von Büchern, die über den Stoff der Vorlesungen hinausgingen, auch Bestandteil des Prüfungsstoffes seien.
Bei der Erwartungshaltung, dass die Unversität mehr auf Forschung hin ausbildet, eigentlich auch logisch.