ich verdiene (angenommen) 60000 Euro Brutto pro Jahr in angestellter Funktion (35Std Woche).
Jetzt verlasse ich das Unternehmen und biete meine Dienste privat an.
Was für ein Stundenlohn als freier Mitarbeiter ist hier angemessen. So pi mal Daumen habe ich ja so 35 Euro pro Stunde verdient (aber eben auch bezahlte Pausen und bezahlte „einfachere“ Arbeiten, die ich so nicht mehr machen wuerde)
Eine aussenstehende Unternehmensberatung mit „Weltruf“ berechnet für „meine“ Arbeit ca. 250 Euro pro Stunde (wobei sicherlich mehr Zeit verbraten wird, als abgerechnet wird).
Ich versuche ein Stundenlohn zu finden, an dem mein bisheriger Arbeitgeber „Geschmack“ finden kann, aber auch nicht zu billig ist.
Wie üblich wurde ich erstmal gefragt, was ich denn so haben wollen würde.
angemessen. So pi mal Daumen habe ich ja so 35 Euro pro
Stunde verdient (aber eben auch bezahlte Pausen und bezahlte
Ich würde das Doppelte in Rechnung stellen, vielleicht mit Abschlägen, wenn das Unternehmen größere Pakete bucht.
Das Doppelte deswegen, weil Du als Selbstständiger nicht 100 % Deiner Arbeitszeit produktiv in Deinem Metier arbeiten kannst, sondern auch Zeiten für Verwaltung und Auftragsakquise brauchst, die Dir niemand bezahlt. Falls das Unternehmen dann Aufträge eteil, die Dich zwei oder drei Monate auslasten, kannst Du ja mit dem Stundensatz runter gehen.
dein mindest Stundenlohn muss wie folgt sein: Dein Jahrebruttoseinkommen inkl. aller Sonderzahlungen plus einem Aufschlag von ca. 35 % für den Arbeitgeberanteil an den Sozialleistungen (der ja als Selbständiger wegfällt). Wenn du nun ganz ehrlich rechnest musst du noch 4-6 Wochen bezahlten Urlaub oben drauf schlagen. Krankheitszeiten solltest du über Kranktentagegeld regeln.
Nun wärst du so finanziell abgesichert wie als Angestellter.
Ob das dann aber bezahlt wird ist eine andere Frage…
= dein jahres BRUTTO
da du nur maximal 10 Monate im Jahr arbeitest
Brutto durch 10 = Monats EK (gewünschtes)
geteilt durch die arbeitsstunden die du gewillt bist zu arbeiten.
viel spass.
Hauts hin isses klasse und du verdienst nicht schlecht. vielleicht sogar sehr gut.
aber deine firma will ja was einsparen.
t.
ich verdiene (angenommen) 60000 Euro Brutto pro Jahr in
angestellter Funktion (35Std Woche).
Jetzt verlasse ich das Unternehmen und biete meine Dienste
privat an.
Was für ein Stundenlohn als freier Mitarbeiter ist hier
angemessen. So pi mal Daumen habe ich ja so 35 Euro pro
Stunde verdient (aber eben auch bezahlte Pausen und bezahlte
„einfachere“ Arbeiten, die ich so nicht mehr machen wuerde)
Eine aussenstehende Unternehmensberatung mit „Weltruf“
berechnet für „meine“ Arbeit ca. 250 Euro pro Stunde (wobei
sicherlich mehr Zeit verbraten wird, als abgerechnet wird).
Ich versuche ein Stundenlohn zu finden, an dem mein bisheriger
Arbeitgeber „Geschmack“ finden kann, aber auch nicht zu billig
ist.
Wie üblich wurde ich erstmal gefragt, was ich denn so haben
wollen würde.
ich weiß nicht recht ob es Weiterbildungskurse für Heiler gibt, die
sind meist heftig teuer. Fort- und Weiterbildung wird übrigens sehr
oft unterschätzt 5k Euro für ein Seminar plus Reisekosten ist da in
null komma nix durch.
