Stundenplan ein bisschen individueller machen?

Hallo!

Mein Studium frustriert mich zur Zeit ein wenig und deswegen würde ich mich über einen Rat zu meinem Problem freuen.

Ich bin 19 Jahre alt, habe in diesem Wintersemester mit meinem Wirtschaftsingenieurwesenstudium (FH, Bachelor) angefangen und ehrlich gesagt erschlägt mich der Stoff zur Zeit. Es ist nicht so, dass ich nicht gerne lerne, im Gegenteil sogar. Allerdings ist das alles im Moment noch viel zu viel für mich, vor allem, da ich mich noch kein bisschen an das Studentenleben gewöhnt habe.
Drei Fächer machen mir hierbei Probleme: Werkstoffkunde, Mathematik und vor allem technische Mechanik.
Abgesehen davon macht mir alles andere sehr viel Spaß, deswegen dachte ich mir, dass ich diese drei Fächer erst nächstes Semester mache, damit ich mich jetzt erstmal auf die restlichen konzentrieren kann.

Jetzt frage ich mich, was davon zu halten ist. Die Folge wäre ja, dass ich dann im nächsten Semester wieder manche Vorlesungen nicht besuchen kann, da ich zu dem Zeitpunkt Mathematik I, WK oder TM besuchen muss…

Würdet ihr mir trotzdem dazu raten ? Selbst wenn ich dann mindestens ein Semester länger studiere ?
Und was macht das eigentlich für einen Eindruck, wenn man das Studium nicht in der Regelstudienzeit schafft ?

Ich würde mich wirklich sehr über jeden Rat freuen ! Danke schonmal.

hallo

ich studiere lehramt und mache selbst sehr viel beratung zu genau solchen sachen. und genau deshalb kann dir nur dein studienfachberater weiterhelfen, wenn es darum geht, was du umschichten kannst und was das für dich bedeutet. wir kennen hier leider nicht den modulkatalog/die studienordnung deines studiengangs, und selbst wenn, könnten wir uns da schlecht reinversetzen, was geht und was ungünstig wäre. geh also wirklich mal zum studienfachberater, da nur der tief genug in der materie steckt (oder zumindest stecken sollte).

gruß
yvi

Hallo,

Abgesehen davon macht mir alles andere sehr viel Spaß,
deswegen dachte ich mir, dass ich diese drei Fächer erst
nächstes Semester mache, damit ich mich jetzt erstmal auf die
restlichen konzentrieren kann.

du solltest bedenken, dass diese Module deswegen nicht „weg“ sind. Alles, was du nicht besuchst, häuft sich fürs nächste Semester an und so geht das dann immer weiter. Hinzu kommt, dass möglicherweise für die Nachfolgemodule (TM2 und M2?) die erfolgreiche Teilnahme an den vorherigen Modulen empfohlen oder erforderlich sein kann. Und leichter wirds auch nicht :smile:

Also was auch immer du tust: Überleg es dir gut und nutz das Beratungsangebot.

mfg
MB

Hallo,

Mein Studium frustriert mich zur Zeit ein wenig und deswegen
würde ich mich über einen Rat zu meinem Problem freuen.

Rat vielleicht nicht, aber meine persönliche Einschätzung kann ich dir geben.

Ich bin 19 Jahre alt, habe in diesem Wintersemester mit meinem

Wirtschaftsingenieurwesenstudium (FH, Bachelor) angefangen und
ehrlich gesagt erschlägt mich der Stoff zur Zeit. Es ist nicht
so, dass ich nicht gerne lerne, im Gegenteil sogar. Allerdings
ist das alles im Moment noch viel zu viel für mich, vor allem,
da ich mich noch kein bisschen an das Studentenleben gewöhnt
habe.

Das ist ein Problem, das sehr häufig auftritt am Anfang des Studiums. Gerade bei Naturwissenschaften/Mathe/Ingenieurswissenschaften (bei den anderen kenne ich mich nicht so aus) wird oft sehr viel Stoff in de ersten beiden Semester gepackt. Da ist die Umstellung von der Schule, in der man im Vergleich dazu nie etwas machen musste, sehr groß. Oft kommt dann natürlich dazu, dass man evtl. in eine fremde Stadt gezogen ist und sich auf einmal mit vielen Sachen konfrontiert sieht, die man vorher nicht kannte (für jedes Ding einen Antrag stellen, Behörden etc.).
Ich will damit sagen: Es geht nicht nur dir so, das Problem liegt also nicht unbedingt bei dir.

Drei Fächer machen mir hierbei Probleme: Werkstoffkunde,
Mathematik und vor allem technische Mechanik.
Abgesehen davon macht mir alles andere sehr viel Spaß,
deswegen dachte ich mir, dass ich diese drei Fächer erst
nächstes Semester mache, damit ich mich jetzt erstmal auf die
restlichen konzentrieren kann.

Ich persönlich würde davon abraten. Einen Grund hast du schon selbst genannt:

Die Folge wäre
ja, dass ich dann im nächsten Semester wieder manche
Vorlesungen nicht besuchen kann, da ich zu dem Zeitpunkt
Mathematik I, WK oder TM besuchen muss.

Als weiteren würde ich noch anführen: Es gibt in fast jedem Studiengang Fächer, mit denen man mehr oder weniger zurecht kommt. Sie vor sich herzuschieben wird nicht helfen, im nächsten Semester kommst du im Normalfall nicht besser damit zurecht. Und du baust dir selbst Druck auf, weil du praktisch vom ersten Moment an damit beschäftigt bist, einem Rückstand hinterherzulaufen.

Studieren hat in gewisser Weise auch viel mit Ausdauer zu tun, also wäre mein Rat: Versuch dich durchzubeißen, mach die Fächer in diesem Semester und wenn du merkst, dass es wirklich absolut nicht mehr geht (!), dann kannst du sie immer noch im nächsten Semester machen.

Und was macht das eigentlich für einen Eindruck, wenn man das
Studium nicht in der Regelstudienzeit schafft ?

Ich weiß jetzt nicht, wie es mit Bachelor an der FH aussieht. Bei uns (Physik, Diplom, TU) kommt es schon dadurch vor, da man Wiederholungsprüfungen erst nach einem Semester schreiben kann, also ein Semester warten muss. Wenn man dann noch einmal krank ist, hat man locker ein Jahr verloren.

Wie es in der Wirtschaft gehandhabt wird, weiß ich nicht, aber wenn man in der Forschung bleiben will, ist das im Normalfall kein wirkliches Problem.
Wo man sich erkundigen muss, sind Bafög und Stipendien, die im Normalfall ein Regelstudium haben wollen.

Viele Grüße
Kati