Suche Gedicht/Vers: Gemeinsame Wege gehen

Hallo zusammen,

wie im Betreff schon steht, suche ich ein Gedicht oder einen Vers, für eine Karte an meinen „Ehemals Freund - jetzt Verlobten - bald Ehemann“…
Mit dem Gedicht möchte ich ausdrücken, daß wir einen holprigen Weg hinter uns haben, uns entschlossen haben gemeinsame Wege zu gehen, und der Weg bestimmt auch mal wieder buckelig wird, wir aber dann zusammen sind…

Könnt ihr mir da ein wenig helfen?

Vielen Dank :smile:

MFG
…Belini

Hallo Belini,
vielleicht nicht ganz das Gesuchte…
aber es fielen mir trotzdem spontan 2 Lieder von Clemens Bittlinger dazu ein.
Mehr dazu auf
http://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_Bittlinger
http://www.bittlinger-mkv.de/index.html

„Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg“…
http://www.diakonie-hamburg.de/fix/files/doc/schritt… (linke Seite des pdf)

oder
„Aufeinander zugehn, voneinander lernen“,
hier mal erst der Text, habe es aber auch modern als Video gefunden…
http://www.christoffel-blindenmission.de/beitrag/dow…
http://www.myvideo.de/watch/1643617

Vielleicht als erste Anregung?
Viel Freude beim weitersuchen und heiraten :smile:
wünscht Finjen

Hallo, Belini,

guck doch mal in einen Gedichtband von Mascha Kaléko.

http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w/303-0441378-84050…

Ich mag z. B. diese gern:

Vierundzwanzig Stunden täglich
Ich schreib dir einen Liebesbrief
Wohlgemeinter Rat für Damen

Gruß Fritz

Hallo!

Also, die besten Liebesgedichte schreibt für mich immer noch Erich Fried.
Allen voran der Klassiker „was es ist“.
Es ist zwar kein „gemeinsame Wege gehen“ Gedicht, aber vielleicht gefällt es dir ja trotzdem.

http://www.erichfried.de/was_es_ist.htm

Viel Glück euch beiden!
Manuela

Hallo Belini,

Mit dem Gedicht möchte ich ausdrücken, daß wir einen holprigen Weg hinter uns haben, uns entschlossen haben gemeinsame Wege zu gehen, und der Weg bestimmt auch mal wieder buckelig wird, wir aber dann zusammen sind…

dann empfehle ich Brechts Sonnett Nr. 19 :

_Nur eines möcht ich nicht: daß du mich fliehst.
Ich will dich hören, selbst wenn du nur klagst.
Denn wenn du taub wärst, braucht ich, was du sagst
Und wenn du stumm wärst, braucht ich, was du siehst
Und wenn du blind wärst, möcht ich dich doch sehn.
Du bist mir beigesellt als meine Wacht:
Der lange Weg ist noch nicht halb verbracht
Bedenk das Dunkel, in dem wir noch stehn!

So gilt kein „Laß mich, denn ich bin verwundet!“
So gilt kein „Irgendwo“ und nur ein „Hier“
Der Dienst wird nicht gestrichen, nur gestundet.

Du weißt es: wer gebraucht wird, ist nicht frei.
Ich aber brauche dich, wie’s immer sei
Ich sage ich und könnt auch sagen wir._

Viele Grüße
Diana

Hallo zusammen,

vielen vielen Dank für eure tollen Beiträge :smile: Nachdem ich gestern den ganzen Nachmittag nach einem passenden Gedicht gesucht habe, hab ich zum guten Schluß alles in die Karte geschrieben, was mir im Kopf rum ging. Es hat sich zwar nicht gereimt, aber er hat sich sehr gefreut und hatte Tänen in den Augen :smile:

Ich denke, es ist angekommen, was ich ihm sagen wollte :smile:

Vielen Dank auch für die lieben Wünsche

Belini

Hallo Manuela,

Es ist zwar kein „gemeinsame Wege gehen“ Gedicht, aber
vielleicht gefällt es dir ja trotzdem.

genau das Gedicht wollte ich auch vorschlagen, habs aber aus dem von Dir genannten Grund nicht getan.
Es ist auch eines meiner Lieblingsgedichte.
Habs vorgestern in einer Doku über Fried von ihm gehört (von ihm gelesen) *gänsehautkrieg*

Gandalf