Hallo. Ich versende öfters empfindliche Produkte von ca 8kg Gewicht. Styroporflocken drücken sich zusammen. Und da frage ich mich, ob es möglich ist, einen Transportschutz aus Sytyropor oder ähnlichem, selber zu machen.
Bin mal gespannt ob das geht und ganz neugierig ob ich Antwort bekomme
Servus,
meinst du also Styropor selber herstellen oder den Styropor so zu formen, wie du es willst?
Styropor kann man ja mit einem Hitzedraht zurechtschneiden. Ich meine Styropor selber machen…
Montageschaum?
Hi Jörg
Montageschaum aus der Sprühdose - zurechtschneiden, oder Teil eindrücken - könnte Deine Erwartungen erfüllen.
Viel Erfolg
Ulli
Hallo Jörg
die Idee von Ayla kenne ich noch aus den frühen 80ern.
In eine Schachtel wird eine ca. 2cm dicke Styroporplatte gelegt.
Der zu versendende Artikel wird in PE-Folie eingepackt.
Der verbleibende Restraum wird zur Hälfte mit PU-Bauschaum ausgeblasen.
Wenn der erhärtet ist, Pe-Folie drüber und den Rest ausschäumen.
Eine sehr clevere Verpackungsart habe ich Anfang der 90er bei Gutbrod in Saarbrücken zum Versand von Ersatzteilen gesehen.
Die haben in eine mit Folie ausgeschlagene Kiste eine Schicht von Poppcorn gelegt, die Teile -in Pe-Folie gepackt- verstaut und den Rest mit weiterem Poppcorn gefüllt.
Das Zeug war essbar, mein Sohn hat es gefuttert als die Mitarbeiter ihm eine Tüte gaben.
Die haben mir erklärt, das System habe nur Vorteile: Angeliefert wird der ungepoppte
))) Mais in Säcken, mit Heißluft aufgebläht, und in einem Sacksilo (ähnlich Big Bag) an die Decke gehängt.
Beim Kunden kann der Puffmais {
mit Wasser wieder geschrumpft werden, ist kompostierbar oder wird an die Karnickel verfüttert.
Ungeblähten Gruß
Olschi
Hallo
Als Alternative fand ich PE-Folie mit ca. 8mm Blasen drin.
Also die so ein „Puff“-Geräusch machen, wenn man sie zerdrückt.
Die Folie besteht aus etwa 3 Lagen, unten, oben, und eine Lage mit Hohlräumen, miteinander luftdicht verschweißt.
Kann man um das Objekt wickeln und mit Klebeband fixieren.
Für die Ecken in der Kiste würde ich dann diese „Styropor-Chips“ , gibts auch aus anderem Schaum, empfehlen.
MfG
Matthias
Hallo,
die Sache mit den beiden Schaumkissen kenne ich - in etwas anderer Form - von einem früheren PC-Lieferanten. Der packte hauchdünne „Müllbeutel“ in die Kartons und schäumte diese dann als zwei Halbschalen aus, bzw. hatte wohl ein Muster anhand der er diese beiden Hälften schäumte (denn die waren immer sauber je 1/2).
Allerdings war das kein „Bauschaum“ sondern ein sehr feinporiger, sandender, hellgelber Schaum. Normaler Bauschaum hat auch das Problem nachzudrücken, d.h. Du bekommst damit nur schwer fixe Volumina hin, und es besteht die Gefahr, dass der Karton nachträglich noch aufbläht, bzw. zerbrechlicher Inhalt zerdrückt wird. Es gibt aber spezielle Schäume die nicht nachdrücken. Im normalen Handel fällt mir da Zargenschaum ein. Der ist aber recht teuer.
Gruß vom Wiz
Hallo Wiz
als Geologe nhatte ich ziemlich mit Bergbau zu tun. Wir hatten unter Tage sog Isoschaum, der war auch ziemlich locker. Leider gibt es die Hauptrettungsstelle in Friedrichsthal im Saarland nicht mehr, sonst könnte ich mich da schnell schlau machen. So dauert es halt bis heute abend.
Gruß Olschi