Studium

ich frage NICHT nacht viel verdienen, sondern wo am meisten
verdient wird.

Die besten Einkommen haben Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Ärzte, Piloten usw.

Hi

ich frage NICHT nacht viel verdienen, sondern wo am meisten
verdient wird.
ich fragte NICHT nach wenig Arbeit, sondern nach gesetzlichen
40h woche.
wenig Korrurrenz gibt es nciht?! Haben wir nicht
Fachkräftemangel?

Und? Fachkräftemangel heißt nicht, daß Dir ein Plüschsofa ins
Büro gestellt wird.
Im Gegenteil - die Firma erwartet „Belastbarkeit“, „Leistung“ und „Flexibilität“. Steht fast in jedem anspruchsvollen Jobangebot so oder so drin…

Fällt dir nichts ein? Mir schon
z.b. Ingeneuere oder Informatiker -> verdienen gut, haben
normale 40h (teilweise 35h) Woche, und sind in Deutschland
eine Mangelware

Du träumst.
Ich arbeite seit über einem Jahrzehnt im IT-Bereich. Weniger als 40 Stunden habe ich noch nie gearbeitet - Bereitschaften sind normal, Sonderschichten (extra vergütet - aber das Wochenende war futsch) nicht mitgerechnet.

und zu Mangelware s.o.

lg,
vordprefect

Hi,

gestatten, dass ich lache?
Mein bruder ist Informatiker - Gehalt sicher gut, aber Arbeitszeiten?! Wochentags ist er ca. 7 Uhr auf Arbeit und kommt abends gegen 8 heim. Wenn er Glück hat, hat er samstags und sonntags frei.
Als verbeamtete Lehrerin, A13, habe ich sicher auch das, was viele ein gutes Gehalt nennen würden - aber eine 35-40h-Woche habe ich nur in der ersten Schulwoche.

die Franzi

Wirtschaftsingenieurwesen

Verfahrenstechnik

Mathematik/Wirtschaftsmathematik

sind beides Kandidaten für sehr hohe Gehälter (Ich kenne Leute, die nach einem Jahr deutlich über 80.000€ waren). Der Knackpunkt besteht darin, dass du zum einen erstklassige Leistungen bringen musst und zum anderen bereits möglichst früh Praktika bei in Frage kommenden Arbeitgebern absolvieren musst.

Hallo,

ganz einfach.

Entweder du Arbeitest viel mit wenig Konkurrenz z.b. in der Elektrotechnik (60+h die Woche, 3200€ Netto einstieg) oder du arbeitest wenig und hast viel Konkurrenz (BWL max. 40h die Woche, wenn du erfolglos bist, je nach Erfolg 1000€ bis oben offen).

Denn auf die faule Tour probieren es alle.

Kleiner Tipp. Wenn du mehr aus deiner Arbeit ziehen willst. Dann wander aus. Als Elektrotechniker aus Deutschland ist man in anderen Ländern SEHR gern gesehen. Da kann dann schon mal bei einer Firma eine Unterkunft, Dienstwagen und diverse andere nicht geldwerte Vorteile bei Raus springen. 60h musst du dann trotzdem mindestens arbeiten.

gruß

Scorp

es gibt genug firmen mit gleitzeittagen wo man die stunden abbauen kann…

Hallo

es gibt genug firmen mit gleitzeittagen wo man die stunden
abbauen kann…

Sagt wer?
Und wo sind die?

Wenn du es eh so genau weißt, warum

  • fragst du dann und
  • bewirbst du dich nicht einfach bei denen dir bekannten genug Firmen …?

Wawi

Hallo rick,

es gibt genug firmen mit gleitzeittagen wo man die stunden
abbauen kann…

es tut mir leid, und ich fürchte, Du wirst das nicht hören wollen: Aber es gibt da einen erheblichen Unterschied zwischen dem was a) einem „coole Kumpels“ (insbesondere über ihr Gehalt aber auch über ihre Arbeitsbedingungen) und b) in Verträgen steht - und der Realität.

Will sagen: In bin son Intschinöhr und ich kann Dir versichern, dass ich schon tollste Verträge hatte: x Tage Urlaub, ein Gleitzeitkonto von plus 200 Stunden (also 5 Wochen), 39 Stunden pro Woche. Und wat is? Das Gleitzeitkonto noch in der Probezeit voll bis Anschlag (und alles drüber verfällt - die Personalabteilung sagt, Du sollst’s nehmen, der Chef sagt, Du darfst das nicht nehmen), Urlaubssperre bis „Ende Jahr“ (die sich dann nahtlos vom Ende diesen Jahres zum Ende nächsten Jahres verlängert) etc.

Klar, Du kannst mit dem Vertrag in der Hand zum Cheffe tapern und auf Deine Rechte pochen. Und dann kriegste vielleicht sogar Deinen Urlaub. Und sicher kriegste ne Spitzenposition! Nämlich auf der Liste, der Leute, die bei der nächsten „Personaleinsparung“ die Kündigung kriegen. Du hast die Wahl.

