Suche Gedicht Trauer / Tod

Hallo an alle,

ich hatte mal ein Gedicht gehört, Titel und Verfasser wurden nicht genannt.

An diese Strophen kann ich mich noch erinnern:

Ich bin nicht tot, ich bin nur in den Raum daneben getreten

Das ist die Hauptaussage des Gedichts.
Es geht weiter mit „sprecht meinen Namen wie ihr ihn immer gesprochen habt, weint, lacht wie ihr es mit mir getan hättet, ich bin nicht weit weg, nur am anderen Ende des Weges“ - oder so ähnlich.

Kennt jemand den Verfasser und hat einen Link zum Text?
Ich suchte mich schon den ganzen Tag die Finger wund und lande immer auf den gleichen Trauerversen, aber dieses Gedicht ist nicht dabei.

Danke!!!

Grüsse
Helena

Hallo, Helena,

Ich bin nicht tot, ich bin nur in den Raum daneben getreten

Das ist die Hauptaussage des Gedichts.
Es geht weiter mit „sprecht meinen Namen wie ihr ihn immer
gesprochen habt, weint, lacht wie ihr es mit mir getan hättet,
ich bin nicht weit weg, nur am anderen Ende des Weges“ - oder
so ähnlich.

wahrscheinlich ist es dieser Text (oder eine Abwandlung):

_Ich bin nur in das Zimmer
nebenan gegangen.

Ich bin ich, ihr seid ihr.

Das, was ich für Dich war,
bin ich immer noch.

Gib mir den Namen,
den du mir immer gegeben hast.

Sprich mit mir,
wie du es immer getan hast.

Gebrauche nicht
eine andere Lebensweise.

Sei nicht feierlich oder traurig.

Lache weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam
gelacht haben.

Ich bin nicht weg.

Ich bin nur auf der anderen
Seite des Weges._

Zum Verfasser finden sich unterschiedliche Angaben, z. B. „unbekannt“ - Fritz Reuter - Charles Péguy.

Gruß
Kreszenz

Das isses!!!
Danke Kreszenz!!!

Genau das meinte ich!!!

Gruß
Helena