Suche Auto in Clio/Golf Größe

Hallo,
ich soll grad für die Firma von meinem Papi ein Auto Suchen. Jetzt hab ich mir erst ein paar Leasing Angebote gehlot, aber auf 3 Jahre mit mindestens 90000 km lohnt sich des nimmer wirklich.

Jetzt such ich einen Jahreswagen, in Clio größe (4/5-Türer) als Diesel, möglichst sparsam. Kein so gaaaanz kleiner Zwerg, weil er 4-8 mal im Monat 600km auf Autobahnen unterwegs sein soll.

Golf ist zu teuer (Audi und die üblichen Verdächtigen natürlich auch) was fallen euch da für möglichst zuverlässige Autos noch ein? (Peugeot und Citroen hab ich auch schon Angebote da liegen)

Danke
Babel

Golf ist zu teuer (Audi und die üblichen Verdächtigen
was fallen euch da für möglichst zuverlässige
Autos noch ein? (Peugeot und Citroen hab ich auch schon
Angebote da liegen)

Also im letzten Satz ist schon mal ein deftiger Widerspruch enthalten:

Peugeot / Citroen und zuverlässig. Die verkaufen ihre Kisten nur über den Preis, also Finger weg.

Schau Dich mal bei Daihatsu um - Polo Fox wird wahrscheinlich ned so Dein Fall sein.

Konkret würde ich Dir den Honda Jazz empfehlen. Hondas sind sehr zuverlässig, ideal als Firmenwagen. Honda verbaut auch (ebenso wie Benz) eine Steuerkette, dh. lästige Kosten für den Zahnriemenwechsel wie bei VW / Renault etc. entfallen, sind ja auch jedesmal ca. 500 €.

Gruß!

Hi Babel,

der Skoda Fabia TDI ist ein Anwärter. Günstig in Anschaffung und Verbrauch, auf VW Basis gebaut und eigentlich ganz gut verarbeitet.

Irgend jemand hat behauptet, er sei an zweiter Stelle der Zulassungszahlen 2006 nach dem Polo (bei den Kleinwagen).

Bye
Rolf

Wie bitte???

Also im letzten Satz ist schon mal ein deftiger Widerspruch
enthalten:
Peugeot / Citroen und zuverlässig. Die verkaufen ihre Kisten
nur über den Preis, also Finger weg.

Hi timekiller,

da muß ich dir auf’s heftigste widersprechen.
Mein ZX 1,6i hat mich nie im Stich gelassen, kein einziges Mal auf über 200.000 Km.
Ebenso wenig mein BX, auch nicht mein erster ZX, und den Xantia hab ich nur aus persönlichen Gründen abgegeben, was aber nicht am Auto bzw dessen Zuverlässigkeit lag.
Wenn ich zwischendurch mit dem C5 meines Vaters eine Spritztour mache, dann tut mir der Rücken anschließend nicht weh, ganz im Gegensatz zum Corsa, zum Kadett und auch zum Mercedes.
Selbstverständlich sollte man, wenn man einen Citroen fährt, auch das nötige Kleingeld für die Inspektionen haben und die Inspektionsintervallen einhalten. Bei den „Großen“, also denen mit Hydraulik sollte man auch so ab 140.000 Km mal dran denken, die Stickstoffkugeln wechseln zu lassen, aber bei anderen Autos läßt man ja auch mal hin und wieder die Stoßdämpfer kontrollieren / austauschen.
Wieviele Citroens nanntest du denn schon dein Eigen?

Gruß
Sticky

Moin,

es gibt auch Finanzierungen mit Anzahlung, Ratenzahlung und Schlusszahlung (z.B. 7000 Euro, 200 Euro/Mon., 4000 Euro) bei der GMAC Bank (Opel).

