Studium (generelles und lehramt)

hallo!

weiter unten war die rede von bildung = ländersache.
so, wenn ich jetzt vorhabe, in brandenburg lehramt zu studieren, dann aber gern in sachsen eingesetzt werden möchte: erkennen die länder untereinander die abschlüsse an? oder gibt es da querelen?

zweite frage: kann mir mal einer die semesterwochenstunden erklären? auf wiki war ich schon, was ich da gelesen hab, hab ich zwar verstanden und hätte es vielleicht auch von selber so erklärt, aber: wenn ich jetz im infoblättel der uni leipzig blättere und da was von 65-73 SWS lese…dann kann doch was nich stimmen! wer bitte studiert denn mit einem umfang von 73 stunden/woche!?

dritte frage: gibt es hier jemanden, der in potsdam lehramt studiert? falls ja, hätte derjenige muse mir (gern per mail) mal den ablauf und die voraussetzungen für ein LG-Studium in potsdam zu erklären? mit allen einzelheiten? ich habe ne info-cd aus potsdam und grase schon ständig mal wieder die internetseite ab, ich werde daraus aber nicht schlau. und das was im leipziger infoblatt steht, nützt mir nicht viel, das ist noch kein bachelor-master-system.
braucht man als zugangsvoraussetzung für lehramtstudium in potsdam ein pädagogisches grundpraktikum, welches man VOR dem studium gemacht hat? oder ist das nur ne sächsische erfindung?

gruß und vielen vielen dank, auch falls jemand nur eine frage beantworten kann
yvi

Hallo Ivy!

gruß und vielen vielen dank, auch falls jemand nur eine frage
beantworten kann

Also das kriege ich hin… :wink:

aber wenn ich jetz im infoblättel der uni leipzig
blättere und da was von 65-73 SWS lese…dann kann doch was
nich stimmen! wer bitte studiert denn mit einem umfang von 73
stunden/woche!?

Das dürfte sich auf einen Studienabschnitt oder auf eine Fachrichtung beziehen.

Theoretisch kannst Du das in einem Semester machen (und sitzt dann auch soviele Stunden die Woche an der Uni, also wenn sich die Vorlesungen/Seminare etc. nicht überschneiden), die Regel sieht aber anders aus. Da der Studienverlauf je nach Fach mehr oder weniger flexibel ist, werden Semesterwochenstunden angegeben, die benötigt werden, um z.B. ein Fach scheinfrei zu haben. Ob man das jetzt in 1nem, 3 oder auch mal 10 Semestern erledigt, bleibt jedem selber überlassen. Man kann aber ohnehin mit nachbereitung und lernen diese Semesterwochenstundenzahlen gut mit 2 multiplizieren, um das Mindestmaß des tatsächlich benötigten Zeitaufwandes zu ermitteln.

Lieben Gruß
Patrick

(Ein Lehramtstudium sollte Dich eigentlich bundesweit zum Lehrer qualifizieren - mit Ausnahme Bayerns vielleicht :smile:
Die „konkreten“ Lehrinhalte sind natürlich Ländersache, ebenso die Organisation von Schule und Bildung. Dennoch kann fröhlich gewechselt werden - an Universitäten ist dies sogar Vorschrift - maximal 5 Jahre an einer Uni arbeiten, danach an die nächste / Ausnahmen stellen die Professoren dar, aber die sind ja nicht die einzigen Dozenten.)

Hallo Yvi!

so, wenn ich jetzt vorhabe, in brandenburg lehramt zu
studieren, dann aber gern in sachsen eingesetzt werden möchte:
erkennen die länder untereinander die abschlüsse an? oder gibt
es da querelen?

