Sturmlokale im Deutschen Reich

Hallo,

ich bin mir sicher schon mal etwas von „Sturmlokalen“ gehört zu haben. Ich denke es wird so etwas wie der Stammtisch der SA-Angehörigen gewesen sein.
Kann mir jemand genaueres zu Funktion und Ausbreitung (und sonstiges interessantes) Auskunft geben?

Gruß
Jonny

Ps: falls dieser Artikel besser in ein anderes Brett passt, bitte ich um Verschiebung. danke.

Lieber Johnny,

es ist mir eigentlich in der Seele zuwider, jemanden ohne substantielle Antwort gehen zu lassen.
Auch wird der Verweis auf Suchmaschinen - Google, Lycos und andere - jetzt oberlehrerhaft und beckmesserisch klingen, aber seis drum: Gib doch einfach mal den Begriff „Sturmlokal“ in eine Suchmaschine ein und Du wirst mindestens 76 Treffer finden, von der antifa bis zur Lokalausstellung in Berlin-Köpenick.

Ich halte w-w-w für eine überaus gute Einrichtung und bin mit Begeisterung dabei, sowohl als Frager wie auch als Antworter. Aber ich halte es für verfehlt - um es mal einfach und freundlich auszudrücken -, hier Dinge zu fragen, die man durch eine einfache Recherche innerhalb von drei Minuten selber finden kann. Oder noch einfacher ausgedrückt: Faulheit ist keine Entschuldigung!

Gruß - Rolf

Hallo,

ob du es mir nun glaubst oder nicht: Ich habe schon die Suchmaschiene bemüht. Genauso wie ich zu allererst in Wikipedia gesucht habe. Auch kann ich in meinem alten Geschichtsbuch dazu nur 2 Sätze finden.

Ich möchte mehr tiefgreifene Informationen.
Das meiste ist ja nun doch sehr allgemein gehalten.
Wo waren sie? Wer hat sich dort aufgehalten? Nur SA Männer oder auch „normale“ Lokalbesucher. Usw.
Ich denke mein erster Satz war etwas sher wage formuliert, so dass die Vermutung aufkam, ich wüsste nichts darüber.

Gruß
Jonny

Hallo !

„Sturmlokale“ der SA waren Sammellokale, Vereinslokale.

Dort traf man sich und wartete auf weitere Einsatzbefehle, um z.B. bei der KPD oder SPD deren Lokale aufzumischen. Oder an Strassenprügeleien teilzunehmen.

mfgConrad

Und :

SA-Sturmlokal.
SA-Verbände richten »Sturmlokale« als rechtsfreie Zonen ein, in denen politische Gegner schwer mißhandelt und auch ermordet werden.
[Bildchronik: Das Dritte Reich, S. 7744]