Such gescheites Gitarrenlehrbuch, dass

Hallo allerseits!

Ich übe seit ungefähr 6 Monaten Gitarre. Ich vermute, es handelt sich um eine Westerngitarre, auf der ich übe, da es einiges an Kraft erfordert (mitlerweile nicht mehr so sehr), die Saiten zu drücken. Ich habe gelesen, das sei bei Westerngitarren üblich.
(meine linke Hand macht z.B. fast immer mitten im Lied schlapp, wenn ich Barathrums Legions of Perkele übe. Das Lied wird fast durchgehend mit einem 3er-Powercord gespielt)
Der Besizer der Gitarre konnte mir leider keine Auskunft über den Gitarrentyp geben.
Nun ist es jedenfalls so, dass mich das Interesse an diesem Instrument gepackt hat und ich mir sehr gerne das notwendige Einsteigermaterial zulegen möchte.
Mein Musikgeschmack geht hauptsächlich in Richtung Metal und Folk. Ich nehme an, dass ich für Metal wohl eher eine E-Gitarre benötige. Ich würde aber auch eben ganz gern ein bisschen was folkiges spielen, eben „Lagerfeuermusik“… XD
Welcher Typ von Gitarre eignet sich für diese Musikart am besten? Was muss ich beim Kauf beachten?

Meine zweite Frage wäre, mit welchem Lehrbuch ich denn üben soll? Klar brauche ich dann noch einen Lehrer, aber da ich schon ein bisschen Übung habe und ich mir gerne erstmal eine gute Grundlage bezüglich Notenlesen und Technik aneignen würde, möchte ich erstmal mit einem Lehrbuch anfangen. Vielleicht nicht unbedingt ein Lehrbuch, wo man dann GANZ am Anfang anfangen muss und solche tolen Melodien wie „Drunken Sailor“ oder „Bruder jakob“ lernen darf.
Am besten wäre ein Lehrbuch für Anfänger bis Fortgeschrittene. Ganz nett wäre es, wenn das Lehrbuch auch schon etwas in die gewünschten Stilrichtungen gehen würde, also Folk oder Metal.

Kann mich irgendjemaden beraten?
Weiß jemand ein gescheites Buch?

Michl

Hi,

Ich übe seit ungefähr 6 Monaten Gitarre. Ich vermute, es
handelt sich um eine Westerngitarre, auf der ich übe, da es
einiges an Kraft erfordert (mitlerweile nicht mehr so sehr),
die Saiten zu drücken. Ich habe gelesen, das sei bei
Westerngitarren üblich.

Sind Stahlsaiten drauf (sind die klanglich hohen Saiten blanke Stahldrähte oder sind es eher dickere Plastik „schnüre“)?
Falls Stahlsaiten, dann Westerngitarre.

Mein Musikgeschmack geht hauptsächlich in Richtung Metal und
Folk.

Das beisst sich.
Ganz unabhängig vom Gitarrentyp: Metal = eher schmaler gewölbter Hals, Folk = eher breiter flacherer Hals, damit man auch einzelne Saiten mit den Fingern zupfen kann.

Ich nehme an, dass ich für Metal wohl eher eine
E-Gitarre benötige.

Ja.

Ich würde aber auch eben ganz gern ein
bisschen was folkiges spielen, eben „Lagerfeuermusik“… XD
Welcher Typ von Gitarre eignet sich für diese Musikart am
besten? Was muss ich beim Kauf beachten?

Manche nennen es „Folkgitarre“.
Das sind Westerngitarren mit breiterem Hals, damit man auch einzelne saiten mit den Fingern zupfen kann und auch beim Greifen nicht gleich 2 saiten auf einmal erwischt.

Am besten ab in einen (reinen) Gitarrenladen.
Dort wirst du auch hinsichtlich Bücher fündig.

Gruss,

Hallo allerseits!

Hallo, Heribert.

Ich übe seit ungefähr 6 Monaten Gitarre. Ich vermute, es
handelt sich um eine Westerngitarre, auf der ich übe, da es
einiges an Kraft erfordert (mitlerweile nicht mehr so sehr),
die Saiten zu drücken. Ich habe gelesen, das sei bei
Westerngitarren üblich.

