Suche Bücher mit viel Humor drin, bei denen man sich nahezu den Bauch vor Lachen halten muß! Hat jemand Ideen / Vorschläge?
Im Internet lese ich zwar oft Rezensionen über Bücher, die aber nicht immer halten, was sie versprechen! Natürlich hat jeder einen anderen Geschmack, aber würde gerne wissen, ob Ihr so Eure „Geheimtipps“ bzw. Favouriten habt!
„lustig“ ist natürlich immer relativ. Vor 15 Jahren fand ich sogar Erma Bombeck lustig, heute mag ich anspruchsvollere Sachen mit trockenem, schwarzem Humor. Sprich die Vorstellungen davon, was ein echter Schenkelklopfer ist, gehen wohl ziemlich weit auseinander Wobei ich jedoch zuletzt so richtig laut lachen musste, dass es mir in der Straßenbahn ein wenig peinlich war, ist das hier:
Das ist nun allerdings kein Roman, falls dir eher danach ist. Einen richtig lustigen Roman habe ich auch schon lang nicht mehr gelesen. Bin gespannt, was du noch für Tipps bekommst
Ich persönlich liebe Funny Fantasy. Also zum Beispiel sind viele der Scheibenweltromane von Terry Prattchet sehr zu empfehlen. Das letzte was ich davon gelesen habe war wiedermal ein zeimlich guter Griff: „Maurice the cat and his educated Rodents“…auf deutsch heißt es glaube ich einfach nur „Maurice der Kater“. Auch „Mort“ fand ich sehr gut (oder hieß das Buch anders?..hmm, jedenfalls war die Hauptperson Mort).
Genauso kann ich Douglas Adams mit seiner Reihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ wärmstens empfehlen. Naja, vielleicht kennst du beide Autoren ja schon, sind jedenfalls nicht gerade der Geheimtip
Auch ganz gut fand ich den Stil von Robert Rankin, allerdings habe ich von ihm noch keine Bücher in deutschen Buchläden gesehen. Hab aber auch nicht immer drauf geachtet.
Und wovon ich bisher nur gutes aus unterschiedlichen Ecken gehört habe ist „Rumo & die Wunder im DUnkeln“ von Walter Moers. Habe ich leider noch nicht gelesen, aber ich hab es mir schon ausgeliehen von einer Bekannten, die mich mit ihrem Tränengelächter ganz heiß auf diese Buch gemacht hat. na mal sehen ob es wirklich so gut ist.
lieben Gruß
aj
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„In Schlucken-zwei-Spechte“
Harry Rowohlt erzählt Ralf Sotcheck sein Leben von der Wiege bis zur Biege.
Goldmann, als Taschenbuch 8,95, ISBN: 344245606
„Dorfpunks“- Entschuldigung, aber es ging nicht anders
von Rocko Schamoni.
Rowohlt, TB, ISBN: 349923618
Damit liegst Du garantiert richtig.
Schönen Gruß sendet
Thanatos
Hier mal die letzten, bei denen ich laut gelacht habe:
„Dead Famous (Tödlicher Ruhm)“ von Ben Elton - eine sehr gelungene Satire auf das Big Brother Phänomen
„Lamb: The Gospel According to Biff, Christ’s Childhood Pal (Die Bibel nach Biff)“ von Christopher Moore - Der Titel sagt’s ja schon, die „wilden“ Jugendjahre von Jesus
„Starship Titanic (Raumschiff Titanic)“ von Douglas Adams und Terry Jones - Wer über Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ lachen konnte, wird auch hier bestens bedient.
Sämtliche Reiseberichte von Herbert Feuerstein
Bei den englischen Büchern gebe ich keine Garantie für die Übersetzung, die kann ja gerade bei Komik viel kaputtmachen.
Kommt auf deinen Humor an. Ich fand „Nördlich des Weltuntergangs“ von Arto Paasilinna ziemlich witzig. Der Humor ist deftig und manchmal etwas versteckt, aber wenn man ihn durchschaut, dann ist er klasse.
Hallo,
da gibts nur eins: Terry Pratchett. Die Bücher sind eigentlich alle Klasse. Mein absoluter Favorit ist „Heiße Hüpfer“.
Oder aber von Walter Moers „Rumo - und die Wunder im Dunkeln“.
Gruß,
Rala
„Dorfpunks“- Entschuldigung, aber es ging nicht anders
von Rocko Schamoni.
Rowohlt, TB, ISBN: 349923618
Ist das gut, ja? Ich hab mir immer überlegt, es zu kaufen, hatte aber
Angst, dass er nur (wie momentan viele andere auch) autobiografisch
seine Kindheit runterbetet.
Sachen von Walter Moers sind immer für einen Lacher gut, speziell ‚Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär‘ waren richtig gut.
Natürlich wurde, berechtigterweise, Terry Pratchett genannt, dessen Bücher eigentlich alle! zu empfehlen sind.