Ein neuer Kandidat, (wohl noch kein Jahreswagen verfügbar) erst ab Oktober 2006 ausgeliefert, ist der neue Opel Corsa (CDTI).
Niedrige CO2-Werte und Verbrauch. (natürlich entsprechende Fahrleistungen)

Auch bei Toyota gibt es interessante Finanzierungsmöglichkeiten. z.B. 7000 Euro Anzahlung, Raten +/- 200 Euro/Mon. und Restzahlung.
Rechnerische 0% Finanzierung.
Autotyp: Toyota Yaris.

Gruss

Olaf

Hallo!

Hier wird Privat- mit Firmenbedarf vermischt.

Ihr sucht ein Auto, das 2.400 - 4.800 KM im Monat, also ca. 28 - 60 TKm p.a., also 84 - 180 TKM in 3 Jahren, geschäftlich genutzt werden soll.

Hierfür benutzt man keinen Citroen und auch keinen Opel Corsa.
Ein Peugeot 307 oder ein VW Golf, Skoda Octavia, Audi A3, BMW 1er wäre für mich hier das Mindeste.

Dass auch der eine oder andere Citroen in privater Hand ganz ordentlich hält, will ich gar nicht negieren. Als viel gefahrener Geschäftswagen ist so etwas jedoch Unfug.

Mein Tip:
informiert Euch, wo Ihr ein Full-Service-Leasing bekommt. Darin sind dann alle Wartungsarbeiten und fast alle Teilekosten eingeschlossen. Man kann dann sehr sicher kalkulieren, es gibt keine bösen Überraschungen. Wenn Ihr die Fahrleistung wirklich nur so schlecht prognostizieren könnt, wie hier geschehen (s.o.), finanziert Ihr den Wagen besser. Es gibt hier MOdelle, die auch die Rückgabe des Wagens nach Ablauf ermöglichen (sog. Ballon-Finanzierungen).

Wählt den Wagen nicht zu klein und zu schwach, sonst wird die Autobahn zur Qual. Ein Kompaktklasse (Golf) Diesel mit 100 PS ist hier das Minimum. Macht es auch davon abhängig, wo der nächste Markenhändler sitzt und was dieser für einen Ruf hat/Eindruck macht.

Grüße,

Mathias

Hallo Babel,

wir haben seit 4 Jahren einen Polo 1,9 TDI. Den kann ich absolut empfehlen. Fährt lt. Tacho 220km/h und damit auf der Autobahn (wenn nicht mit Vollgas gerast wird) in einem angenehm niedrigen Drehzahlbereich. Kurze Überholwege auf Landstraßen, Dieselverbrauch bei normaler Landstraßenfahrt unter 5 Liter/100km. Die Ölwechselintervalle liegen zwischen 30.000 und 50.000km, je nach Fahrweise (Longlive-Service). Bisher war der Polo absolut zuverlässig. Ausser einer defekten Abblendlichtbirne und Motoröl hatte wir in 4 Jahren noch keine Ersatzteile zu bezahlen. Also auch sehr günstig im Unterhalt.
Wir haben den Polo über einen Reimporteur mit 4800,-€ Preisvorteil gekauft. Ein gleichwertiger Jahreswagen war für den Preis nicht zu finden. Deutsches Bordbuch wurde von VW kostenlos zugeschickt.
Als etwas preiswertere Alternative ist der Skoda Fabia mit gleicher Motorisierung (evtl als Fabia RS) zu empfehlen. Der RS hat bereits allen Schnickschnack, einschließlich Xenon-Licht serienmäßig. Da Ihr hohe Kilometerleistungen fahren wollt, ist so ein gut ausgestattetes Auto sicher angebracht und sowohl für kurze als auch lange Strecken perfekt geeignet.
Übrigens läuft der Polo auch jenseits der 200km/h-Marke wie auf Schienen, einfach perfekt. Wir waren noch nie so zufrieden mit einen Auto. Da wir eine Autovermietung betreiben, habe ich ständig die Möglichkeit alle möglichen Fabrikate und Typen zu fahren, kenne Wartungsintervalle, Kosten und Probleme. Insbesondere auch deshalb empfehle ich den Polo. Der Golf ist zwar aussen, aber irgendwie nicht innen größer. Dafür ist er teurer, schwerer und verbraucht etwas mehr.