Ähm - das hat dann wohl ein Hersteller schlechter Westerngitarren geschroben. Wenn Du nach 6 Monaten (hattu denn auch regelmäßig deübt?)immer noch Kraftprobleme hast, hat Dein Instrument vermutlich eine Saitenlage, dass die Mäuse Stabhochsprung üben könnten.

Der Unterschied zwischen Konzert- und Westerngitarren ist tatsächlich, wie schon jemand schrub, dass bei Western nur Stahlsaiten zum Einsatz kommen. Und ein Anfänger tut sich mit den Stahlsaiten etwas schwerer, nicht wegen der Andruckkraft, sondern wegen Aua durch die (dünneren) hohen Saiten. Man meint also nur, fester drücken zu müssen. Das muss sich aber nach drei bis vier Wochen - spätestens - erlederitzt haben durch Hornhautbildung.

(meine linke Hand macht z.B. fast immer mitten im Lied
schlapp, wenn ich Barathrums Legions of Perkele übe. Das Lied
wird fast durchgehend mit einem 3er-Powercord gespielt)

Ohne das Liedel zu kennen : Gerade Powerchords verlangen doch nicht so viel an Fingerakrobatik, dass die Hand da schlapp machen müsste. Eventuell stimmt Deine Spielhaltung komplett nicht …?

Der Besizer der Gitarre konnte mir leider keine Auskunft über
den Gitarrentyp geben.

Das scheint ja der totale Experte zu sein - also Western- und Konzertklampfe zu unterscheiden, ist wirklich nicht das Problem. Vielleicht ist aber auch das Instrument auf dem gleichen Qualitätslevel wie der Besitzer …?

Geh mit dem Paddel mal in ein Musikgeschäft und lass einen Fachmann die Saitenlage beurteilen. Eventuell lässt sich noch (innerhalb gewisser Grenzen) ein wenig nachzaubern, so dass Du etwas weniger Pobleme bekommst. Sagt Dir der Fachmann aber, dass die Saitenlage Panne ist (Hals angebrochen, Drahtpaddel der billigsten Art, Decke verzogen, Steg auf halb Acht, was weiß denn ich …), dann gib dat Dingen zurück und leg Dir was Gescheites zu. Zur Not köntest Du bei der Western auch noch auf weichere Saiten gehen - das ist aber wirklich nicht kriegsentscheidend für die Spielbarkeit.

Liegt es dagegen an Deiner Spielhaltung, dann nimm ebenfalls Hilfe in Anspruch - sooo extrem teuer sind Gitarrenstunden nicht, machen außerdem Spaß und Du vermeidest es, irgendwann (relativ früh) nicht mehr weiterzukommen, weil Du Dir irgendwas draufgeschafft und damit schlechte Angewohnheiten bekommen hast.

Mein Musikgeschmack geht hauptsächlich in Richtung Metal und Folk.

Da solltest Du Dich denn schon entscheiden; die Instrumente unterscheiden sich und die Spieltechnik ebenfalls. Ich halte es auch für Kokolores, beides parallel lernen zu wollen. Da kommt dann entweder Corny Metal oder Rappelschepperpengfolk raus …

Am besten wäre ein Lehrbuch für Anfänger bis Fortgeschrittene.
Ganz nett wäre es, wenn das Lehrbuch auch schon etwas in die
gewünschten Stilrichtungen gehen würde, also Folk oder Metal.

Gugel mal nach den Lehrbüchern von Peter Bursch. Die gibt es in verschiedenen Ausführungen - die Musikbeispiele sind zum größten Teil erträglich, und der Gute gibt auch sehr gute Tips, was Klampfenarten angeht oder den Kauf von Instrumenten und Saiten.

Gruß Eillicht zu Vensre

Ich übe seit ungefähr 6 Monaten Gitarre. Ich vermute, es
handelt sich um eine Westerngitarre, auf der ich übe, da es
einiges an Kraft erfordert (mitlerweile nicht mehr so sehr),
die Saiten zu drücken. Ich habe gelesen, das sei bei
Westerngitarren üblich.