Theoretisch erkennen die Länder die Abschlüsse an. Mit dem 1. Staatsexamen (SE) kannst du dich in allen Bundesländern um einen Referendariatsplatz bewerben. Und ebenso ist es für’s 2. SE: Als „fertiger“ Lehrer kannst du dich für eine Stelle bundesweit bewerben. Inzwischen sind die Regelungen da etwas lockerer. Einzige Ausnahme ist da noch Bayern, die schießen etwas quer, was die Fächerkombinationen angeht. Mathe nur mit weiterer Nawi, Sprache mit Sprache oder Gesellschaftswissenschaft. Mit zwei Nebenfächern nehmen die dich auch nicht. Eine Freundin von mir hat kürzlich in Halle ihr 1. SE in Ge/ Pol gemacht und kann nun nicht zu ihrem Freund nach München ziehen und dort ins Ref gehen…

aber: wenn ich jetz im infoblättel der uni leipzig
blättere und da was von 65-73 SWS lese…dann kann doch was
nich stimmen! wer bitte studiert denn mit einem umfang von 73
stunden/woche!?

Das Mysterium SWS… Also… Du belegst eine Veranstaltung, die mit 2 SWS angegeben ist. Das heißt, du hast ein Semester lang 2 Std./ Woche diese Veranstaltung.
Wenn du in irgendwelchen Infoblättern was von 70 SWS liest, wird es sich dabei wahrscheinlich um die Anzahl von SWS handeln, die du bis zur Abschlussprüfung nachweisen musst. Ich in Geschichte zum Bsp. 68 SWS bis zum 1. SE.

Soweit alles klar?
Zur dritten Frage kann ich keine Angaben machen - ich kenne nur Halle… :wink:

Gruß sannah

hallo!

erstma danke schonma für die beiden antworten!
so, ich bin ja noch aufm gym, bin also mit vielem was uni angeht noch nicht vertraut.
wenn ich mir jetz diese SWS von den studienanteilen aus dem infoblättel leipzig nehme und dass durch 8 semester teile und alles addiere, dann komme ich auf 20 stunden/woche (vor/nachbereitung jetz ma außer acht). is das realistisch, is das schaffbar? wieviel stunden sollte man sich max. aufhalsen?

gruß und danke
yvi

Hallo nochmal!

wenn ich mir jetz diese SWS von den studienanteilen aus dem
infoblättel leipzig nehme und dass durch 8 semester teile und
alles addiere, dann komme ich auf 20 stunden/woche (vor/nachbereitung :jetz ma außer acht). is das realistisch, is das schaffbar?

Das kommt immer auf den Inhalt an. Es gibt Fächer, die sind relativ „ansprechend“ und dazu auch noch easy zu verstehen, dann kann man auch schon mal mehr machen. Aber eine Mathematik-Vorlesung nach zu arbeiten kann auch schon mal länger dauern: 2h Vorlesung (nix verstanden), 2h Knoten im Hirn entwirren, 2h versuchen, das alles zu verstehen, 2h darüber nachdenken, wo das Auto vom Professor steht…

Wie ich schon geschrieben habe, bei 20 SWS rechne nochmal 20 Stunden (im Mittel) für Vor- und Nachbereitung (oder Übung etc.) Es ist eben noch fernab der Vorlesung viel zu tun (und das muss getan werden, im gleichen Semester, am besten tagtäglich), Referate sind vorzubereiten, es muss für Klausuren und Prüfungen gelernt werden und Hausarbeiten müssen angefertigt werden.

Die Regelstudienzeit einzuhalten ist halt durchaus vergleichbar mit einem „Full-Time-Job“, wobei man u.U. auch noch nebenher zusätzlich „arbeiten“ geht. Dafür hat man eine freiere Zeiteinteilung und „muss nicht immer hin“. Und so manches Wochenende fällt halt auch komplett dem Lernen zum Opfer.

wieviel stunden sollte man sich max. aufhalsen?

20 sind schon o.k. - wie gesagt, ich würde das nach Vorlesungsinhalt gestalten. Im Prinzip gibt es an jeder Uni Vorschläge, welche Reihenfolge sich bewährt hat.

Ein guter Ansprechpartner ist der Fachschaftsrat Deiner Fachrichtung(en), die können Dir dann auch mit den ganz konkreten Erfahrungen der speziellen Universität dienen. Meistens sind die auch schon im Internet vertreten, also für „meine Kolegen“ aus Leipzig z.B. http://wwwstud.uni-leipzig.de/~fsr_psy/index.html

Lieben Gruß
Patrick

Hallo Yvi!

wenn ich mir jetz diese SWS von den studienanteilen aus dem
infoblättel leipzig nehme und dass durch 8 semester teile und
alles addiere, dann komme ich auf 20 stunden/woche
(vor/nachbereitung jetz ma außer acht). is das realistisch, is
das schaffbar? wieviel stunden sollte man sich max. aufhalsen?

