Hey ich muss in eine mündliche Prüfung für mein Vordiplom und die folgende Kompetenz nachweisen:
> Für beteiligte Dienst- und Beratungsleistungen im finanzwirtschaftlichen und steuerlichen Bereich erbringen…
Der Student kann:
- grundlegende Aspekte in Bezug auf Betriebswirtschaft, Rechnungswesen
und Steuerrecht benennen
- ein einfaches Beratungskonzept erstellen
- ein einfaches Beratungskonzept präsentieren
- kundenorientiert handeln
Ich hake ein bisschen bei dem „einfachen Beratungskonzept“ und dem „kundenorientiert handeln“! Wäre super wenn ihr mir einfach mal eure Gedanken dazu sagen könntet. 
DANKE schon mal.
Ein „einfaches Beratungskonzept“?
Da musste ich erst mal lachen.
Entweder es ist so kompliziert, dass man Berater dafür braucht - oder man macht es selbst.
Dann gibt es noch massive Unterschiede zwischen „Ein Konzept zu einem einfachen Thema erstellen“ und „Ein einfaches Konzept zu einem Thema erstellen“.
Ich nehme an, sowas ist gemeint:
Unternehmen X hat Problem Y.
Berater B kommt, und sieht sich das Ganze an und sagt "Um Y los zu werden, müsst Ihr Z machen, und zwar wie folgt:
- Erstmal outsourced Ihr die gesamte Fachabteilung nach Fernost
- Dann schmeißt Ihr alle Eure Mitarbeiter hier in Deutschland raus und schon verschwinden alle Eure Probleme und Ihr spart auch noch XXXXXXXX€"
Einfaches Konzept, was jeder aufstellen können sollte.
Ob’s in der Praxis klappt, ist etwas Anderes.
Hallo,
ich würde schnell über Aushänge versuchen, jemanden zu finden, der die Prüfung schon gemacht hat, außerdem in der Fachschaft, im Prüfungsamt und bei netten Professoren, die mit der Prüfung schon mal was zu tun hatten, nachfragen.
Es kann irre komplex sein oder relativ einfach, das kann man auf die Ferne, glaube ich, kaum beurteilen. Aber es gibt wahrscheinlich keine allgemeingültigen Regeln, nach denen „einfache Beratungskonzepte“ von „komplexen Beratungskonzepten“ abgegrenzt werden können.
Generell werden die Prüfung wahrscheinlich auf die analytische Denkweise achten, das heißt, ein Problem (auch mit Fachvokabular) benennen, Lösungsmöglichkeiten identifizieren und die Vor- und Nachteile der Lösungsmöglichkeiten nennen und eventuell eine Empfehlung geben.
Aber das Wichtigste: FRAGEN HILFT, dieses Mal aber lieber Leute vor Ort.
Herzliche Grüße
Andrea Üllenberg