Gruß
Tilo

Also im letzten Satz ist schon mal ein deftiger Widerspruch
enthalten:
Peugeot / Citroen und zuverlässig. Die verkaufen ihre Kisten
nur über den Preis, also Finger weg.

Hi timekiller,

da muß ich dir auf’s heftigste widersprechen.
Mein ZX 1,6i hat mich nie im Stich gelassen, kein einziges Mal
auf über 200.000 Km.

Ist aber nur ein persönlicher Erfahrungswert, oder?
Mal ein paar eigene Erfahrungen - allerdings wohlweislich nur indirekte:
Ein Kumpel hat sich einen C5 Kombi gekauft, war anfangs begeistert ohne Ende, jetzt (nach 3 Jahren) tauchen schon die ersten Elektronikmängel auf, von knarzenden Türen etc. gar nicht zu sprechen. Ich hab´s ihm ja gleich gesagt, aber er hört ja nich…
Die „Zitrone“ einer Kollegin (AX) aus München war zwar heiß geliebt, aber vor der Fahrt zu ihren Eltern bei Stuttgart hatte sie jedes Mal Bammel. „Wo bleib ich diesmal liegen??“
Als beim Peugeot 207 eines anderen Kollegen ein kleiner Rempler hinten links eine Beule hinterließ, merkte er auch, dass sich der billige Einkaufspreis schnell relativieren kann, da gleich ein Riesenteil gewechselt werden musste (zumindest machte sich die Werkstatt erst gar nicht die Mühe, über´s Ausbeulen nachzudenken, wegen schlechter Erreichbarkeit des Teils - kann ich nicht beurteilen, weder ich noch mein Karosseriespengler-Vater haben uns bisher an so was ran gewagt) was entsprechend teuer kam.

Generell was über die Qualität von Produkten ganzer Automarken zu sagen, ist immer zweifelhaft und vom Enthusiasmus des Aussagenden ganz entscheidend gefärbt, aber nach dem, was ich bisher von PSA-Autos mitbekommen hab, wurde ich zwar nicht ihre Zuverlässigkeit generell bezweifeln, dennoch vom Kauf abraten. Meiner Erfahrung nach achten französischen Autobauer eher darauf, wieviel Schnickschnack eingebaut ist und wie sparsam der Motor ist, aber sonst schaut´s eher mau mit der Qualität und Reparaturfreundlichkeit aus.

VG
Christian

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Ist aber nur ein persönlicher Erfahrungswert, oder?

Hallo Christian,

Nicht nur von mir, auch Erfahrungen meines Vaters. Der wird im Juni 70 und fährt nun seit 52 Jahren. In all der Zeit hatte er bis auf 3 Autos (2 Renaults, 1 Talbot, aber der ist ja auch Peugeot) immer nur Citroen.
Die Renaults und der Talbot hatten gelegentlich mal Probleme. Von den Citroens hatte ein einziger regelmäßig Probleme, das war der Visa, welcher ein Montagsauto war.
Kommt natürlich auch immer, wie bereits erwähnt, auf die Inspektionen an. Und die hängen natürlich von der Kompetenz der Werkstätten ab, wobei ich nicht bestreite, daß es in Deutschland nur sehr wenige Werkstätten gibt, die wirklich wissen, was sie an einem Citroen schrauben müssen. Nach einem Reinfall in einer örtlichen C-Werkstatt (Vertragshändler) zog ich es dann bei darauffolgenden Inspektionen vor, den fast 300Km Weg zu einer ausländischen Fachwerkstatt auf mich zu nehmen.

Gruß
Sticky

Hallo Babel,

Jetzt such ich einen Jahreswagen, in Clio größe (4/5-Türer)
als Diesel, möglichst sparsam. Kein so gaaaanz kleiner Zwerg,
weil er 4-8 mal im Monat 600km auf Autobahnen unterwegs sein
soll.