Kommt ganz darauf an, welche Fächer (Französisch und???) du ins Auge fasst und wie ernst du das Studium nimmst… :wink:
20 Stunden sind voll okay, ich hatte im ersten Semester 30, aber man lernt dann doch sehr schnell, welche Vorlesung man nicht immer besuchen muss… Für Mathe, Physik o.ä. ist man wegen den regelmäßigen Übungsblättern und der entsprechenden Lösungszeit immer ein bisschen länger unter der Woche beschäftigt als in etwaigen Geisteswissenschaften, wo es in der Regel um Anwesenheit in Vorlesungen geht oder in den Seminaren (neben der Anwesenheit) ein Referat gehalten werden muss, aus dem dann (meist während der Semesterferien) eine Hausarbeit wird…

Aber 20 Stunden sind voll okay…
Gruß sannah

hehe :wink:
Hallo,

Das kommt immer auf den Inhalt an. Es gibt Fächer, die sind
relativ „ansprechend“ und dazu auch noch easy zu verstehen,
dann kann man auch schon mal mehr machen. Aber eine
Mathematik-Vorlesung nach zu arbeiten kann auch schon mal
länger dauern: 2h Vorlesung (nix verstanden), 2h Knoten im
Hirn entwirren, 2h versuchen, das alles zu verstehen, 2h
darüber nachdenken, wo das Auto vom Professor steht…

ja, das kommt mir sehr bekannt vor, gut beschrieben…

Wie ich schon geschrieben habe, bei 20 SWS rechne nochmal 20
Stunden (im Mittel) für Vor- und Nachbereitung (oder Übung
etc.) Es ist eben noch fernab der Vorlesung viel zu tun (und
das muss getan werden, im gleichen Semester, am besten
tagtäglich), Referate sind vorzubereiten, es muss für
Klausuren und Prüfungen gelernt werden und Hausarbeiten müssen
angefertigt werden.

volle Zustimmung.

Die Regelstudienzeit einzuhalten ist halt durchaus
vergleichbar mit einem „Full-Time-Job“, wobei man u.U. auch
noch nebenher zusätzlich „arbeiten“ geht. Dafür hat man eine
freiere Zeiteinteilung und „muss nicht immer hin“. Und so
manches Wochenende fällt halt auch komplett dem Lernen zum
Opfer.

auch richtig.

Ein guter Ansprechpartner ist der Fachschaftsrat Deiner
Fachrichtung(en), die können Dir dann auch mit den ganz
konkreten Erfahrungen der speziellen Universität dienen.

und auch dem kann ich zustimmen als ehemaliger Fachschaftssprecher Mathematik (hüstel, hüstel)…

Gruß Alex

Hallo Yvi!

wenn ich mir jetz diese SWS von den studienanteilen aus dem
infoblättel leipzig nehme und dass durch 8 semester teile und
alles addiere, dann komme ich auf 20 stunden/woche
(vor/nachbereitung jetz ma außer acht). is das realistisch, is
das schaffbar? wieviel stunden sollte man sich max. aufhalsen?

Kommt ganz darauf an, welche Fächer (Französisch und???) du
ins Auge fasst und wie ernst du das Studium nimmst… :wink:

französisch und geographie. und ich bin zwar kein streber, der dreimal mehr macht als sein muss, aber ich lass es auch nich bis zur brenzligkeit schleifen. also ich nehms so ernst wie nötig, aber nicht mehr, denk ich.

Aber 20 Stunden sind voll okay…
Gruß sannah

danke für eure antworten
gruß
yvi

Bachelor / Master
Hallo Yvi,

ich studiere zwar nicht in Potsdam, aber im Bachelor-Master-System für Lehramt GHR. Wenn ich dir also irgendwie weiterhelfen kann, lass es mich wissen :smile: => Email.

