Zuerst einmal ein Hallo,
Unser Dackel ist jetzt 5 Jahre und seit 3 Jahren bei uns,
jetzt geht es wieder langsam auf Sylvester zu und er hat
panische Angst davor wenn es knallt, inzwischen ist das schon
so schlimm, das er schon nicht mehr laufen will, wenn es auch
nur Dunkel ist.
Na da hat dich Herr Dackel ja sehr gut im Griff. Bisher knallt es ja noch nirgends, also an die Leine und laufen bis er sich gelöst hat, bei mir hätte der keine Chance (nach 18 Jahren Dackelerfahrung und nun einem Halbdackel zu Hause)
Wir haben schon einiges ausprobiert, wir ignorieren seine
Angst immer, bzw. bestärken diese nicht durch verstärkte
Aufmerksamkeit, haben ihm die Geräusche vorgespielt, ihn von
der Haustür zur Straße getragen, mit Leckerlis gelockt wir
wissen echt nicht mehr weiter.
Und, dann nehm ich das Auto und fahr mit ihm in ein anderes Gebiet, oder stell mich genauso stur, irgendwann, ja irgendwann laufen auch Dackel mal (zumindest wenn es dann wieder nach Hause geht). Ich würde die Sache aussitzen, ohne Pipi und Co. gehts nicht wieder nach Hause.
Wir können ihn ja unmöglich zuletzt um 16 Uhr rauslassen.
Leider stellt er sich immer mehr stur und wenn man ihn dann
mal bewegt läuft er zwar aber sobald der erste Knall kommt
wird stur nachhause gerannt, wenn wir Pech haben, noch bevor
er sein Geschäft gemacht hat.
Es hat noch nicht geknallt und ich unterstelle Dackelchen, dass er dich nur ausspielt, er weiss nicht wann genau Silverster ist (zumindest kenn ich auch unter denen keinen der einen Kalender liest). An Silverster selbr ist es was anderes, da kenn ich einige Hunde die beim ersten Knall vor Schreck umfallen. Aber es knallt noch nicht. Aber erklär das mal einem Dackel.
Das Theater hat wiederum zur Folge, dass er nachts im
Wohnzimmer gegen den Sessel pinkelt.
Ok, ich würde ihm die Chance geben sich draussen zu lösen, wie gesagt, es geht erst heim, wenn es erledigt ist. Und zur Not würde ich einen erwachsenen Hund auch mal in eine Box stecken über Nacht. Also ans Sofa und gegen den Sessel pinkeln, das hat für mich mit Angst vor draussen so gar nichts mehr am Hut. Das ist schlicht frech (aber es ist nun mal ein Dackel).
Normalerweise weckt er einen von uns und wir lassen ihn dann
raus, aber selbst das hat er sich „abgewöhnt“, sehr zu unserer
Verzweiflung, das der Hund immer mehr Macken bekommt, die er
vorher nicht hatte und wir nun nicht wissen, wie wir das
wieder aus ihm raus bekommen sollten.
Ihr habt einfach schon zuviel nachgegeben. Habt ihr ein Auto? Dann fahrt mal zu zweit los, muss ja nicht weit sein, so ein paar hundert Meter. Dann fährt einer mit dem Auto zurück, der andere läuft mit Hund hinterher. Ich denke wenn Dackel heim will, läuft Dackel auch. Na ja, es ist ein Dackel.
Hat jemand vielleicht einen guten Rat gegen unser Nicht laufen
/ nachts Pinkeln Problem?
Sturer sein als der Hund, und im Zweifelsfall ab in die Box, hat schon machen Pinklern geholfen. Gebt ihm aber natürlich die Möglichkeit Abends nochmal raus zu dürfen. Von 16 Uhr bis Morgens 8 ist schon recht lang.
Grüße Ute (eine Abschiedsformel die auch hier gerne gesehen wird).