Moin Experten,
ich habe ein Reihenendhaus mit Grenzbebauung. Meine Terasse liegt ca. 1,5m über dem Niveau des Nachbargrundstücks.
Zur Zeit ist die Situation, dass eine „Mauer“ aus diesen Pflanzsteinen hier (http://images.ciao.com/ide/images/products/normal/80…) an der Grundstücksgrenze steht und ansonsten Erde angeschüttet und verdichtet wurde (mehr oder weniger gut). Die Terrasse selber ist gepflastert. Auf der Mauer steht noch eine Sichtschutzwand (Palisaden).
Diese Pflanzstein-Mauer ist ziemlich bröselig und uns wurde dringend empfohlen, diese erneuern zu lassen. Da wir die Terrasse sowieso erweitern und neu pflastern lassen wollten, kommt es darauf nun wirklich nicht mehr an.
Nur: was lässt man da eigentlich machen? Eine Mauer z.B. aus grauen Hohlblocksteinen hochziehen lassen, oder doch eine Schalung und dann Beton rein? Ich hab’ keine Ahnung, was preisgünstiger bzw. überhaupt machbar ist!
Auf das Aussehen kommt es nicht so an, weil die sichtbare Seite sowieso mit Sockelfarbe gestrichen wird (damit es zum Haus passt). Stabil soll es sein, damit sich nicht irgendwann ein paar Tonnen Erde in die Einfahrt meines Nachbarn ergießen. Das könnte dem guten Verhältnis abträglich sein… 
Leider hat mein Dukatenscheisser im Keller mit seinem Gewerkschaftsvertreter sprechen wollen und streikt jetzt. In der Richtung ist also nichts zu erwarten. Die optisch totschicke Lösung mit Natursteinen, die uns der Vertreter einer Gartenbaufirma beim Ortstermin mit weitausholenden Bewegungen ausmalte, muss daher leider bis auf einen zukünftigen Lottogewinn vertagt werden…
Spielt es für meine Frage ein Rolle, dass ich im Rahmen der Sanierung die Erdrampe (am Ende der Terrasse zum Garten hin) ebenfalls durch eine solche Mauer ersetzen lassen will?
Gruß
Stefan
Hallo Stefan,
aus Deinem Betreff schließe ich, dass Du die Arbeiten nicht selbst ausführen wirst, sondern von einer (Fach-) Firma. Maurer- und Stahlbetonarbeiten sind relativ lohnintensiv, so dass ggf. die Verwendung fertiger Teile (sog. L-Steine) finanziell günstiger sein könnte. Diese Fertigteile gibt es in verschiedenen Größen/Höhen. Dabei wird der waagerechte Teil des L-Steins unter den Boden gestellt, den er abstützt. Die sichtbaren Seiten sind eigentlich so, dass man sie nicht weiter bearbeiten muss (also kein Anstreichen, kein Verputzen).
Im Gegensatz zu Mauer oder Stahlbetonwand brauchen diese L-Steine m. W. (zumindest kein gegossenes und bewehrtes Beton-) Fundament, sondern können auf tragfähigem, verdichteten Untergrund aufgestellt werden.
Hallo Tom,
danke für Deine Antwort.
aus Deinem Betreff schließe ich, dass Du die Arbeiten nicht
selbst ausführen wirst, sondern von einer (Fach-) Firma.
Yep, ich kenne meine Grenzen. Außerdem wird man nicht jünger…
Maurer- und Stahlbetonarbeiten sind relativ lohnintensiv, so
dass ggf. die Verwendung fertiger Teile (sog. L-Steine)
finanziell günstiger sein könnte.
Jaaaaaa! Das ist genial! Ich hatte ja keine Ahnung, dass es so was gibt. 
Im Gegensatz zu Mauer oder Stahlbetonwand brauchen diese
L-Steine m. W. (zumindest kein gegossenes und bewehrtes
Beton-) Fundament, sondern können auf tragfähigem,
verdichteten Untergrund aufgestellt werden.
Das wäre noch ein Riesenvorteil.
Gruß
Stefan
Stimme Tom zu, Stefan,
hier noch die Einbauanleitung dafür: http://www.kann.de/files/downloads/einbau_u-l-steine…
Gruß und gutes Gelingen
Eckard
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Moin Experten,
Moin,
eine weitere Möglichkeit sind sg. Gabionen oder Steinkörbe
http://images.google.de/images?um=1&hl=de&lr=&rlz=1G…
Gruß
Stefan
vnA
Variante
Hallo!
Wir hatten grad ein ähnliches Problem, allerdings nur 80cm Höhenunterschied. Wir haben zig Varianten durchgerechnet und erstaunlicherweise war die Natursteinvariante die für uns günstigste.
Wir haben eine Trockenmauer aus Grantisteinen 20x20x40cm gebaut (mit integrierter Sitzbank)
http://img205.imageshack.us/my.php?image=mauerhh2.jpg
Mit entsprechendem Anlauf (=Schräge) sollte das auch für 1,25m funktionieren)
Sonst plädiere ich auch für L-Steine.
Grüße
kernig