ich weiß, im Augenblick läuft noch eine Frage zu einem Multimedia-NAS, aber daraus werde ich auch nicht wirklich schlau.
Eigentlich habe ich ziemlich konkrete Vorstellungen und auch bereits ein Produkt, was dem sehr nahe kommt:
* 2x 2.5" Festplatten (wechselbar, aber kein HotSwap nötig)
* RAID 1
* lüfterlos (leise & energiesparend)
* HDMI, DLNA oder beides
* Ethernet & drahtlose Netzwerkanbindung
Ursprüngliches Ziel war es, all meine digitalen Fotos zu sichern. Habe bereits einmal Fotos „verloren“, daher will ich jetzt mit RAID 1 sicher(er) gehen. Mittlerweile bin ich bei dem Wunsch angelangt, diese (und weitere Daten wie Musik & Videos) gleich am TV abzuspielen. Dazu wird das NAS in der Nähe des TV’s stehen (HDMI oder DLNA), aber der Rechner zum Verwalten in einem anderen Raum (WLAN).
RAID 1 sichert Dich nur gegen den technischen Ausfall einer Platte ab. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: Du erschlägst damit 50% der Ausfälle. Vor allem die „Badewannenkurve“ (erhöhte Ausfallrate ganz zu Beginn der Betriebszeit, und erhöhte Ausfallrate bei Erreichen der oberen Lebensdauergrenze).
Die anderen 50% sind Defekte an den Datenstrukturen (werden sofort auf die 2. Platte gespiegelt --> beide sind futsch), oder Defekte, die beide Platten treffen, z.B. Blitzschlag oder Zimmerbrand.
Wenn Die Daten Dir lieb und vor allem teuer sind, geht an einer externen Backup-Lösung kein Weg vorbei - trotz RAID. Genau genommen halte ich das RAID für Augenauswischerei. Grund: man kann idR auf das RAID verzichten, aber nicht auf die externe Platte.
mögen sie, aber deine ist richtig! hinzuzufügen wären nur noch schäden durch wärme oder stöße - aber die betreffen in der regel dann auch beide platten und hebeln das raid 1 aus. raid 1 ist dann gut, wenn alle schäden, die beide platten beeinflussen können, abgestellt wurden: z.b. durch geeignete überspannungsschutzschaltungen, ausreichend kühlung, feuerlöschsysteme und einem nicht unbedingt zugänglichen raum. wie es halt in rechenzentren gemacht wird. aber auch da werden regelmäßig backups gezogen um dem datenschredder vorzubeugen. für privatanwender ist ein raid-system eigentlich wenig sinnvoll.
persönlich hatte ich mal sowohl raid 1 als auch raid 0 eingerichtet - auch als mein rechner mal als server lief. war aber in beiden fällen wenig von den vorteilen überzeugt. weder der geschwindigkeitsvorteil bei raid 0, noch die datensicherheit bei raid 1 waren so überwiegend, dass ich dabei geblieben wäre. mittlerweile laufen alle platten wieder ganz friedlich nebeneinander und freuen sich des lebens. wichtige daten werden auf eine externe platte geschoben und/oder gebrannt.
ich kann deiner Argumentation ganz gut folgen. Mir kam kurz nach dem Schreiben meines Artikels eh der Gedanke, dass es vielleicht günstiger ist, Datensicherung und Mediaplayer doch (noch) zu trennen, allerdings aus anderen Gründen (weil es scheinbar noch nicht den perfekten NAS-Mediaplayer gibt).
Auf der einen Seite ein einfaches stromsparendes NAS, welches örtlich ausgelagert wird bzw. mobil ist. Und auf der anderen Seite ein qualitativ angemessener Mediaplayer, dessen Daten in regelmäßigen Abständen gesichert werden.
Das würde die Hardware-Suche um einiges vereinfachen.