Von Adams´ Anhalterreihe sind eigentlich nur die ersten beiden Bände gut, der Rest ist so lala, Band fünf ist m.E. sogar miserabel (auch wenn ich mir hier jetzt Feinde mache).
Heinz Erhard sei noch zu nennen, der große Wortverdreher.
‚Die Trilogie des laufenden Schwachsinns‘ von Eckhard Henscheid hat einen Humor, der sich nicht jedem erschließt, man mag ihn oder mag ihn nicht.
Fanny Müller wurde mir wärmstens empfohlen, aber ich fand sie eher fad.
Hätte ich jetzt auch genannt!
sowie Bücher von Helge Schneider oder auch das neueste von Harald Schmidt - fällt mir grad der Name nicht ein…
*wink*
Transi
(I) Eckard Henscheids Trilogie des laufenden Schwachsinns, zusammengesetzt aus den drei Romanen „Die Vollidioten“, „Geht in Ordnung - sowieso - genau!“ und „Die Mätresse des Bischofs“
(II) John Kennedy Toole, „Ignaz oder Die Verschwörung der Idioten“
(III) Alle „Eloges“ von Alexandre Vialatte - weiß nicht, obs davon deutsche Übersetzungen gibt
neben vielem bereits genannten lache ich seit 25 Jahren immer wieder über Ephraim Kishon (z.B. Drehen Sie sich um Frau Lot. Je jünger EK war, umso besser) erst gestern wieder über Ludwig Thoma: Lausbubengeschichten - einfach lustig geschrieben- und Douglas Adams.
Derzeit gibt es die „reste“ des Schaffens von Douglas Adams, in englisch heisst das Ding „The Salmon of Doubt“ und enthält sehr witzige Fragmente.
Sprachlich Witzig immer wieder Heinz Erhard, Wilhelm Busch, Loriot und natürlich vieles von Monty Python und deren Mitgliedern, wobei nicht das Buch das Vorrangige Medium ist.
Früher fand ich mal witzig „the secret diary of Adrian Mole“ - das Leben aus der Sicht eines Teenagers während der Pubertät.
Ach ja und schallend gelacht auch von meinere Frau: Jan Weiler: Maria, ihm schmeckts nicht (Das Leben in Deutschland aus der Sicht eines Italieners der seit den 60ern hier lebt: Gastarbeiterweisheit)
Hallöchen,
habe mich zuletzt sehr über die Bücher von Ildiko von Kürthy amüsiert.
Vor allem „Mondscheintarif“ und „Herzsprung“ haben bei mir so manches lauthalses Lachen hervorgerufen!!
Gruß Anja
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sehr schön für zwischendurch und mit einem sehr eigenen Humor sind auch die gesammelten Kolumnen von Max Goldt herausgegeben in diversen Büchern .
Wenn Dir z.B. dieser Titel gefällt, solltest Du mal was von Goldt lesen:
„Schließ die Augen und stell dir vor, ich wäre Heinz Kluncker“
Ich kann Dir wärmstens „Die Knebel von Mavelon“ von Steffi von Wolff empfehlen - 100 Jahre Geschichte im Schnelldurchlauf, äußerst witzig aufbereitet - ich habe mir den Bauch gehalten !
Viel Spaß
Dienette
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neben vielem bereits genannten lache ich seit 25 Jahren immer
wieder über Ephraim Kishon (z.B. Drehen Sie sich um Frau Lot.
Je jünger EK war, umso besser) erst gestern wieder über Ludwig
Thoma: Lausbubengeschichten - einfach lustig geschrieben- und
Douglas Adams.
Bei Kishon liebe ich vor allem die Kurzgeschichten („Nehmen sie Platz“).
Derzeit gibt es die „reste“ des Schaffens von Douglas Adams,
in englisch heisst das Ding „The Salmon of Doubt“ und enthält
sehr witzige Fragmente.
Im Deutschen ist es dann „Der Lachs im Zweifel“ und hat ein paar sehr lustige Essays und Artikel auch auf Deutsch. Wobei ich den Artikel über die Mantas und allgemein das Buch „Die letzten ihrer Art“ besonders mag.
Früher fand ich mal witzig „the secret diary of Adrian Mole“ -
das Leben aus der Sicht eines Teenagers während der Pubertät.
Es gibt einen Nachfolger, werde ich Montag aus meinem Lieblingsbuchladen holen. Darin ist Adrian nun über dreissig, und es soll wohl ähnlich lustig sein, ist vielleicht einen Blick wert. Wobei ich nur die Fernsehserie kenne.
Danke für eure ganzen Vorschläge!
Werd jetzt erstmal im Internet die BÜcher suchen und mir bestimmt das ein oder andere bestellen. Fantasybücher sind nicht ganz so mein Fall, aber ansonsten ist bestimmt was dabei! Ihr könnt gern noch weiter antworten, denn es gibt auch bestimmt andere, die sich dadurch inspirieren lassen und so mancher Geheimtipp kann ja jedem helfen!
Vielen Dank!