Sturmschaden

Hallo liebes Forum,
der Orkan Kyrill hat auch bei uns Spuren hinterlassen…und da liegt
unser Problem:
Wir haben ein großes Wiesengrundstück von ca. 5.000 qm, das direkt an
einem Waldgrundstück angrenzt. Es ist umzäunt von einer Buchenhecke
und dahinterliegend einem Wildzaun. Durch den Orkan sind aus dem Wald
riesige Tannen in die Hecke und Zaun auf unser Grundstück gefallen.
Ein Garten-Landschaftsgärtner hat uns einen Schaden von 5.000,–
attestiert. Der Inhaber des Waldes (übrigens ein Fürst) hat gestern
endlich die Bäume von unserer Wiese entfernt, will aber nicht für den
Schaden aufkommen, da es sich um einen Sturm also nach seinen Angaben
„höhere Gewalt“ handelt. Dabei ist er auch noch ziemlich frech
geworden. Was meint Ihr dazu? Wie sind Eure Erfahrungen?

Gruß
BruceWilly

Er hat Recht, keine Chance wenn Die Bäume nicht „marode“ waren!

Hallo BruceWilly,

leider geht aus deinem Posting nicht hervor, ob das Grundstück bebaut und wenn ja, ob eine Gebäudeversicherung besteht.

Falls beide Fragen mit ja zu beantworten sind, empfehle ich ein Studium der Bedingungen. Denn da könnte geregelt sein, dass Hecken als sog. „sonstige Grundstücksbestandteile“ auch gegen Sturm (und dann auch gegen mittelbare Sturmschäden = Baum fällt aufgrund Sturm auf Hecke) versichert sind.

Ansonsten gilt, dass der Fürst - frech oder nicht - in diesem Zusammenhang nur für Schäden haftet, für die ihn ein Verschulden trifft.

Viele Grüße
Frank Hackenbruch