Also, wenns wirklich am Geld mangelt ein fabrikneues Fahrzeug für die Firma zu kaufen, dann würde ich einen gebrauchten 100.000 km Clio Diesel (oder eben ein vergleichbares Fahrzeug) nehmen und nach weiteren 100.000 km / 3 Jahren dann eben wegwerfen.

Ab 5.000 Euro gibts da schon ganz brauchbare Teile.

222KPL

Ein Kumpel hat sich einen C5 Kombi gekauft, war anfangs
begeistert ohne Ende, jetzt (nach 3 Jahren) tauchen schon die
ersten Elektronikmängel auf, von knarzenden Türen etc. gar
nicht zu sprechen. Ich hab´s ihm ja gleich gesagt, aber er
hört ja nich…

Naja, um vorauszusagen, dass ein Auto irgendwann mal Mängel haben wird, muss man wahrlich kein Hellseher oder Experte sein. Wenn schließlich der C5 3 Jahre lang keine Mängel gehabt hat, dann überbietet er hier wohl einige deutsche „Premium“-Karossen…

Die „Zitrone“ einer Kollegin (AX) aus München war zwar heiß
geliebt, aber vor der Fahrt zu ihren Eltern bei Stuttgart
hatte sie jedes Mal Bammel. „Wo bleib ich diesmal liegen??“

Kann es sein, dass ihr AX schon einige Jährchen am Buckel hatte?? Die Totalausfälle dürften sich in Grenzen gehalten haben, sonst wäre ihr Liebe wohl schon mal erloschen…

Als beim Peugeot 207 eines anderen Kollegen ein kleiner
Rempler hinten links eine Beule hinterließ, merkte er auch,
dass sich der billige Einkaufspreis schnell relativieren kann,
da gleich ein Riesenteil gewechselt werden musste

Da steht Peugeot aber wirklich nicht allein damit da!! Das kann man praktisch jedem Hersteller ankreiden!

Meiner Erfahrung nach achten französischen Autobauer
eher darauf, wieviel Schnickschnack eingebaut ist und wie
sparsam der Motor ist, aber sonst schaut´s eher mau mit der
Qualität und Reparaturfreundlichkeit aus.

Das bekommt man dann immerhin zum halben Preis eines deutschen Premiums.

Im übrigen ist der alte Picasso neben dem Corolla Verso der verlässlichste Van am Markt, so ganz nebenbei…

Lg. Peter

Schau Dich mal bei Daihatsu um.

Sorry, aber einen Daihatsu für 30.000 Autobahnkilometer pro Jahr zu empfehlen, ist einfach Schwachsinn pur.
Im Übrigen wurde nach einem Diesel gefragt.

Hallo Mathias,

ich schätze Deine Artikel im allgemeinen sehr.

Ihr sucht ein Auto, das 2.400 - 4.800 KM im Monat, also ca. 28 - 60 TKm p.a., also 84 - 180 TKM in 3 Jahren, geschäftlich genutzt werden soll.

Diese Rechnung belegt, dass Du Dir Gedanken machst, bevor Du mit Tipps loslegst. Dennoch macht die Angabe 28 -60 TKm wenig Sinn. Nach der Beschreibung werden es wohl 30-35 TKm sein, das ist doch viel übersichtlicher.

Ein Peugeot 307 oder ein VW Golf, Skoda Octavia, Audi A3, BMW 1er wäre für mich hier das Mindeste.

Auch diese Argumentation kann ich nachvollziehen. Bloß ist sie im vorliegenden Fall nicht hilfreich. Es gibt leider tatsächlich so finanzschwache Branchen bzw. Startunternehmen, die sich einen 1er BMW nicht mal im Traum leisten können bzw. sollten!

Wählt den Wagen nicht zu klein und zu schwach, sonst wird die Autobahn zur Qual.