Hi!

weiter unten war die rede von bildung = ländersache.
so, wenn ich jetzt vorhabe, in brandenburg lehramt zu
studieren, dann aber gern in sachsen eingesetzt werden möchte:
erkennen die länder untereinander die abschlüsse an? oder gibt
es da querelen?

Haben glaube ich auch andere schon gesagt, aber Bayern und ein wenig auch BaWü laufen quer. Deshalb bin ich auch von Halle nach Erlangen gewechselt. Übrigens ist in Bayern das Studium von den Scheinanforderungen und den Praktika (trotz neuer Studienordnung, aber ich mache noch die alte) her wesentlich einfacher als in Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Sachen (BB kenne ich mich nicht aus). Allerdings gibt es dann Zentralprüfungen, was die ganze Sache unangenehmer macht. Als „Ausgleich“ darf man aber in BY drei Fächer unterrichten, muss aber nur zwei studieren. Im dritten wird „nur“ die Prüfung abgelegt.

Das pädagogische Praktikum vor dem Studium zu machen, ist vielleicht gar nicht so schlecht. Ich hatte die vier Wochen nach dem ersten Semester und somit keinerlei Ferien, weil es sich direkt an die Prüfungen anschloss. Allerdings war es in Halle m.M. nach gar nicht möglich, das Praktikum vorher schon zu machen, weil man erst einen vorbereitenden Kurs zum „Zuhören in Schulen“ (selbst unterrichten nicht erwünscht) machen musste. Fazit: Wenn es vorher möglich ist, vorher machen. Nie wieder wirst du soviel Zeit haben wie jetzt!

Grüße,
die Lidscha

Hallo Yvi,

dann komme ich auf 20 stunden/woche
(vor/nachbereitung jetz ma außer acht). is das realistisch, is
das schaffbar? wieviel stunden sollte man sich max. aufhalsen?

In DD war 1 SWS = 45 min
Und als Chemiker hatte ich einige Semester mit mehr als 30 SWS.

Ciao maxet.

Hallo sannah,

zur bayerischen LPO noch etwas:

Einzige Ausnahme ist da noch Bayern, die schießen
etwas quer, was die Fächerkombinationen angeht. Mathe nur mit

Physik

wenn sich in den letzten 5 Jahren nicht Grundlegendes geändert hat. Meine Tochter wollte nämlich Mathe/Chemie studieren und durfte nicht.

Gruß, Karin

Hallo Karin

Meine Tochter wollte nämlich Mathe/Chemie studieren und
durfte nicht.

Die sind ja noch schlimmer als ich dachte… :wink:

Gruß sannah

Hallo Lydia,

Das pädagogische Praktikum vor dem Studium zu machen, ist
vielleicht gar nicht so schlecht. Ich hatte die vier Wochen
nach dem ersten Semester und somit keinerlei Ferien, weil es
sich direkt an die Prüfungen anschloss. Allerdings war es in
Halle m.M. nach gar nicht möglich, das Praktikum vorher schon
zu machen, weil man erst einen vorbereitenden Kurs zum
„Zuhören in Schulen“ (selbst unterrichten nicht erwünscht)
machen musste.

Hmmm, den musste ich aber nicht machen. Und vierwöchig nach dem ersten Semester? Ich war zwei Wochen zum Hospitieren in der Schule. Allerdings ohne Vorkurs, wie man zu hospitieren hat. Und ich habe auch als eine Art Hilfslehrer mitunterrichtet.

Außerdem kann das „pädagogische Praktikum“ auch nur aus Hospitieren bestehen (ist das nicht in BY sogar inzwischen Pflicht vor Studienbeginn, sechs Woche in der Schule mit Hospitanz zu verbringen?). Eine Bekannte, die in Gö LAG studiert, hat in ihrem ersten Schulpraktikum über vier Wochen NUR hospitiert (wie langweilig…). Aber klar: Je früher der Realitätsschock, desto besser… :wink:

Gruß sannah

Hi sannah,

Hmmm, den musste ich aber nicht machen. Und vierwöchig nach
dem ersten Semester? Ich war zwei Wochen zum Hospitieren in
der Schule. Allerdings ohne Vorkurs, wie man zu hospitieren
hat. Und ich habe auch als eine Art Hilfslehrer
mitunterrichtet.

