- Könnte jemand mit einer Nervenkrankheit der darüber ein ärztliches Attest hat und auch schon in der Schule keine Referate halten konnte/musste (und das trotz Therapie nicht in den Griff kriegt) oder z.B. ein Taubstummer BWL oder VWL studieren oder wäre das aussichtslos (wegen Vorträgen etc.)? (betrifft mich nicht persönlich)
Ich denke, man hat auch die Möglichkeit ein Fernstudium zu absolvieren und so Präsentationen bzw. Vorträgen aus dem Weg zu gehen.
Ob sich das aber bei einem „normalen“ Studium vereinbaren läßt, weiß ich nicht.
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Danke…mein Fehler ich hätte dazu schreiben sollen, dass ich mehr auf den späteren Beruf anspielen wollte! Also ob es aussichtslos für jemanden wäre, da er im Beruf nicht um Präsentationen vor vielen Leuten herumkommt.
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Danke…mein Fehler ich hätte dazu schreiben sollen, dass ich
mehr auf den späteren Beruf anspielen wollte! Also ob es
aussichtslos für jemanden wäre, da er im Beruf nicht um
Präsentationen vor vielen Leuten herumkommt.
Ein Studium ist nie aussichtslos.
Es kommt darauf an, in welchem Bereich diese Person später mal arbeiten möchte.
Wenn aber im voraus schon der Arbeitgeber weiß, daß dies dem Arbeitnehmer nicht zu zumuten ist, gibt es sicher auch Möglichkeiten dies zu umgehen.
Danke für die Antwort. Ich hab mir das bloß mal überlegt, weil das bei einem Bekannten von mir der Fall ist (musste deswegen auch in der Schule nie Referate halten;Atteste und so)…der studiert aber auch kein BWL. Aber ich hab mich dann mal gefragt wie das eigentlich bei so jemandem wäre oder gar bei einem Taubstummen, so jemand könnte dann ja die meisten „guten“ Berufe überhaupt nicht ausüben nehm ich an (z.B. Anwalt, BWLer in einer Position in der er Präsentationen halten muss etc.)…
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Hallo,
Danke für die Antwort. Ich hab mir das bloß mal überlegt, weil
das bei einem Bekannten von mir der Fall ist (musste deswegen
auch in der Schule nie Referate halten;Atteste und so)…der
studiert aber auch kein BWL. Aber ich hab mich dann mal
gefragt wie das eigentlich bei so jemandem wäre
Es gibt durchaus BWLer, die als Sachbearbeiter in einem Ministeium arbeiten, so dass das Thema Präsentation nicht die Rolle spielt.
oder gar beieinem Taubstummen, so jemand könnte dann ja die
meisten „guten“ Berufe überhaupt nicht ausüben nehm ich an (z.B.
Anwalt, BWLer in einer Position in der er Präsentationen
halten muss etc.)…
Hier gilt der gute Slogan:
Menschen werden behindert, sie sind es nicht.
Nur mal so als Denkanstoss: Wolfgang Schäuble
Ansonsten gilt für Betriebe ab gewissen Grössen, dass sie einen Prozentsatz an Schwerbehinderten einstellen müssen oder eine Schwerbehindertenabgabe (mal diesen Begriff googlen) zahlen.
Tschuess Marco.
P.S.: Fehlende Arbeitskräfte sind meist ein Zeichen eines falschen, vorurteilsbehafteten Blicks bzw. von Ideenlosigkeit. So hat z.B. ein amerik. Prof mal den Mangel an IT-fachleuten um 2000 herum untersucht und festgestellt, dass es genügend arbeitslose ITler gab, aber diese entweder für die firmen zu alt (50+) oder nicht uptodate waren. Da es für die Firmen billiger ist einen Computerinder zu holen, statt einen Ami zu qualifizieren, haben sie halt nach GreenCards gerufen. In D sind ähnliche Strukturen feststellbar.
Bin jetz erst hier mal reingeschenit, aber es ist durchaus möglich, ein taubstummer kann sich mit einem Dolmetscher behelfen, bei anderen Problemen geht auch eine Sonderregelung, dass Arbeiten (zu denen REferate gehören)ausschließlich schriftlich gelten.
Ich kenne eine Akademikerin (also nach 1. Sudium), die nach einem Unfall im alten Beruf nicht mehr arbeiten durfte und daher ein zweites Studium in einem Geisteswiss. FAch machte, just for fun, aber mit echten Noten, nicht nur Gasthörer.
Durch Kopfverletzungen konnte sie nur Stottern und kaum reden, daher durfte sie alle Arbeiten als Hausarbeit abgeben.
Meist hat sie allerdings guten willen gezeigt und zumindest eine kurze kurzfassung auch mündlich hingelegt (halbe Stunde für das was sonst 5 Min. dauert), viel mit Bildern (und bildunterschriften) gearbeitet, so dass eigentlich nicht viel zu sagen blieb.
Dadurch war es eigentlich auch als Zuhörer erträglich.
Schöne Grüße Susanne
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