Absolut richtig!
Nur: im vorliegenden Fall muß man das relativieren.
Man kann durchaus mit einem Polo sicher und halbwegs komfortabel Autobahnkilometer abspulen, solange das Geld nicht für etwas größeres reicht.

Meine Tipps:
1.) Skoda Fabia, 101-PS-TDI; ausreichend sicher, verlässlich, günstig, gute Fahrleistungen, sparsam
2.) VW Polo TDI (4-Zyl!); ausreichend sicher, komfortabel,gute Fahrleistungen, sparsam
3.) Opel Corsa C CDTI; günstig, sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, sehr verlässlich (ADAC, AB,J.D.Power), sparsam
4.) Renault Clio 86 PS dci, äußerst sparsam, günstig,ausreichend sicher

Die genannten Autos liegen bis 150 km/h satt und sicher auf der Straße, haben vier Sterne im Crashtest und sind sehr sparsam.
Eine Klasse darunter, d.h. kürzerer Radstand, oder nur 3 Zylinder, ist sicher nicht geeignet.

Ebenso rate ich in diesem Fall eher von japanischen Modellen ab. Diese sind ab 120 km/h sehr laut, einfach nicht für höhere Geschwindigkeiten gemacht (sogar der allerneueste Yaris, überall hochgelobt, ist bei 130 lauter als die gesamte Konkurrenz!!)

Lg. Peter

1 „Gefällt mir“

Hi Peter!

ich schätze Deine Artikel im allgemeinen sehr.

Danke Dir!

Ihr sucht ein Auto, das 2.400 - 4.800 KM im Monat, also ca. 28 - 60 TKm p.a., also 84 - 180 TKM in 3 Jahren, geschäftlich genutzt werden soll.

Diese Rechnung belegt, dass Du Dir Gedanken machst, bevor Du
mit Tipps loslegst. Dennoch macht die Angabe 28 -60 TKm wenig
Sinn. Nach der Beschreibung werden es wohl 30-35 TKm sein, das
ist doch viel übersichtlicher.

Ich habe mich nur an seine Angaben gehalten. Da war von 4-8 mal im Mnat 600 Km die Rede, meine ich mich zu erinnern.

Ein Peugeot 307 oder ein VW Golf, Skoda Octavia, Audi A3, BMW 1er wäre für mich hier das Mindeste.

Auch diese Argumentation kann ich nachvollziehen. Bloß ist sie
im vorliegenden Fall nicht hilfreich. Es gibt leider
tatsächlich so finanzschwache Branchen bzw. Startunternehmen,
die sich einen 1er BMW nicht mal im Traum leisten können bzw.
sollten!

Klar. Unsere Firma kann sich aktuell noch nicht einmal einen Smart leisten. Daher fahren wir privat vernünftige Autos, bis die Firma soweit ist.
Wenn ich eine Firma voranbringen möchte, kann ich mich nicht mit Autoproblemen aufhalten. Daher muss man ein vernünftiges Firmenauto anschaffen oder eben zunächst einen guten Privatwagen einsetzen.
Ein unzuverlässiges Auto hilft einem in keinem Fall.

Wählt den Wagen nicht zu klein und zu schwach, sonst wird die Autobahn zur Qual.

Absolut richtig!
Nur: im vorliegenden Fall muß man das relativieren.
Man kann durchaus mit einem Polo sicher und halbwegs
komfortabel Autobahnkilometer abspulen, solange das Geld nicht
für etwas größeres reicht.

Ein Polo kostet dasselbe wie ein Octavia. Da wäre die Wahl für mich klar.

Meine Tipps:
1.) Skoda Fabia, 101-PS-TDI; ausreichend sicher, verlässlich,
günstig, gute Fahrleistungen, sparsam
2.) VW Polo TDI (4-Zyl!); ausreichend sicher, komfortabel,gute
Fahrleistungen, sparsam
3.) Opel Corsa C CDTI; günstig, sehr gutes
Preis-Leistungsverhältnis, sehr verlässlich (ADAC,
AB,J.D.Power), sparsam
4.) Renault Clio 86 PS dci, äußerst sparsam,
günstig,ausreichend sicher

Die genannten Autos liegen bis 150 km/h satt und sicher auf
der Straße, haben vier Sterne im Crashtest und sind sehr
sparsam.

