Studierter Sohn erklärt Rezession

Wer kennt die genaue (ev. amerikanische?) Geschichte und von wem ist sie, die davon handelt:

Der Vater besitzt einen Hamburgerstand (oder ein anderes Geschäft). Der Sohn kommt nach dem Wirtschaftsstudium nach Hause und fragt den Vater, warum er seine Werbetafel noch jeden morgen rausträgt, ob er denn nicht wisse, dass Rezession sei. Der Vater, der dem studierten Sohn vertraut, lässt also die Tafel drinnen und nach einigen Wochen sagt er zum Sohn „Du hattest Recht, es ist wirklich Rezession, wir haben fast nichts mehr verkauft.“

Vielen Dank für Tips! Michèle aus der Schweiz

Hi Michèle,

meinst Du dieses ‚Geschichtchen‘?

Ein Mann lebte in einer großen amerikanischen Stadt. Er verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Hot Dogs am Straßenrand. Seine Ohren waren nicht besonders gut und deswegen hörte er nie Radio. Seine Augen waren nicht sehr gut und darum las er nie Zeitung und schaute nie fern.
Seine Hot Dogs waren wirklich gut und er stellte deshalb Schilder auf, um dies den Leuten mitzuteilen. Immer mehr Leute kauften bei ihm seine leckeren Hot Dogs. Deshalb bestellte er immer mehr Würstchen und kaufte bald einen größeren Herd. Schließlich brauchte er einen Helfer und fragte seinen Sohn, der an der Universität studierte.
Als der Sohn von den Plänen seines Vaters hörte, schlug er die Hände über den Kopf zusammen und rief: „Vater hast du denn nicht Radio gehört? Hast du nicht ferngesehen? Wir haben eine riesige Rezession! Alles geht vor die Hunde…“.
Der Vater sagte daraufhin zu sich selbst: „Mein Sohn geht auf die Universität. Er liest Zeitung, er hört Radio, er schaut fern - er wird es ja wissen.“
Also reduzierte er seine Bestellungen, nahm seine Reklameschilder herein und sparte sich die Mühe, seine Hot Dogs großartig anzupreisen.
Praktisch über Nacht brach sein Geschäft zusammen.
Einige Tage später sagte der Vater zu seinem Sohn: „Du hattest recht. Wir befinden uns wirklich in einer gewaltigen Rezession.“

Und hier noch das Original:

There was a man lived by the side of the road and sold hot dogs. He was hard of hearing, so he had no radio. He had trouble with his eyes, so he had no newspaper. But he sold good hot dogs. He put up a sign on the highway, telling how good they were. He stood by the side of the road and cried, „buy a hot dog, mister.“ And people bought. He increased his meat and bread orders and he bought a bigger stove to take care of his trade. He got his son home from college to help him. But then something happened. His son said, „Father, haven’t you been listening to the radio? There’s a big depression on. The International situation is terrible, and the Domestic situation is even worse.“ Whereupon, the father thought, " Will my son has been to college. He listens to the radio and reads the papers, so he ought to know. So, the father cut down his bun order, took down his advertising signs, and no longer bothered to stand on the highway to sell hot dogs. His hot dog sales fell almost fell overnight. „You were right, son.“ The father said to the boy. „We are certainly in the middle of a great depression.“

Das Ding stand irgendwann 1992 in der New York Times; der Autor ist allerdings unbekannt.

Beste Grüße

Tessa

Hallo Tessa,
Ja, genau dieses Geschichtchen meinte ich - vielen Dank - was hab ich schon rumgesucht um meinen pessimistischen Zeitgenossen mal was zu denken zu geben!
Schöne Grüsse aus Zürich
Michèle

Hi Michèle,

meinst Du dieses ‚Geschichtchen‘?