STUDIUM Psychologie... zu alt?

hi, wusste leider nicht genau wo ich das hier unterbringen sollte, denke hier bin ich nicht ganz falsch :wink:

meine frage:
bin in moment noch in meinem erststudium, werde das aber vorraussichtlich mit etwa 24 (evtl erst 25) beendet haben.
da ich aber nicht so ganz glücklich damit bin und es mich eigentlich in eine andere richtung zieht möchte ich noch ein zweitstudium anhängen ( erststudium abbrechen kommt für mich nicht mehr in frage, da es eine gute grundlage für das zweite sein kann).
im zweitstudium möchte ich gerne psychologie studieren.
doch interessiert mich wie denn da so der altersschnitt im ersten semester ist. gehöre ich da mit 24/25 schon zu den alten hasen? die meisten fangen ja doch mesíst „frisch nach dem abi“ damit an.
hat da jemand erfahrung? vllt jemand der das selbst studiert? gibts es da statistiken? wie ist überhaupt so der altersschnitt im ersten sem.?
werde in rlp studieren.

schonmal danke

Hallo

Ich denke, das ist eine Sache wegen der Du Dir absolut keine Gedanken machen musst. Statistiken hab ich keine zur Hand, aber ich schätze mal, dass Du mit 25 vielleicht sogar noch unter dem Durchschnittsalter liegen wirst. Es gibt eine Menge über 30jährige die noch mit dem Studieren anfangen… und auch über 40, über 50…

Hi!

Wieso ist das denn so wichtig, wie alt die anderen sind?

Wenn DU gern Psychologie studieren möchtest, dann TU ES! Es ist schließlich DEIN LEBEN! Ob es für dich das Richtige ist, kannst auch nur Du beurteilen.

Im Übrigen finde ich ein bisschen mehr Lebenserfahrung als ein Abiturient ganz gut für den Einstieg ins Psychologiestudium.

Alles Gute dafür

wünscht

ChrisTine

Hallo ich kann das nur bestätigen, ich hatte Psycho im Nebenfach und damit in verschiedenen Semestern immer wieder Erstiveranstaltungen besucht, Kurz vor Schluß nochmal, da die Studienordnung geändert wurde und ich noch weitere „Fächer“ oder wie man es bezeichnen will dazu nahm, vorsichtshalber, falls ich nicht mehr nach alter geprüft hät werden können.
Also in etwa fünf versciedenen JAhrgängen waren immer so 1-2 um die 40-50 dabei, etwa 1/3 war so um 24-27 und der REst waren so zwischen 20-23, wobei davon ein Großteil die Nebenfächler aus zulassungsfreien Fächern waren, denn für Psycho brauchte man damals einen extrem guten NC oder eben Wartesemester (schon das erhöhte dasEinstiegsalter)
Gruß Susanne

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Hallo,
kann meinen Vorpostern nur zustimmen. Mit ~25 bist du nicht zu alt :smile:
Was du überlegen kannst, je nachdem was du jetzt studierst… einen Master dran zu hängen, als 2. Studium… Da dürfte dann auch der Altersdurchschnitt etwas höher sein :wink:

Viel Glück + Erfolg
Backs

ein Großteil die
Nebenfächler aus zulassungsfreien Fächern waren, denn für
Psycho brauchte man damals einen extrem guten NC oder eben
Wartesemester (schon das erhöhte dasEinstiegsalter)
Gruß Susanne

Das ist immer noch so. Eine 1,7 sollte man schon haben und muss dann schon nehmen wo man hin kommt.
Mit Wartesemestern sieht das schon wesentlich besser aus … aber Wartesemester sind nur Semester an denen man an keiner Uni eingeschrieben war …

Gruß

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Hallo,
kann meinen Vorpostern nur zustimmen. Mit ~25 bist du nicht zu
alt :smile:
Was du überlegen kannst, je nachdem was du jetzt studierst…
einen Master dran zu hängen, als 2. Studium… Da dürfte dann
auch der Altersdurchschnitt etwas höher sein :wink:

naja so direkt hängen sie nun auch nicht zusammen, studiere kommunikations-design.
das mit den wartesemestern hatte ich mir vor meinem erststudium auch überlegt. da ich das andere aber auch gerne machen wollte und da direkt ankam hatte sich das vorerst erledigt. naja jetzt will ich es immernoch machen :smile:
das mit dem nc ist die andere sache. hab mir nämlich sagen lassen, dass wenn man ein abgeschlossenes studium hat, die abinote keiner meh wissen will, sondern dass dann dieses erste diplom zählt. das heißt das wäre nochmal die chanvce richtig gas zu geben.

Hallo!

hat da jemand erfahrung? vllt jemand der das selbst studiert?
gibts es da statistiken? wie ist überhaupt so der
altersschnitt im ersten sem.?
werde in rlp studieren.

Meiner Erfahrung nach sind in der Tat ein guter Teil der Psychologiestudenten älter (ich selber war zu Beginn des Studiums 30 Jahre alt). Dies liegt m. E. nach daran, dass ein Teil der STudienplätze bislang über Wartesemester vergeben worden sind. Bei Psychologie erwacht das Interesse häufig auch im fortgeschrittenem Lebensabschnitt, und so ist das Durchschnittsalter in diesem Fach bei den Studienplatzbewerbern höher als in anderen Fachrichtungen.

Meiner Erfahrung nach brechen das Studium mehr der älteren denn jüngeren Studenten wieder ab. Zum Teil liegt dies auch daran, dass sich viele anscheinend unter einem Psychologiestudium etwas ganz anderes vorstellen - und die Anforderungen dieses Fachs eklatant unterschätzen.

Dann aber noch etwas anderes: die Frage, ob man für ein STudium zu alt ist oder nicht sollte sich nicht stellen. Entweder möchte man ein Fach lernen oder nicht.

Als Psychologin hast Du später die Möglichkeit, vor allem auch im klinischen Bereich zu arbeiten. Als Akademiker wird von Dir verlangt werden, dass Du Entscheidungen - auch für Patienten die das vielleicht selber nicht können - triffst. Es wird niemanden geben, der Dir dabei hilft, und das ist vom ersten Tag nach dem Studium so.

Im Studium selber wird Dir diese Selbstständigkeit und diese Verantwortung nicht nahegebracht. Deswegen kann ich nur jedem raten, der diesen Studiengang wählt, sich vorher gut zu überlegen, ob das wirklich das Richtige für ihn ist und ob er sich auch den späteren Aforderungen im Beruf gewachsen fühlt.

Entscheidungen, die das Leben eines anderen Menschen betreffen, sind meiner Meinung nach eher an der Tagesordnung - zumindestens im Bereich der Klinik und dem Bereich der sog. „Human Resources“ in der Wirtschaft.

Wenn man das Handwerkszeug dafür mitbringt, dann ist keiner zu alt für dieses Studium. Diese Menschen werden gebraucht, und meiner Meinung nach gibt es davon noch zu wenige innerhalb des späteren Berufs.

Lieben Gruß
Patrick