Das ist nicht schön, aber ich habe leider inzwischen zu viele Firmen erlebt, in denen das genau so läuft. Geglaubt hab ich das „damals“ als ich mich für diesen Job entschieden habe auch nicht. Dachte, dass jemend der so viel Geld kriegt, der Firma doch auch was Wert sein sollte. Das war ein Illtum.

Wenn überhaupt, findest Du solche Arbeitsbedingungen bei sehr grossen Firmen oder anderen Behörden (sic!). Und da haste dann andere Nachteile.

*wink*

Petzi

Hallo Rick!

ich fragte NICHT nach wenig Arbeit, sondern nach gesetzlichen
40h woche. …wenig Korrurrenz gibt es nciht?!

Viele Arbeitnehmer machen regelmäßig Feierabend, weil die Zeiger der Uhr eine bestimmte Stellung erreicht haben. Das sind zumeist berufliche Tätigkeiten ohne Entscheidungs- oder Gestaltungsmöglichkeiten. Ein Vorgesetzter oder bereits die Gestaltung des Arbeitsplatzes geben genau vor, was, wann und wie gemacht werden muss. Der Lohn ist letztlich eine Anwesenheitsprämie, denn jeder Monat oder das Jahr haben Sollstunden, die einzuhalten sind. Mit solchen Tätigkeiten lässt sich ein durchschnittliches Einkommen erzielen.

Aber Du willst mehr und dann sieh bitte genau hin: Der Steuerberater hockt noch am Samstag um 20 Uhr mit einem Mandanten zusammen und dem jungen Anwalt in der Sozietät werden sehr zügig die Flötentöne beigebracht, sollte er auf die seltsame, geradezu abwegige Idee kommen, von Feierabend zu träumen. Klar gibt es regelmäßige Arbeitszeiten. Die Arbeitszeit dauert regelmäßig so lange, wie es die Arbeit erfordert. Einem Ing. oder Informatiker in der Entwicklung gehen gesetzliche Höchstgrenzen von Arbeitszeiten schlicht am Allerwertesten vorbei. Wenn von 40 Stunden die Rede ist, fragen solche Leute, ob es am Stück gemeint ist. Da bricht niemand einen Versuch, eine Messreihe, eine Berechnung oder einen guten Gedankengang ab, nur weils 5 ist. Gelegentlich ein früher Feierabend oder sogar ein freies Wochenende ist zumeist das Ergebnis von Drohungen der Ehefrau, dass die Kinder ihren Vater bald mit Onkel anreden werden.

In einem Job werden Stunden gezählt und die Ausübenden sind kurzfristig austauschbar. Wer sich aus der Konkurrenzsituation lösen will, muss sich aus der kurzfristigen beliebigen Austauschbarkeit lösen. Anstelle des Ableistens von Stunden tritt Ergebnisorientierung. Ohne Neigung und Lust zur Sache geht es dabei nicht. Deshalb kommt der Antrieb für oft extreme Arbeitszeiten von den Leuten selbst. Sie machen ihre Arbeit nämlich gerne und sehen ihren Beruf nicht nur als Mittel zum Gelderwerb. Selbstverwirklichung, Bestätigung, Zufriedenheit, Aufgabe, Beruf und Berufung fallen mir dazu als Stichworte ein. Damit kann ein sehr anständiges Einkommen verbunden sein. Eine Garantie gibt es aber nicht.

Haben wir nicht Fachkräftemangel?

Viel Gejammere in dieser Richtung ist von Interessengruppen gesteuert. So gab es noch nie mehr Ärzte als heute. Sie sind nur ungünstig verteilt. Eine dem Bedarf angepasste Verteilung wird sich mit mehr Ärzten nicht erreichen lassen, durchaus aber mit einer Änderung der Honorardeckelung z. B. für Allgemeinmediziner in ländlichen Regionen. Auch die Klage über zu wenig Ingenieure geht am Sachverhalt vorbei, so lange insbesondere junge Ingenieure massenhaft über Zeitarbeitsfirmen und mit befristeten Verträgen beschäftigt werden. Vollends unglaubwürdig wird das Wehklagen, wenn gleichzeitig gefordert wird, die Beschränkungen, insbesondere Mindesteinkommen, für Leute aus Nicht-EU-Ländern zu senken.

Kurz: Es reicht nicht, bis 40 zählen zu können. Ohne die Bereitschaft zum Engagement geht es nicht. U. a. bei den naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen findet eine gewisse Auslese bereits während des Studiums statt. Wer nämlich darauf bedacht ist, den Arbeitsaufwand so zu begrenzen, dass der Tagesablauf nicht gar zu lästig gestört wird, wird mit einiger Wahrscheinlichkeit zu den 40 bis 50 % der Studis gehören, die das Studium ohne Abschluss abbrechen.