Arbeitslosenversicherung, Rente und Krankenkasse kannst du selbst
nachrechnen, ansonsten hast du noch etwa:
5 Wochen Urlaub/Krankheit
10% Aquise, wenn es gut läuft
1 Tag im Monat sonstiger Papierkrieg
Fachliteratur
PC, Drucker,
Telefon, FAX, Internet
Sollte dies alles nicht zutreffen und du eigentlich nur als
Scheinselbstständiger für deine Firma arbeiten willst, dann
laß es besser.
darf ich mal fragen, in welcher Branche du tätig bist? Das
find ich unglaublich viel, 35 euro die stunde in einer
Angestelltenfunktion…
Na ja, wenig ist es nicht, aber auch nicht exorbitant. In Sachsen wird es nicht ganz so einfach sein, einen solchen Verdienst zu erzielen (als Berufsanfänger schon gar nicht) - in den Ballungszentren ist es wahrscheinlicher.
Laut ViKa bist Du Industriekaufwesen. In der (westdeutschen) Metallindustrie würdest Du Dich - Dein Lebensalter und die Berufserfahrung mit veranschlagt - mit einem Anfangsgehalt von 1600-2000 € verdingen. Ein diplomierter Maschinenbauer bspw. wäre eher in der Größenordnung von 2800 - 3500 € zu suchen (auch Anfänger). Das Doppelte des Anfangsgehaltes ist in beiden Fällen, auch ohne Führungsverantwortung, als Endstufe drin, wenn entsprechende Qualifikationen und Erfahrungen gesammelt werden. Wohlgemerkt : Das sind Industriegehälter. Im Handwerk, Handel und Dienstleistung sind die „allgemein“ verfügbaren Jobs - zum Teil deutlich - weniger gut dotiert. Angestelltengehälter zwischen 40000 und 60000 € pro Jahr sind jedenfalls nichts, was den Rahmen total sprengen würde. Mit echtem Spezialistenwissen und -können sind auch 80-100 T€ im Jahr drin.
ich finde auch, dass ich hier recht magere Stundenlöhne in Aussicht gestellt wurden. Ich hatte mit deutlich mehr gerechnet. Vielleicht lag das auch daran, dass ich nicht klar gesagt habe, dass ich mit max. 20 Std. Arbeit pro Monat rechne.
Angeboten habe ich jetzt 75 EUR/Std für Standardarbeiten (bis Sie einen Wiligen antrainiert haben) und 120 EUR/Std. für Spezielfragen, die sonst an eine Unternehmensberatung gehen, die pro Stunde das doppelte nehmen und eh keine Ahnung von dem Spezialgebiet haben.
Meine Manager gaben mir schon zu verstehen, dass sie mitspielen würden, leider geht so eine Entscheidung jedoch eine Etage höher.
Es geht also nicht um das praktische, sondern das „politische“.
Die Chancen sehe ich bei 20%, dass das so klappt.
Gruss
Eencockniedo
ich weiß nicht recht ob es Weiterbildungskurse für Heiler
gibt, die
sind meist heftig teuer. Fort- und Weiterbildung wird übrigens
sehr
oft unterschätzt 5k Euro für ein Seminar plus Reisekosten ist
da in
null komma nix durch.
Arbeitslosenversicherung, Rente und Krankenkasse kannst du
selbst
nachrechnen, ansonsten hast du noch etwa:
5 Wochen Urlaub/Krankheit
10% Aquise, wenn es gut läuft
1 Tag im Monat sonstiger Papierkrieg
Fachliteratur
PC, Drucker,
Telefon, FAX, Internet
Sollte dies alles nicht zutreffen und du eigentlich nur als
Scheinselbstständiger für deine Firma arbeiten willst, dann
laß es besser.
da muss ich doch nochmal auf den Anilinern rumhacken, nur noch ein einziges Mal, dann halt ich die Klappe: Grob gerechnet 35 €/h ist ein Arbeiterlohn in Ludwigshafen - wohlgemerkt nur für die „Aniliner“, quasi unkündbare Aristokraten unter der Arbeiterschaft in RHP. Die anderen haben vielleicht die Hälfte, vielleicht ein Drittel, vielleicht weniger; oder halt auch nichts…