Hallo, ich suche nach einem „PC“ - kann es ja nicht sein - an den man mehrere Tastaturen und Bildschirme anschliessen kann. Fuer unsere Firma suchen wir einen PC, der in einem Raum steht und der von mehreren Tastaturen bzw. Bildschirmen gleichzeitig - die in anderen Raeumen stehen - bedient werden kann. Es sind Lagerraeume in die wir keinen PC stellen wollen. Gibt es soetwas ueberhaupt? Wer kann mir die Firma oder den Namen eines solchen Geraetes nennen? Ich wuerde mich ueber Antworten freuen.
Moien
Das ist keine Frage der Hardware, das ist eine Frage der Software. Welches OS (Windows/Linux/…) soll darauf laufen ?
cu
Hallo,
suche im Internet nach KVM Switch Splitter CPU Umschalter , etc. pp.
Du musst nur darauf achten, dass der Umschalter für einen PC an mehrere Eingabegeräte geeignet ist. Die meisten Umschalter sind für K eyboard, V ideo & M ouse an mehrere PCs.
Gruß
Christian
Windows sollte es schon sein. Gruss Maike
Danke Christian fuer die Antwort, aber ich suche nicht nach Umschaltern. In unserer Firma gibt es mehrere Lagerhaeuser. Von dort sollen verschiedene Mitarbeiter gleichzeitig auf den „PC“ kommen. So aehnlich wie bei einem Server. Allerdings wollen wir nicht 5 PCs aufstellen, da die wahrscheinlich schnell verschwunden waeren, sondern suchen nach einer Loesung mit ganz viel Kabel, verschiedenen Monitoren und Tastaturen. Wir hatten mal ein System, das Vax hiess, aber keine Windowsoberflaeche hat. Nun brauchen wir ein neues System. Ich habe noch nie so etwas ähnliches gesehen bzw. davon gehoert, aber ich habe mir gedacht, dass es vielleicht so etwas geben muss. Warum nicht!
Moien
Windows sollte es schon sein. Gruss Maike
Dann kann man echtes Multiuser auf Basis eines PC schonmal in die Tonne kloppen.
Man kann einige Monitore und auch Tastaturen an Windows anschliessen. Allerdings kann man immer nur an einer Tastatur arbeiten. Tippen 2 Leute gelcihzeitig so werden die Buchstaben „gemischt“. Sinnvolles Arbeiten ist damit nicht möglich.
Man kann auch ein paar billigst PCs (ITX & Co) nehmen und auf jedem einzelnen Windows installieren (btw: Windows-lizenzen bezahlt man pro PC). Dann Verlängerungen bis zu den Arbeitsplätzen ziehen (4-5m sind drin).
Oder man nimmt dumme Terminals und einen grossen Server. Die Terminals gibts in unterschiedlichsten Formen, z.B. als PDA oder extrem robustes mini-Laptop.
Aus der anderen Anwort herraus würd ich auf einbetonierte Terminals setzen…
cu
Hallo Fraghewurm,
Von dort sollen verschiedene Mitarbeiter gleichzeitig auf den
„PC“ kommen. So aehnlich wie bei einem Server. Allerdings
wollen wir nicht 5 PCs aufstellen, da die wahrscheinlich
schnell verschwunden waeren, sondern suchen nach einer Loesung
mit ganz viel Kabel, verschiedenen Monitoren und Tastaturen.
Wir hatten mal ein System, das Vax hiess, aber keine
Windowsoberflaeche hat.
VAX war ein kleiner Grossrechner von DEC.
Da wurden dann Terminals angeschlossen, also eine Tastatur mit Bildschirm. So ein Terminal kann aber keine Programme abarbeiten, das wird vom Host-Rechner erledigt. Ist heute Steinzeit-Computertechnik.
Das Hauptproblem ist, dass so ein Terminal etwa soviel kosten würde wie ein günstiger Computer, welcher aber Problemlos ein Terminal simulieren kann. Aus diesem Grunde sind Terminals praktisch vom Markt verschwunden.
Nun brauchen wir ein neues System. Ich
habe noch nie so etwas ähnliches gesehen bzw. davon gehoert,
aber ich habe mir gedacht, dass es vielleicht so etwas geben
muss.
Um einen PC als Hardware wirst du nicht herumkommen, wenn das Ganze nicht übermässig teuer sein soll.
Allerdings kann man Windows oder Linux so konfigurieren, dass an Stelle der Benutzeroberfläche direkt eine Anwendun gestartet wird und das Betriebssystem gar nie sichtbar wird. Wenn dann keine Wechselmedien (Diskette, CD, USB, usw.) am PC vorhanden sind, kann da auch keiner rumfummeln.
Das einfachste wäre auf den PCs einen WebBrowser zu installieren und dann auf dem Zentralrechner ein Web-Interface zur Datenbank zu erstellen.
