… der die Zweiseitigkeit Lust und frust betont, genaue Quelle wäre toll:smile: Habe weder bei Ullich, Six, Kleinbeck, Schuler etc. was gefunden…
… der die Zweiseitigkeit Lust und frust betont, genaue Quelle
wäre toll:smile: Habe weder bei Ullich, Six, Kleinbeck, Schuler
etc. was gefunden…
Was ist Arbei ?
Vielleicht suchst du ja nur den falschen Begriff, oder überprüfen sie die Schreibweise.
gruss
Hallo Jörg,
das Zitat hat unser Prof. für Arbeits- und Organisationspsychologie immer am Anfang seiner Vorlesung zum Thema Arbeit gebracht:
"Irgendwo tief in unserem Hirn ist die Vorstellung eingebrannt, daß Arbeit beschwerlich sein muß. Wenn Sie etwas gerne tun, dann kann das keine Arbeit sein. Wenn Sie etwas sehr gerne tun, dann ist das bestimmt sündhaft. Sie sollten das nicht so häufig machen oder vielleicht gar nicht machen. Und ganz bestimmt sollten Sie dafür nicht auch noch Geld erhalten. Stattdessen sollten Sie sich lieber andere Arbeit suchen, etwas, was mehr nach wirklicher Arbeit aussieht. Dabei können Sie sich dann genauso langweilen, müde und unglücklich fühlen wie alle anderen auch.
Wenn Sie als Manager tätig sind, dann verlangt diese überlieferte Grundeinstellung von Ihnen, daß Sie dafür sorgen, daß keiner Ihrer Mitarbeiter bei der Arbeit Spaß hat. Jedes Anzeichen von Vergnügungen und Freude am Arbeitsplatz deutet ganz sicher darauf hin, daß irgendein Manager seinen Job nicht richtig im Griff hat. Die Mitarbeiter scheinen nicht wirklich hart und konzentriert zu arbeiten, sonst hätten sie doch keine Zeit, um auch noch Spaß bei der Arbeit zu haben" (De Marco & Lister, 1991).

Grüße,
O. Walter