Studium?

Hallo,

ich beschäftige mich immer noch mit meinem zukünftigen Werdegang - bin unsicher
und drehe mich nur im Kreis.
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

Ich bin damals vom Gym nach der 10. Klasse freiwillig abgegangen, weil meine
Zensuren mittelmäßig waren, ich unbedingt etwas berufsbezogenes lernen wollte
und man mit einem 3er Abi nicht wirklich etwas geniales anfangen kann.
Dann habe ich eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht und habe dadurch die
FH-Reife erworben.
Die Ausbildung hat mir viel Spaß gemacht. Der Beruf anschließend weniger. Die
Förderung war weg.

Nun habe ich mich mit mehreren Studiengängen angefreundet (BWL, Lehramt
berufsbildende Schulen FB Sozialpäd und noch so das ein oder andere). Die sind
zwar sehr gegensätzlich, aber das spielt jetzt erst einmal keine Rolle.

Laut Zeugnis muss ich die perfekte Schülerin sein. Durchschnitt von 1,7 - Mathe
1, EDV 1, Englisch 2, Deutsch 2
Schön und gut. Mein Mathelehrer (Berufsschule) hat damals gesagt, dass wir in
einem Studium (außer Sozialpädagogik) keine Chance hätten, weil wir keine
Ahnung von Mathe haben.
Im Englischunterricht war das Nieveau bei Klasse 7.

Ich möchte jetzt gerne studieren, mache mir aber mei den Vorkenntnissen ein
wenig Sorgen.
Bei Mathe bin ich bereit, mich schon vor dem Studium vorzubereiten, aber 3
Schuljare hole ich nicht innerhalb von ein paar Monaten selbständig bis
Abi-Niveau auf.
Englisch ist ein noch viel größeres Problem, da ich da Hemmungen habe frei zu
sprechen, Unmengen Vokabeln vergessen habe und mit Fremdsprachen nicht liegen.
Schon mal gut, dass ich erkenne, wie ich wirklich bin und nicht alleine der
FH-Reife vertraue.

Es gibt vor dem Studium Vorbereitungskurse, aber welche Vorkenntnisse muss ich
da mitbringen?

Habe ich trotzdem Chancen mitzuhalten oder scheitere ich sofort?
Wäre es mir zu empfehlen gar nicht zu studieren?
Ich brauche aber dringend Förderung - daher möchte ich nicht in meinem Beruf
bleiben und auch keine weitere Ausbildung machen.
Was könnte ich studieren ohne nach einiger Zeit wegen Überforderung aufzugeben?
Die pädagogischen Studiengänge (überwiegend an der Uni, allerdings kann ich da
in Niedersachsen studieren) bieten sich da aufgrund meiner Vorbildung an - aber
ich habe Angst, nachdem keinen Job zu finden.
Mein Favorurit wäre da Pädagogik. Aber ohne Nebenfach sehe ich da keine Chance.

Hat jemand eine Idee / einen Rat?

verwirrte Grüße
Tato

Berufsbild ?
Hallo Tato,

ich beschäftige mich immer noch mit meinem zukünftigen
Werdegang - bin unsicher
und drehe mich nur im Kreis.
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

Vielleicht schreibst Du mal, was du machen möchtest.

Davon ausgehend könnte man mögliche Berufsabschlüsse ableiten und die Anforderungsprofile dazu anschauen. Dann machst du die Ausboldung, wo das Anforderungsprofil deinem Fahigkeitsprofil am nähesten ist.

Ciao maxet.

Hallo Maxet,

mir geht es im Moment darum, zu wissen, ob ich mit den Voraussetzungen
überhaupt in der Lage bin, ein Fach außerhalb des pädagogischen Bereiches zu
studieren.
Das Sozialpädagogik / soziale Arbeit meinen Fähigkeiten am nächsten liegt, ist
irgendwie logisch. Doch ich möchte etwas anderes machen.

Ich habe mal gehört, dass das BWL Studium an den Mathestoff der 13. Klasse
anschließt. Somit hätte ich eine Menge aufzuholen…aber ist das wirklich so?

Ihr könnt mir meine Wahl des richtigen Studienfaches wahrscheinlich nicht
erleichtern, da ihr mich nicht kennt. Das ist mir schon klar. Wie ich
theoretisch(!) zu einem Ergebnis kommen könnte weiß ich auch. In Wiklichkeit
ist das aber deutlich schwieriger.

