Studium im Ausland

Hallo zusammen,

hab mich jetzt dazu entschlossen zuerst in Deutschland zu studieren und dann ins Ausland zu gehen.
Mein bevorzugtes Fach ist BWL. Ich würde gerne in den USA ein MBA-Studium machen…

Meine Frage? Welches Studium ist dafür in Deutschland besser geeignet: ein Studium auf Bachelor oder Diplom?
ist dafür der Bachelor an unseren Unis ausreichend (Gleichwertig mit dem amerikanischen Bachelor)… oder ist es günstiger hier ein Diplom-Studium anzufangen?

Oder schlagt Ihr etwas ganz anderes vor?

Bitte gebt mir mal ein paar Tipps…

Ciao, Christian

globetrotter
hi du,

bei allem respekt vor wirtschaftlichem denken glaube ich, dass es wichtig ist, vor einem praktischen hintergrund wirtschaften zu lernen. egal wo du dich profilieren willst. sonst bringst du nur ethnisches knowhow in dein studium ein. dabei schmeiße ich bwl und schauspielerei bewusst in einen topf. ansonsten ist das so, als ob du direkt vom abi weg broker wirst: alles wird urgent emergent. grell und nah. mit der praxis setzt du dann DEINE eigenen filter, unabhängig von der lehrmeinung deines profs. sonst ist es schade um die zeit.

herzlich,

http://www.chicagoluxuryapartments.com/images/broker…

Hallo,

wirklich sichere Antworten auf deine Frage kann dir am ehesten die Uni geben. Wenn du schon weißt, wo du studieren möchtest (oder zumindest eine gewisse Auswahl hast), frag nach; vor allem in der entsprechenden Fakultät (Studienberatung) und im Akademischen Auslands-Amt. Meistens helfen auch schon die Homepages weiter. Außerdem kannst du auf die Seite vom DAAD gucken (http://www.daad.de/), da bekommst du auch jede Menge Infos.

Meiner Meinung nach ist der Bachelor in jedem Fall besser geeignet - schon allein deshalb, weil die Amerikaner das Wort (im Gegensatz zu „Diplom“) kennen. In meinem Bachelor-Studiengang (Germanistik / Anglistik) wird das Studieren im Ausland sehr erleichtert und gefördert. Durch das Leistungspunkte-System können im Ausland absolvierte Kurse viel besser angerechnet werden. Dass unser Bachelor nicht gleichwertig mit dem in Amerika sein soll, wäre mir jetzt auch neu…

Unabhängig vom Studiengang gilt: eine Möglichkeit, ins Ausland zu gehen, gibt es fast immer. Es kommt darauf an, wieviel du investieren willst.

SRP

was’n mit dir los? warste schon mal lange zeit im ausland? da nimmt man mehr mit als nur ethisches know-how. praxis kannste den rest deines leben haben. lass ihn doch.

bei allem respekt vor wirtschaftlichem denken glaube ich, dass
es wichtig ist, vor einem praktischen hintergrund wirtschaften
zu lernen. egal wo du dich profilieren willst. sonst bringst
du nur ethnisches knowhow in dein studium ein. dabei schmeiße
ich bwl und schauspielerei bewusst in einen topf. ansonsten
ist das so, als ob du direkt vom abi weg broker wirst: alles
wird urgent emergent. grell und nah. mit der praxis setzt du
dann DEINE eigenen filter, unabhängig von der lehrmeinung
deines profs. sonst ist es schade um die zeit.

herzlich,

http://www.chicagoluxuryapartments.com/images/broker…

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@nische
hi du,

was’n mit dir los? warste schon mal lange zeit im ausland?

im innerdeutschen. bin als fremder heim gekommen. die ausbildung war ein jux: ich hab dabei keine sinnvollen kontakte knüpfen können. das ist als ob du für den flug zum mond schwimmen trainierst. da ich vorher eine andere ausbildung daheim gemacht hatte und dort jahrelang im entsprechenden job mein geld verdient hatte, hab ich den vergleich. ich hab von dem, mit dem ich praktika gemacht hab, vorlesungen bekommen. bedside teaching nannte sich das. und es war nix kohabitat. nix doppelbettapartment zum schnelleren einleben ins team. obwohl ich mitte zwanzig und ausgeschlafen war. die brauchten wirklich jemanden zum arbeiten und nicht zum beschlafen. beim selben job hatte ich dann im westen auf granit gebissen. schon als ein wessie im osten den chefposten bei meinem „mutterhaus“ eingenommen hatte. so viel zum ausland im einzelnen. wenn ich weiß was irgendwo geht, heißt das noch lange nicht dass ich es vor ort umsetzen kann ohne den kontext zu kippen. sonst könntest du permanent die familie wechseln, ohne ausschuss zu produzieren. allerdings gehe ich tatsächlich nicht davon aus, das jeder mit anfang zwanzig ein familienunternehmen vor augen hat, das es nach abschluss des studiums tatsächlich noch gibt.

da nimmt man mehr mit als nur ethisches know-how.

ja. die gesamte hackordnung im fließband.

praxis kannste den rest deines leben haben.

urlaub auch.

gruß.

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Hallo Christian,

mein Vorschlag: geh’ es locker an! Wenn Du meinst, Wirtschaft soll es sein, such Dir eine (renommierte) Uni, die Dir gefällt, schau, was die anbieten und leg los. Kümmer Dich darum, während des Studiums vielleicht schon mal ein Semester ins Ausland zu kommen und sieh zu, dass Du sinnvolle Praktika absolvierst.

Die Zulassung an einer amerikanischen Uni dürfte sowohl mit Bachelor als auch mit Diplom möglich sein. Da das bei Dir noch ein paar Jahre dauert, lässt sich auch noch nicht sagen, wie anerkannt der deutsche Bachelor bis dahin sein dürfte.

In Deutschland/ bei deutschen Personalern und Führungskräften gilt imho das Diplom noch mehr.

Ich bin nicht sicher, ob Du eine korrekte Vorstellung vom MBA hast: als Sonderform des Masterstudiums ist er eigentlich für praxiserfahrene (angehende) Führungskräfte konzipiert. Insbesondere im Ausland wird dies auch häufig als Zulassungskreiterium festgeschrieben (mindestens x Jahre Berufserfahrung, davon y in leitender Position).

Außerdem sind die Kosten erheblich!

Also: erstmal in Ruhe Dein Degree (welches auch immer, ganz nach Deiner Interessenlage) angehen, und dann weitersehen!

Gruß,

Ramona