Studium in Schweden - was muss man beachten ?

Hallo liebe Wissende,

angenommen ein Student J. (utopische 24 Jahre alt) möchte nach erfolgreich abgeschlossenem Bachelor in Deutschland seinen Master in Schweden machen. Er bekäme von seinen Eltern Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle und das Kindergeld. Er wäre bislang bei seiner Mutter mit Hauptwohnsitz und am Studienort in D mit Nebenwohnsitz gemeldet gewesen. Er wäre über seine Mutter auch in der gesetzlichen Krankenkasse versichert und hätte zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen.

Nun nehmen wir weiter an, er habe in Stockholm - von wem auch immer - erfahren, dass er dort als Vollzeitstudent unbedingt seinen Erstwohnsitz haben muss … und meldete sich im Affekt in Stockholm mit Erstwohnsitz an und alle deutschen Adressen ab…

Welche Auswirkungen könnte das kurz und langfristig haben .. ??

Ich habe keine Ahnung (sonst würde ich hier nicht fragen) tippe aber zumindest auf :

  • Js Mutter wird in eine andere Steuerklasse eingeordnet (=> weniger netto => weniger Unterhalt für J.)
  • J ist nicht mehr krankenversichert vermuteich die Auslandskrankenversicherung ist ja üblicherweise nur ein Aufsatz auf eine gesetzliche ..

Was kann noch alles passieren ?!

Was würdet ihr raten? Sollte J sich nicht besser zumindest mit Nebenwohnsitz wieder bei seiner Mutter anmelden und über ihre Versicherung weiter versichert sein?

Grüße H.

Wenn die Mutter bis zum Auszug von J die Steuerklasse II hatte (weil keine weitere erwachsene Person mit ihm Haushalt lebt, für die die Mutter kindergeldberechtigt ist), dann fällt sie jetzt in die Steuerklasse 1.
Familienversichert kann J sowie nur bis zum 25. Geburtstag sein, da sollte er sich jetzt schon mal bei seiner Krankenkasse erkundigen.
Schweden ist ein teures Pflaster. Neben dem Unterhalt muss ein Job her.

Hi

ich danke dir :slight_smile:

Zum Glück scheint der angenommene J ein sehr sparsamer Student zu sein und hat finanzielle Reserven - er würde wohl auch nur die Regelstudienzeit brauchen, weil er außerdem ein helles Köpfchen wäre, so dass die Finanzen für die Zeit an sich reichen würden..

Das ist ein guter Hinweis mit der Altersgrenze und der Versicherung .. wenn man selber keine Kids hat denkt man an so was gar nicht

Viele Grüße
hex