Gruß
Tato

Hi,

nun Mathe ist lernbar (für den einen leichter und für den anderen etwas schwerer - in 08/15 Mathe ist einfach nur viel Übung notwendig), die Mathematik für BWL ist nicht wirklich anspruchsvoll, ehrlich. Es gibt dazu genügend Übungen und Tutorien an der Uni (zumindest ist dies so hier). Viele der Leute die mit mir Abi gemacht haben, hatten keinen MAthe LK, kein Interesse an der Mathematik und sind trotzdem dabei das BWL Studium erfolgreich abzuschließen.

Vielleicht wäre ein naturwissenschaftliches Studium oder Mathe nichts für dich, für die anderen Fächer ist die notwendige Mathematik durchaus erlernbar. Du brauchst ja nicht denken, dass alle Studis die direkt nach dem Abi anfangen die knallharten Matheprofis, Englischprofis sind. Eine kleine Anektode : mit mir hat einer studiert, der auch sein Abi auf dem zweiten Bildungsweg, nach Ausbildung und 5 Jahre Arbeit, dann das Studium begonnen hat - Und die notwendige Mathematik hat auch er sehr schnell gelernt, und das Studium erfolgreich beendet.

Grüsse
Brombär

1 „Gefällt mir“

Danke Brombär,
das hat mir wieder etwas Mut gemacht.

Hallo Tato,

ich beschäftige mich immer noch mit meinem zukünftigen
Werdegang - bin unsicher und drehe mich nur im Kreis.

mit der Zukunft sich beschäftigen ist immer noch besser, als sie einfach geschehen zu lassen.

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

Mal sehen:

Nun habe ich mich mit mehreren Studiengängen angefreundet
(BWL, Lehramt berufsbildende Schulen FB Sozialpäd und noch so das ein oder
andere). Die sind zwar sehr gegensätzlich, aber das spielt jetzt erst einmal
keine Rolle.

Welche Fächer im Lehramt für berufsbildende Schulen würdest Du denn anpeilen?

Laut Zeugnis muss ich die perfekte Schülerin sein.
Durchschnitt von 1,7 - Mathe 1, EDV 1, Englisch 2, Deutsch 2
Schön und gut. Mein Mathelehrer (Berufsschule) hat damals
gesagt, dass wir in einem Studium (außer Sozialpädagogik) keine Chance hätten,
weil wir keine Ahnung von Mathe haben.

Tja, ist das nicht ein Armutszeugnis für Deinen Mathelehrer? Entweder hält er sich seinen Schüler für so haushoch überlegen, dass er meint es lohne sich nicht, sein edles Wissen den Schülern zu vermitteln, oder aber er ist einfach unfähig, Wissen zu vermitteln. Sorry, aber so klingt für mich diese Aussage.

Im Englischunterricht war das Nieveau bei Klasse 7.

Englisch kannst Du an einer FH (zumindestens in München war das so) im sog. Allgemeinwissenschaftlichen Wahlpflichtfach aufmöbeln. Die AW-Fächer dienen dazu, die Allgemeinbildung zu vertiefen, die die Gymnasiasten angeblich an ihrer allgemeinbildenden Schule vermittelt bekommen.

Ich möchte jetzt gerne studieren, mache mir aber mei den
Vorkenntnissen ein wenig Sorgen.
Bei Mathe bin ich bereit, mich schon vor dem Studium
vorzubereiten, aber 3 Schuljare hole ich nicht innerhalb von ein paar Monaten
selbständig bis Abi-Niveau auf.

Bei uns in **Elektrotechnik>/B> (sehr mathelastig) ist es mir gelungen, Mathe-Rückstande eines 10 Jahre alten humanistischen Abiturs (und das war nicht wenig) aufzuholen. Wenn Du vor Mathe keine Angst hast: In meinem wirtschaftswissenschaftlichen Fernstudium an der Fernuni Hagen (abgebrochen) haben mir nur die Differentialgleichungen Schwierigkeiten gemacht. Aber ohne diese konnte man auch durchs Grundstudium kommen. Und wirklich brauchen tun die nur die Volkswirtschaftler (was in Hagen erst durch die Schwerpunktbildung im Hauptstudium geschehen wäre).

Englisch ist ein noch viel größeres Problem, da ich da Hemmungen habe frei zu
sprechen, Unmengen Vokabeln vergessen habe und mit Fremdsprachen nicht liegen.

Englisch könnte allerdings im Berufleben ein Problem werden. Gerade Jobs für BWL sind oft international ausgerichtet.