Ähm - das hat dann wohl ein Hersteller schlechter
Westerngitarren geschroben. Wenn Du nach 6 Monaten (hattu denn
auch regelmäßig deübt?)immer noch Kraftprobleme hast, hat Dein
Instrument vermutlich eine Saitenlage, dass die Mäuse
Stabhochsprung üben könnten.

(meine linke Hand macht z.B. fast immer mitten im Lied
schlapp, wenn ich Barathrums Legions of Perkele übe. Das Lied
wird fast durchgehend mit einem 3er-Powercord gespielt)

Ohne das Liedel zu kennen : Gerade Powerchords verlangen doch
nicht so viel an Fingerakrobatik, dass die Hand da schlapp
machen müsste. Eventuell stimmt Deine Spielhaltung komplett
nicht …?

XD
Na so schlimm ist es nicht, Vielleicht habe ich mich etwas falsch ausgedrückt. klar bekomme ich das Spielen ohne weiteres hin. Dieses eine besagte Lied hat eben das Problem, dass man die Position des Power Cords andauernd wechselt und man somit eben schon etwas Kraft braucht.

Der Besizer der Gitarre konnte mir leider keine Auskunft über
den Gitarrentyp geben.

Das scheint ja der totale Experte zu sein - also Western- und
Konzertklampfe zu unterscheiden, ist wirklich nicht das
Problem. Vielleicht ist aber auch das Instrument auf dem
gleichen Qualitätslevel wie der Besitzer …?

Wahrscheinlich. Der Besitzer hat vor 10 Jahren oder so mal mit dem Spielen angefangen, sich dann aber eine Verletzung in der linken Hand zugezogen und musste somit aufhören.

Liegt es dagegen an Deiner Spielhaltung, dann nimm ebenfalls
Hilfe in Anspruch - sooo extrem teuer sind Gitarrenstunden
nicht, machen außerdem Spaß und Du vermeidest es, irgendwann
(relativ früh) nicht mehr weiterzukommen, weil Du Dir
irgendwas draufgeschafft und damit schlechte Angewohnheiten
bekommen hast.

Juu, das habe ich mitlerweile auch vor.

Mein Musikgeschmack geht hauptsächlich in Richtung Metal und Folk.

Da solltest Du Dich denn schon entscheiden; die Instrumente
unterscheiden sich und die Spieltechnik ebenfalls. Ich halte
es auch für Kokolores, beides parallel lernen zu wollen. Da
kommt dann entweder Corny Metal oder Rappelschepperpengfolk
raus …

XD

Sind Stahlsaiten drauf (sind die klanglich hohen Saiten blanke
Stahldrähte oder sind es eher dickere Plastik „schnüre“)?
Falls Stahlsaiten, dann Westerngitarre.

Ich nehme an, die drei tiefen Saiten sind aus Stahl. Die drei hohen Saiten sind aus Nylon.

Mein Musikgeschmack geht hauptsächlich in Richtung Metal und
Folk.

Das beisst sich.
Ganz unabhängig vom Gitarrentyp: Metal = eher schmaler
gewölbter Hals, Folk = eher breiter flacherer Hals, damit man
auch einzelne Saiten mit den Fingern zupfen kann.

Ich nehme an, dass ich für Metal wohl eher eine
E-Gitarre benötige.

Ja.

Dann werde ich mir wohl erstmal eine akustische Gitarre zulegen, die sich für Folk eignet. Mit Metal muss ich dann wohl später anfangen. Eine E-gitarre samt der dafür erforderlichen Ausrüstung geht eben schon ein bisschen ins Geld, nicht wahr?

Welcher Typ von Gitarre eignet sich für diese Musikart am
besten? Was muss ich beim Kauf beachten?

Manche nennen es „Folkgitarre“.
Das sind Westerngitarren mit breiterem Hals, damit man auch
einzelne saiten mit den Fingern zupfen kann und auch beim
Greifen nicht gleich 2 saiten auf einmal erwischt.

Alles klar. Dann ist es zumindest keine Folk-Gitarre, auf der ich übe. ^^
Ich bedanke mich.