Natürlich hast du recht. Das sog. „Orientierungspraktikum“ war zwei Wochen lang abzuhalten. Ich hatte halt nur rumgestrebert und es vier Wochen gemacht, hier in Erlangen. ;o)
Allerdings mussten wir vorher die Vorlesung und eine Übung „Einführung in das Orientierungspraktikum“ mit 4 SWS machen.

Außerdem kann das „pädagogische Praktikum“ auch nur aus
Hospitieren bestehen (ist das nicht in BY sogar inzwischen
Pflicht vor Studienbeginn, sechs Woche in der Schule mit
Hospitanz zu verbringen?). Eine Bekannte, die in Gö LAG
studiert, hat in ihrem ersten Schulpraktikum über vier Wochen
NUR hospitiert (wie langweilig…). Aber klar: Je früher der
Realitätsschock, desto besser… :wink:

Nach der neuen Studienordnung ist es in BY so, dass man ein vierwöchiges Orientierungspraktikum macht (vor oder während des Studiums), ein achtwöchiges Betriebspraktikum, ein sechswöchiges Blockpraktikum und ein studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum (in einem Fach). Nach der alten Ordnung, nach der ich studiere, braucht man nur ein vierwöchiges Blockpraktikum und das studienbegleitende. Total easy.

In Halle ist es mir nur halt widerfahren, dass wir nach dem Praktikum zusammenkamen in unseren Seminaren und wir gefragt wurden, wie es denn so war, und als ich erzählte, dass ich auch ein paar Stunden gehalten habe und somit gemerkt habe, dass Englisch nichts für mich ist, waren die etwas irritiert, weil wir nicht unterrichten sollten. Allerdings verstehe ich nicht, wie man sich orientieren soll, wenn man es nicht ausprobiert!? Mir jedenfalls hat es geholfen ;o)

BTW: Wie geht es meinem „gehasstliebten“ Halle? Immernoch so überlaufen? Gegen Hallt studiert es sich hier sehr ruhig.

Grüße!

Gruß sannah

Hi!

Mathe geht in Bayern mit Physik, Psychologie, Religion und Wirtschaftswissenschaften. Schon irgendwie albern…

Grüße!

Hi Lidscha,

Allerdings mussten wir vorher die Vorlesung und eine Übung
„Einführung in das Orientierungspraktikum“ mit 4 SWS machen.

Wobei das ja der komplette Schnulls war… *gähn*

ein achtwöchiges Betriebspraktikum,

Warum das? Um auch Ahnung von „der Welt da draußen“ zu bekommen? Ein (Ferien-) Job und man weiß viel eher, was einen da erwartet…

In Halle ist es mir nur halt widerfahren, dass wir nach dem
Praktikum zusammenkamen in unseren Seminaren und wir gefragt
wurden, wie es denn so war, und als ich erzählte, dass ich
auch ein paar Stunden gehalten habe und somit gemerkt habe,
dass Englisch nichts für mich ist, waren die etwas irritiert,
weil wir nicht unterrichten sollten. Allerdings verstehe ich
nicht, wie man sich orientieren soll, wenn man es nicht
ausprobiert!? Mir jedenfalls hat es geholfen ;o)

Andererseits: Von dem Ausbildungsstand her hast du ja (theoretisch) noch keine Ahnung, wie man unterrichten sollte. Und dann erzähl mal den Dozenten in den Erzwiss, wie man unterrichtet - die haben doch idR keine Ahnung, was das heißt…

BTW: Wie geht es meinem „gehasstliebten“ Halle? Immernoch so
überlaufen? Gegen Hallt studiert es sich hier sehr ruhig.

Halle steht noch. Der NC macht sich zumindest in Geschichte bemerkbar, was die ersten drei Semester angeht. Mathe war so voll ja eh noch nie und die Erzwiss habe ich bereits im Winter erledigt. Vielleicht habe ich ja die „günstigeren“ Fächer? Und da ich ab Mitte diesen Monats meine Examensarbeit schreibe, ist mir der Zustand auch schon fast egal… Ich Egozentrikerin…

Gruß sannah