Es gibt vor dem Studium Vorbereitungskurse, aber welche
Vorkenntnisse muss ich da mitbringen?

Das weiß ich leider nicht. Hast Du vielleicht Gelegenheit da reinzuschnuppern?

Wäre es mir zu empfehlen gar nicht zu studieren?
Ich brauche aber dringend Förderung - daher möchte ich nicht
in meinem Beruf bleiben und auch keine weitere Ausbildung machen.

Meinst Du mit der wiederholt erwähnten „Förderung“ Motivation? Oder welceh Förderung würdest Du Dir wünschen?

Was könnte ich studieren ohne nach einiger Zeit wegen Überforderung aufzugeben?
Die pädagogischen Studiengänge (überwiegend an der Uni, allerdings kann ich da
in Niedersachsen studieren) bieten sich da aufgrund meiner Vorbildung an - aber
ich habe Angst, nachdem keinen Job zu finden.
Mein Favorurit wäre da Pädagogik. Aber ohne Nebenfach sehe ich da keine Chance.

Tja, in diesem Studienbereich sehe ich überhaupt keine Chancen. Ich würde Dir raten, mal zu einer Studienberatung zu gehen, evtl. in Vorbereitungskurse reinzuschnuppern etc. Da kriegst Du sicher einen besseren Überblick über Deine Möglichkeiten als durch ein Internetforum.

Gruß, Karin**

Hallo Tato,

also ich denke, dass man bei BWL - zumindest je nach Hochschule - schon auch einiges an Mathe braucht. Ich selbst habe BWL an der Uni studiert und obwohl ich Mathe Leistungskurs hatte, ist es mir nicht so suuuper leicht gefallen. Hat geklappt, war aber schon ordentlich mit Arbeit verbunden. Mein Rat ist, schau Dir mal genau die Curricula der Hochschulen an und such Dir mal ein paar Vorlesungsunterlagen zu Statistik etc. raus, sind oft auf der Homepage der einzelnen Lehrstühle zu finden. Das Problem bei BWL ist, dass zumindest im Grundstudium sehr viele VWL-Inhalte drin sind und diese sind leider oft sehr mathematisch (zumindest bei uns, viele Kurven verschieben, Lagrange-Optimierungen etc.). Danach würde ich an Deiner Stelle dann entscheiden, ob BWL grundsätzlich immer noch in Frage kommt und falls ja, dann an welcher Hochschule. Es gibt nämlich auch Hochschulen, die z…B. einen qualitativen Ansatz der VWL verfolgen, bei denen spielt Mathe dann eine geringere Rolle.

Hoffe das hilft.

Liebe Grüße,

Alex.

Hallo,
Danke für deine Antwort.

Tja, ist das nicht ein Armutszeugnis für Deinen Mathelehrer?
Entweder hält er sich seinen Schüler für so haushoch
überlegen, dass er meint es lohne sich nicht, sein edles
Wissen den Schülern zu vermitteln, oder aber er ist einfach
unfähig, Wissen zu vermitteln. Sorry, aber so klingt für mich
diese Aussage.

Naja, wir hatten innerhalb der 4-jährigen Ausbildung 2 Jahre Mathe. Das erste
Jahr haben wir mit einer Lehrerin Bruchrechnung, Potenzrechnung und allgemeine
Regeln wiederholt, weil einige Hauptschüler in der Klasse waren und zudem viele
das Meiste wieder vergessen hatten.
Er kam dann im letzten Jahr und hatte die Aufgabe 15 Schülerinnen, von denen 12
Angst vor Mathe hatten, die 70% eine 4,5 oder sogar 6 im letzten Zeugnis hatten
und war Mathe angeht etwas begriffsstutzig waren, möglichst viel Mathewissen
anzueignen. Er hat das echt gut gemacht. Schließlich gab es keine 6en mehr und
manche haben den Stoff sogar verstanden.
Klar, dass man unter diesen Umständen nicht annähernd an das Abitur herankommt.
Daraufhin hat er uns davon abgeraten etwas anderes als Sozialpädagogik zu
studieren, weil wir sonst nicht annähernd mitkommen würden.

Englisch könnte allerdings im Berufleben ein Problem werden.
Gerade Jobs für BWL sind oft international ausgerichtet.

Ja, das denke ich auch. Ich möchte vielleicht in Richtung Steuerrecht gehen,
aber da will ich mich noch nicht festlegen. Ansonsten könnte ich Steuerrecht /
Wirtschaftsrecht studieren. Dort wäre Englisch wohl von nicht allzugroßer
Bedeutung.

