Hallo Peter
ich bin eigentlich ein Befürworter von Subventionsabbau.
Aber mal ne Frage:
zig Milliarden werden in die Landwirtschaft gebuttert… und
ich habe noch selten dagegen eine Stimmme gehört.
Hier gibt es laufend Massnahmen, die werden nur nicht wahr genommen.
Worin besteht eigentlich in diesem Zusammenhang der
Unterschied von Raps- oder Maisanbau zum Kohleabbau,
beispielsweise ?
Die Frage ist falsch. Warum wird die Landwirtschaft subventioniert und warum die Kohle? Möchte eine kurze Antwort - nur auf der Basis des Subventionsabbaues geben - Menschen werden hierbei - wie in der Berliner Regierung nicht beachtet -
Ich bin auch für den Abbau. Fangen wir mal mit der Kohle an. Wer diese Subventionen abbaut hat keinerlei Konsequenzen zu tragen, denn die Strompreise werden sich nicht auswirken. Wenn die Kohle zu teuer ist, wird sie nicht verkauft und somit nichts ins Netz eingespeist. Warum sollen wir ein Produkt finanzieren, das uns wirtschaftliche keinerlei Vorteile bringt und nur Steuergelder kostet ?
In der Landwirtschaft können wir die Subventionen abschaffen. Da dies europaweit erfolgt, ist dagegen nichts einzuwenden, wenn da nicht wäre, dass der Verbraucher sich an marktgerechte Preise halten muss. Joghurt für 1 EUR, der Liter Milch für 3 EUR, Butter und Käse für jene die es sich noch leisten können. Und dann kommt hinzu, dass die Landschaftspflege selbstverständlich staatlicherseits finanziert werden muss. Ich komme aus einer in der Zwischenzeit aufgelösten Landwirtschaft. Noch in der Schule ging es am Morgen hinaus zum Gras mähen, Futter holen. Selbst am Beginn meines Berufes. Bevor es zur Arbeit ging, ging es im Sommer hinaus auf das Feld, da war nichts mit Disco (gab es da noch nicht) denn um 4 Uhr ging es raus, um 7 zur Arbeit um 17 Uhr heim um 17,15 stand man bereits im Sommer und Herbst auf dem Feld und wenn es mal geregnet hat, war um 22 Uhr Feierabend. An Samstagen und Sonntagen war da nichts in den Erntezeiten, von wegen sich auf dem Sofa lümmeln. Uns selbst im Winter musste man eben sich regelmässig einteilen, damit man nicht jedes Wochenende ab 16 Uhr im Stall sein musste
Man kann aus dem Blickwinkel der Tiefkühltruhe und der Ladentheke des Bäckers und des Metzgers selbstverständlich sich äussern. Dann muss man aber auch bereit sein, höhere Preise zu zahlen.
Gruss Günter
Oder geht es um den Reichsnährstand ?
Nein, um den Erhalt der Kolchosen
Doch wohl nicht in der Anzahl der Stimmen, die man so fangen
kann??
Dann wäre die Kumpel-Stütze schon längst nicht notwendig. Sag das mal den Sozilisten und den sich neuentdeckten Liberal-Kommunisten.
Gruss Günter