Hallo,
da hätt ich doch gleich noch eine oder besser
zwei Fragen:
Muss man für ein Supervision-studium die
gleichen Anforderungen wie für ein
Psychologiestudium erfüllen (also möglichst
ein Abi im 1er Bereich vorweisen)? Vermutlich.
Zu dumm, dass ich damals nur ein Fachabi
gemacht habe…da war ich leider zu ängstlich
für ein richtiges…nun, ich wäre sicher eh
nicht so gut gewesen. Schade, schade.
Ist Supervision gesünder für Psychotiker?
Danke übrigens für eure netten Antworten auf
die Psychotherapie-Frage, ich habe mich den
ganzen Arbeitstag darauf gefreut.
Es grüßt euch
Kerstin!
Liebe Kerstin!
Supervision kann man nur für ein Fach, einen Bereich erlernen, in welchem man schon die Grundvoraussetzungen hat. Mit anderen Worten: Wer schon Therapeut ist, kann versuchen, Supervisor zu werden.
Sonst wäre es etwa so, als wenn Du Direktor einer Firma werden wolltest, bevor Du als Facharbeiter in dieser Firma oder desem Bereich gearbeitet hast. Alles klar?
fragt Branden
Hallo Branden!
Supervision kann man nur für ein Fach, einen Bereich erlernen,
in welchem man schon die Grundvoraussetzungen hat. Mit anderen
Worten: Wer schon Therapeut ist, kann versuchen, Supervisor zu
werden.
Meine Idee zur Supervision ging ja auch spontan in diese Richtung, aber dann dachte ich, ich google es doch mal … und stolpere dabei über einen Masterstudiengang Supervision an der Ev. FH Freiburg, der im Bereich Sozialarbeit anzusiedeln ist: http://www.efh-freiburg.de/supervision.htm
Und die Uni Kassel erklärt die Supervision dann folgendermaßen:
„Supervision ist…
… eine Form berufsbegleitender Weiterbildung und als solche ein fester Bestandteil professioneller Beratungs-, Bildungs- und Betreuungsarbeit.
Im Mittelpunkt eines Supervisionsprozesses steht die differenzierte Betrachtung des Arbeitsfeldes mit seinen Strukturen, Wirkungsweisen und Problemstellungen.
Ziel von Supervision …
… ist die Erweiterung der beruflichen Handlungskompetenz und die befriedigende Gestaltung von Arbeitsbeziehungen. Supervision bietet die Möglichkeit, das eigene Verhalten zu reflektieren sowie Interaktionsgeschehen und gruppendynamische Prozesse wahrzunehmen und besser zu verstehen.
Durch Supervision können neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten entdeckt und erprobt werden; dabei ist das Spannungsfeld zwischen Person, Institution und Klientel wichtiger Bestandteil.Supervision gewährleistet die Weiterentwicklung und Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“
(Quelle: http://www.uni-kassel.de/fb4/verwaltung/homeBE6/supe…)
In Kassel heißt der Studiengang dann auch etwas sprechender: „Supervision und Organisationsberatung“
Vielleicht meint sie ja das.
Grüsse,
Christiane
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