Meinst Du mit der wiederholt erwähnten „Förderung“ Motivation?
Oder welche Förderung würdest Du Dir wünschen?

Ich möchte nicht mein Leben lang in einem Kindergarten arbeiten. Die
Herausforderung ist gleich Null. In der Berufsschule konnte ich zwischendurch
noch mal auf geistige Förderung hoffen. Aber im Kiga saß ich teilweise 2
Stunden im Malraum, sah den Kindern beim Malen zu und machte „pädagogisch
wertvolle“ Bemerkungen.
Ich habe vor meiner Ausbildung zur Erzieherin 2 Monate bei einem Zahnarzt
gearbeitet (Ausbildung). Dort habe ich schon Fragen beantwortet (was vorher
erklärt wurde), die die im 3. Lahrjahr noch nicht/nicht mehr wusste.
Wenn mir die Materie Spaß macht, dann will ich auch lernen. Ich brauche eine
(machbare) Herausforderung, damit ich zufrieden bin.
Diese Chance sehe ich nicht in einer Ausbildung, weil ich befürchte, dass nach
drei Jahren wieder die Ernüchterung kommt.
Ich weiß aber, dass es dort auch die Möglichkeit gibt sich fortzubilden und
eine Förderung zu erhalten.
Trotzdem möchte ich - sofern möglich - studieren.

Gruß
Tato

Bitte, null problemo.

Hallo Taot,

Danke für deine Antwort.

bittesehr.

Klar, dass man unter diesen Umständen nicht annähernd an das
Abitur herankommt.
Daraufhin hat er uns davon abgeraten etwas anderes als
Sozialpädagogik zu
studieren, weil wir sonst nicht annähernd mitkommen würden.

Der Witz dabei ist, dass auch SozPäds sich mit Statistik rumschlagen müssen, und das ist m.E. nicht gerade der leichteste Teil der Mathe.

Aber, fällt mir gerade ein: Es bei doch auch bei euch ein Mathe-Angebot an der Volkshochschule? Ich habe gerade aus der aktuellen Web-Site folgenden Titel gefunden:
Mathematik zur Vorbereitung auf das Studium (Technik, Natur- und Wirtschaftswissenschaften)
Da könntest Du doch leicht erst mal neben dem Beruf abchecken, ob Du das raffst. Wenn ja, ist der Weg ja frei.

Englisch könnte allerdings im Berufleben ein Problem werden.
Gerade Jobs für BWL sind oft international ausgerichtet.

Ja, das denke ich auch. Ich möchte vielleicht in Richtung
Steuerrecht gehen,
aber da will ich mich noch nicht festlegen. Ansonsten könnte
ich Steuerrecht /
Wirtschaftsrecht studieren. Dort wäre Englisch wohl von nicht
allzugroßer Bedeutung.

Auch hier hängt es dann ganz von dem einzelnen Job ab…

Meinst Du mit der wiederholt erwähnten „Förderung“ Motivation?
Oder welche Förderung würdest Du Dir wünschen?

Ich möchte nicht mein Leben lang in einem Kindergarten arbeiten. Die
Herausforderung ist gleich Null. In der Berufsschule konnte ich zwischendurch
noch mal auf geistige Förderung hoffen. Aber im Kiga saß ich teilweise 2
Stunden im Malraum, sah den Kindern beim Malen zu und machte „pädagogisch
wertvolle“ Bemerkungen.

*g* das kann ich verstehen. Aber gibt es da nicht auch vielleicht Weiterentwicklungen, z.B. in richtung Hort-Erziehungsarbeit? Sorry, dass ich so doof frage, aber ich habe wirklich wenig Ahnung, außer als (seinerzeit) dankbar wahrnehmende Mutter, dass in dem Kindergarten und Hort, in dem meine Tochter war, wirklich gute Erziehungsarbeit geleistet wurde.

Ich habe vor meiner Ausbildung zur Erzieherin 2 Monate bei einem Zahnarzt
gearbeitet (Ausbildung). Dort habe ich schon Fragen beantwortet (was vorher
erklärt wurde), die die im 3. Lahrjahr noch nicht/nicht mehr wusste.

das spricht dann wieder dafür, dass Du für ein Studium geeignet wärst.

Wenn mir die Materie Spaß macht, dann will ich auch lernen.
Ich brauche eine (machbare) Herausforderung, damit ich zufrieden bin.

Trotzdem möchte ich - sofern möglich - studieren.