Stimmt. Mir würde das jedoch für so viele Km nicht ausreichen. Funktionieren würden die genannten Autos, bis auf den Clio, vermutlich schon so lange.

Eine Klasse darunter, d.h. kürzerer Radstand, oder nur 3
Zylinder, ist sicher nicht geeignet.

Sehe ich auch so.

Ebenso rate ich in diesem Fall eher von japanischen Modellen
ab. Diese sind ab 120 km/h sehr laut, einfach nicht für höhere
Geschwindigkeiten gemacht (sogar der allerneueste Yaris,
überall hochgelobt, ist bei 130 lauter als die gesamte
Konkurrenz!!)

Vor allem sind japanische Kleinwagen bei hohen Laufleistungen schnell unverhältnismässig teuer im Service.

Grüße,

Mathias

Servus!

Naja, um vorauszusagen, dass ein Auto irgendwann mal Mängel
haben wird, muss man wahrlich kein Hellseher oder Experte
sein. Wenn schließlich der C5 3 Jahre lang keine Mängel
gehabt hat, dann überbietet er hier wohl einige deutsche
„Premium“-Karossen…

Daß die Türscharniere anfangen zu knarzen, ist meines Erachtens kein normaler Mangel, sondern ein Mangel an Fertigungsqualität. Ich hab selber schon A4-Türen angebaut, die knarzen nicht schon nach 3 Jahren. Das einzige Auto, bei dem ich was ähnliches mit gekriegt habe, war ein (neu gekaufter) Escort Turnier, der bald darauf von seinem entnervten Besitzer gegen einen gebrauchten A4 eingetauscht wurde…

Die „Zitrone“ einer Kollegin (AX) aus München war zwar heiß
geliebt, aber vor der Fahrt zu ihren Eltern bei Stuttgart
hatte sie jedes Mal Bammel. „Wo bleib ich diesmal liegen??“

Kann es sein, dass ihr AX schon einige Jährchen am Buckel
hatte?? Die Totalausfälle dürften sich in Grenzen gehalten
haben, sonst wäre ihr Liebe wohl schon mal erloschen…

Die Liebe bezog sich auf die kanariengelbe Farbe und das „liebe“ Aussehen. Der Rest war der Dame wurscht…

Als beim Peugeot 207 eines anderen Kollegen ein kleiner
Rempler hinten links eine Beule hinterließ, merkte er auch,
dass sich der billige Einkaufspreis schnell relativieren kann,
da gleich ein Riesenteil gewechselt werden musste

Da steht Peugeot aber wirklich nicht allein damit da!! Das
kann man praktisch jedem Hersteller ankreiden!

Audi, z.B., hat speziell beim A3 (und meines Wissens auch beim A4) darauf geschaut, daß genau die Eckteile im Heckbereich, die am öftesten bei Parkplatzremplern in Mitleidenschaft gezogen werden, kleine, leicht austauschbare Anbauteile sind. Beim 207 musste das Seitenteil getauscht werden…

Meiner Erfahrung nach achten französischen Autobauer
eher darauf, wieviel Schnickschnack eingebaut ist und wie
sparsam der Motor ist, aber sonst schaut´s eher mau mit der
Qualität und Reparaturfreundlichkeit aus.

Das bekommt man dann immerhin zum halben Preis eines deutschen
Premiums.

Warte beim Permium ein paar Jahre, dann kriegst du um den selben Preis ein besseres Auto, als der Franzose je war…persönliche Meinung von mir.

Im übrigen ist der alte Picasso neben dem Corolla Verso der
verlässlichste Van am Markt, so ganz nebenbei…

Manche sagen Design-Ikone dazu (zum Picasso), aber ich teile eher Deine Meinung.
VG
Christian