Gruß
Wolfgang

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Hallo,

z.b. Ingeneuere oder Informatiker -> verdienen gut, haben
normale 40h (teilweise 35h) Woche, und sind in Deutschland
eine Mangelware

wenn du das so gut weißt dann frag doch nicht. Ich kenne mehrere Informatiker und die sind alle sowas von weit von der 40h Woche entfernt. Das schlimmste: Niemand hat einen Porsche. Die sind wie viele andere Informatiker auch eins: Und zwar selbstständig. Soll heißen: Die haben doch ne 40h Woche, und sogar eine doppelte, da die sich um Buchhaltung etc auch noch kümmern dürfen. Dazu haben dich jedoch noch ordentliche Rücklagen, da es je nach Auftragslage z. T. auch mal maue Zeiten geben kann. Die sind über die daraus resultierende 10h Woche aber irgendwie trotzdem nicht so froh … seltsam.

lg, Sabrina

Hallo auch,

was sollte man studieren,

Elektrotechnik, Automatisierungstechnik

wenn man viel verdienen will UND ohne große konkurrenz (also
nachfrage größer als angebot -> wenig arbeitlose in den
jeweiligen bereich) job bekommen kann?

Elektrotechnik, Automatisierungstechnik

Verdients gerechnet auch 40h/Woche - da es eine Rolle spielt
ob jemand 45k/jahr verdient und 40h/woche arbeitet oder 50k
verdient dafür aber 60h/woche arbeitet -> der erste verdient

häää? was bitte ist eine 40h Woche?
OK, vielleicht Lehramt…dann solltest du aber dringend an deinem Deutsch arbeiten!

Gruß Angus

Kopfschüttel

Hola,

Fällt dir nichts ein? Mir schon
z.b. Ingeneuere oder Informatiker -> verdienen gut, haben
normale 40h (teilweise 35h) Woche, und sind in Deutschland
eine Mangelware

so einfach ist das nicht. Wie ich schon mal schrieb: Es gibt ja nicht nur eine Branche („die Wirtschaft“), demnach lässt sich binär nicht sagen, dass man als Ingenieur oder Informatiker zu 100% die besten Karten hat. Denn wenn du in 3-5 Jahren mit dem Studium fertig bist, kann die Branche, die am besten zahlt und die besten Konditionen bot, vll grad in der Rezession sein.

Außerdem muss man Ing. oder Inf. auch „sein können“. Und das regelt nicht die Urkunde an der Wand, sondern das, was man draus macht. Ich bin z.B. Ing. UND Inf., bin natürlich mit vielen Kommilitonen gesegnet gewesen, trotzdem gibts welche, die heute noch studieren (Leute, die dachte, sie packen das schon irgendwie) oder welche, die in miesen Jobs landen, weil die Noten nicht gepasst haben, weil sie praktisch einfach nicht überzeugen etc. Ich dagegen habs ziemlich gut erwischt, habe aber auch keinen lockeren 35h-Job.

Zeitarbeit ist bei Ingenieuren, v.a. Absolventen, übrigens auch keine Seltenheit.

Ergo: Studiere das, wo du dich am wohlsten fühlst, weil nur dadurch kannst du später erfolgreich sein. Ein leidenschafttlicher Fachmann wird immer mehr verdienen als ein mittelmäßiger, egal welcher Fachrichtung, weil der ganz andere Möglichkeiten besitzt im Gegensatz zum Ing., der um seine Stelle froh sein kann.

Und noch ein weiser Satz: Wenn diese Entscheidung so einfach wäre, würde wohl jeder die dolle Variante wählen :wink:

Gruß, Leebo

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Hallo,

was sollte man studieren,

guck http://abi.de/orientieren_entscheiden/berufswahlfahr…

Gruß
Otto

Moin,

z.b. in der Elektrotechnik (60+h die Woche…

stimmt nicht

…3200€ Netto einstieg)

stimmt nur, wenn man es als Brutto nimmt. Einstiegs-Jahresgehälter im Bereich um die 45.000 Brutto im Jahr (FH) bis 55.000 Brutto im Jahr (Uni) sind realistischer.

Als Elektrotechniker kann ich Dir nur dringend empfehlen, einen Beruf zu ergreifen, für den Du Dich wirklich interessierst. Um Himmels willen, mach keinen Job, der Dir nicht gefällt. Du musst schlappe 40 Jahre arbeiten, wie willst Du das machen, wenn Du keinen Bock drauf hast?

Natürlich kann ich Elektrotechnik als Berufsrichtung empfehlen, allerdings habe ich ja auch Spaß an meiner Arbeit :wink:

Gruß, Heiko

Du mußt ja nicht unbedingt studieren. Solltest Du dafür geeignet sein, kannst Du Dich auch bei der DFS Deutsche Flugsicherung (www.dfs.de) als Fluglotse bewerben.

Gruß
Karl