Also schau mal, vielleicht hilft Dir die VHS erstmal weiter.

Gruß, Karin

Hi,
könnte dir das hier empfehlen: http://www.geva-institut.de/privatkunden/index.htm
Dort, unter Privatkunden findest du mehrere Tests. Für jemanden der ziemlich genau weiss wohin er will sicherlich nicht sinnvoll. Für jemanden der noch gar keine Ahnung hat, bzw am Suchen ist sehr sinnvoll.
Bei mir hats geholfen.
mfg Felix

Hallo!

Was an der Stelle auch noch wichtig ist: einige deiner aufgezählten Studienwünsche (z.B. Lehramt und Pädagogik - oder meinst du Sozialpädagogik?) kannst Du nur an der Uni studieren und mit Fachhochschulreife hast du da keine Chance…
Hast du mit Deiner Ausbildung die fachgebundene Fachhochschulreife gemacht (das würde dann bedeuten: du kannst in deinem Bundesland an einer FH Sozpäd/Sozialarbeit studieren) oder hast du das allgemeine Fachabi? In dem Fall geht dann natürlich auch BWL an der FH.
Gruß
kathi

Hallo Kathi,

Du hast (bedingt) Recht.
In Niedersachsen kann ich aber mit der FH-Reife und mit dem Abschluss zur
Erzieherin alle artverwandetn Fächer studieren. Das geht natürlich nicht in
jedem Bundesland.
http://www.uni-hannover.de/Studienberatung/aktuell/b…

Das bedeutet, dass Pädagogik, und Lehramt möglich wären.
Jedoch wissen dies viele (Lehrer, Schüler und viele andere) nicht.

Gruß
Tato

Hallo Tato!

Ich komme aus Rheinland-Pfalz und da hat man mit Erzieherausbildung nur die Möglichkeit an die FH zu gehen, nicht an die Uni. Da dies bei euch aber funktioniert, fällt mein Einwand erst mal flach :wink:
Ich denke, dass durch deine Motivation schon mal die Grundvoraussetzung für ein Studium gegeben ist - wer Lust darauf hat, wird sich auch „ins Zeug legen“, wenn er merkt, dass er noch Lücken hat. Die wichtigste Frage, die du dir stellen solltest ist: Will ich im Großen und Ganzen in meinem Berufsbereich bleiben - sprich im sozialen Bereich - oder lieber etwas völlig anderes?
Meine grundlegenden Überlegungen zu den von dir genannten Studienfächern - wobei das im Einzelfall für das jeweilige Bundesland noch überprüft werden muss:
Lehramt: es kommt darauf an, welche Fächerkombinationen du wählen würdest, u.U. brauchst du das Latinum (z.B. für Anglistik)
Pädagogik (Uni) und Sozialpädagogik (FH): DAs Studium an der Uni ist definitiv das theoretischere/wissenschaftlichere - Zitat einer Freundin: „Ich hatte während dem Studium vielleicht 3 Vorlesungen, die mir für die Berufspraxis etwas bringen“.
An der FH studierst du mit mehr Praxisbezug, also sprich: rechtliche Grundlagen, Methoden, Schwerpunkte auf bestimmte Bereiche möglich; darüber hinaus kannst du an vielen FHs während dem Studium Zusatzqualifikationen erwerben (z.B. Erlebnispädagogik, Kulturpädagogik,…). --> natürlich wirst du auch mit FH-Abschluss erst in der Praxis richtig viel lernen, aber ich denke, das Studium gibt einem eine gute Grundlage!

Grundsätzlich wirst du mit FH-Abschluss im öffentlichen Dienst geringer eingestuft (BAT) als mit Uni-Diplom. Jedoch gibt es sehr wenige Stellen, die für Uni-Absolvenen ausgeschrieben sind, d.h. in der Regel arbeiten Diplom-Pädagogen auf Sozialpädagogenstellen.

WEnn dich der BWL-Bereich interessiert, könnte für dich auch eine Fortbildung zur Sozialwirtin interessant sein - dabei geht es wohl Schwerpunktmäßig um Management von sozialen Organisationen. Ich kann dir jetzt leider keinen Anbieter nennen, aber wenn du googelst findest du sicher was. Diese Weiterbildungen kosten allerdings.

Zum BWL-Studium an sich kann ich dir nicht viel sagen - ich bin eher im sozialen Bereich zu hause :wink:

Schönen Gruß und meld dich, wenn du noch Infos brauchst!
kathi