MfG Peter(TOO)
Hallo,
letztendlich habe ich doch den Eindruck, daß Ihr besser einen
Server installiert und ein paar einfache billige PC vor Ort
aufstellt.
Umschaltern. In unserer Firma gibt es mehrere Lagerhaeuser.
Die Verbindung von einem PC zu mehreren Monitoren über die
GraKa-Schnittstelle ist ziehmlich ungeeignet für lange Kabel.
Eine ganz normale Netzwerkverbindung wäre einfacher, billiger
und vor allem auch Zukunftssicherer.
Von dort sollen verschiedene Mitarbeiter gleichzeitig auf den
„PC“ kommen. So aehnlich wie bei einem Server. Allerdings
wollen wir nicht 5 PCs aufstellen, da die wahrscheinlich
schnell verschwunden waeren,
Warum den das? …
Und wer sagt, daß Monitore und Tastatur nicht verschwinden?
Den PC selber könnte man doch eh leicht einschließen (z.B. in
einen Schrank).
Monitor und Tastatur kann man auch sichern, lohnt aber mögl.
nicht mal, weil ein 17-Zöller CRT, auf dem 1024x768 gerade
gut läuft kaum noch Interessenten findet.
Wenn der PC nur gerade soviel Leistung hat, daß er die einfache
Aufgabe der Lagerhaltung leistet, ist er für Langfinger eh rel.
uninteressant (kleinste Festplatte, langsamste GraKa, max.1 CD-ROM,
kleines Netzteil, nur soviel Speicher, daß WinXP gerade läuft usw.).
Auf so einem Ding kann man kein modernes PC-Spiel zum laufen bringen.
sondern suchen nach einer Loesung
mit ganz viel Kabel, verschiedenen Monitoren und Tastaturen.
Eine solche Lösung wird eher sehr aufwendig und umständlich.
Netzwerkkabel verlegen und gut is’ses.
Wir hatten mal ein System, das Vax hiess, aber keine
Windowsoberflaeche hat. Nun brauchen wir ein neues System.
Ja, das war auch nur ein zentraler Server mit dummen Terminals.
Wenn Du nun einen einfachen billigen PC als externes Terminal
am Server definierst, hast Du etwa das gleiche, bloß daß die
kompletten PC wahrscheinlich viel billiger sind als damals die
primitiven Terminals.
Ich habe noch nie so etwas ähnliches gesehen bzw. davon gehoert,
aber ich habe mir gedacht, dass es vielleicht so etwas geben
muss. Warum nicht!
Weil inzwischen die Hardware mit riesiegen Festplatten, KraKa
und Haufen Hauptspeicher kaum noch was kostet. Da ist die ganz
normale Netzwerklösung schon lange Stand der Technik. Wer will da
noch eine Lösung, die nur 1/10 der Leistung bringt und dafür
das 10-fache kostet?
Gruß Uwi
Moin,
schon mal über ThinClients nachgedacht?
1 Rechner - viele Bedienerplätze?
http://www.zdnet.de/enterprise/client/0,39023248,391…
gruß Sandro
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Hallo,
die Lösungen unter Windows wären WTS (Windows Terminal Services) oder Citrix. Beiden gemein ist ein zentraler Windows-Server, an den über (W)LAN/WAN Terminals angeschlossen werden, die lediglich Tastatur, Maus und Bildschirm darstellen, während pro Benutzer in dem Server (ein Server für ca. 40-50 Anwender) ein eigener virtueller PC läuft.
Als Clients kann man entweder spezielle Thinclients benutzen, die es z.B. von IGEL, ThinTune, … gibt, oder eben PCs mit Netzwerkkarte. Diese brauchen, da sie nur die Peripherie zur Verfügung stellen keinerlei besondere Rechenleistung und Ausstattung und sind daher in der Anschaffung (Gebrauchtgeräte) sicher billiger als Thinclients. Ein x-beliebiger alter Gammelkasten mit Windows 98/2000/XP und minimalem Speicher-/Festplattenausbau (braucht nur minimales Betriebssystem und die Clientsoftware) reicht aus.
Allerdings kann an den PCs natürlich eher mal etwas kaputt gehen/verfummelt werden als an Thinclients, die das OS (üblicherweise WindowsCE oder ein abgemagertes LINUX) und die Clientsoftware in einem Flashspeicher liegen haben und über keinerlei eigene Laufwerke verfügen. Daher dürfte die TCO eines Thinclients unter dem Strich immer günstiger sein.
Diese Technik wird zunehmend gerade aus diesen TCO-Gründen heraus eingesetzt und ist gut eingeführt. Ich selbst sitze gerade mit an den Konzepten um fast 100.000 PC-Arbeitsplätze im Finanzbereich auf so eine Lösung zu bringen (da reicht dann aber natürlich nicht mehr ein Server, sondern dürfen es schon über 1000 sein).
Gruß vom Wiz
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