Also, nachdem ihr mich schon ein wenig schlauer gemacht habt probier ich’s jetzt nochmal: Ich suche geeignete Obstarten, die auch auf einem hohen Stamm eine kleine Krone ausbilden, bzw. langsamer wachsen oder sehr gut schnittverträglich sind. Wahrscheinlich Spindelbäume??? Aber welche Sorten gibt es da für Apfel (süß-säuerlich bevorzugt), Zwetschge (klein, süß-säuerlich, leicht vom Stein) und Pfirsich (gelbfleischig), die sich in der Wetterau in einem Hausgarten lohnen? Wäre echt klasse ein paar Empfehlungen zu bekommen. Danke
Sanddorn
Servus,
Wahrscheinlich Spindelbäume?
Bei Kernobst: Ja, wenn man die Erziehung im Griff hat. Bei Steinobst: Halbstämme.
Aber welche Sorten gibt es da
für Apfel (süß-säuerlich bevorzugt)
Bei kleinem Garten und entsprechend dichter Bepflanzung unbedingt auf Schorf- und Mehltautoleranz achten. Geeignet sind da Santana und Rebella, als Lagersorten Pilot und Topaz.
Zwetschge (klein,
süß-säuerlich, leicht vom Stein)
auf geringe Anfälligkeit für Scharka achten. „Schnittverträglich“ im Sinn von „beliebig formbar“ sind Zwetschgen und Kirschen generell nicht; man kann welche mit zurückhaltender und wenig steiler Kronenbildung nehmen, z.B.
Katinka, auch Cacaks Fruchtbare
und Pfirsich (gelbfleischig)
Vergiss Pfirsiche. Alle Sorten sind anfällig für die Kräuselkrankheit, auch wenn etwas andres dransteht.
Lieber eine frühe, wenig madenanfällige Kirsche auf schwachwüchsiger Unterlage (nur Unterlagen Gisela 5 und Weiroot 158):
Burlat, Celeste, Johanna
Schöne Grüße
MM
Setz Dich mal mit NABU und ähnlichen Institutionen in Verbindung. Die haben Sortenlisten historischer Gehölze, welche in der Region gut gedeihen und ggf kannst Du Dich hier auch gleich einer Einkaufsgemeinschaft anschließen und bekommst So eine Baum zu einem ordentlichen Preis.
http://www.biolandbaumschule.de/ Die Beratung hier ist auch super!!! Die Pflanzen können auch verschickt werden. Und ab und an ist er auch bei Euch in de Region.
Gruß,
Alexandra
hi, ich gebe meinei vorschreibern recht aber empfele eine gute baumschule in der nähe. die haben entweder schon fertig vorbeteitete spindelbeume. im nabu bekommt mann infos über allte einheimische sorten aber ob die für diesen anspruch geeignet sind weis ich nicht.
Servus,
Hallo, Danke, Deine Antwort hat weitergeholfen
Wahrscheinlich Spindelbäume?
Bei Kernobst: Ja, wenn man die Erziehung im Griff hat. Bei
Steinobst: Halbstämme.
Wurde mit auch aus Schnitt-technischen Gründen stark von abgeraten.O.K.
Aber welche Sorten gibt es da
für Apfel (süß-säuerlich bevorzugt)Bei kleinem Garten und entsprechend dichter Bepflanzung
unbedingt auf Schorf- und Mehltautoleranz achten. Geeignet
sind da Santana und Rebella, als Lagersorten Pilot und Topaz.
Habe mich für einen kleinen Pilot entschieden. Auch weil ja schon ein kleiner Elstar im Garten steht, der sich dann als Befruchtersorte eignet. Er hat zwar nur ein Stämmchen von 60 cm soll sich aber durchaus höher erziehen lassen und dabei dann doch seinen relativ zierlichen Wuchs behalten. Also vielen Dank für diesen prima Tip!
Zwetschge (klein,
süß-säuerlich, leicht vom Stein)auf geringe Anfälligkeit für Scharka achten.
Das wurde eine Fruca Säulenzwetsche, die jedoch mit einer hübschen kleinen Krone glänzt. Ist halt bisher auch nur auf 60 cm Stamm.Ansonsten eine gute Wahl???
„Schnittverträglich“ im Sinn von „beliebig formbar“ sind
Zwetschgen und Kirschen generell nicht; man kann welche mit
zurückhaltender und wenig steiler Kronenbildung nehmen, z.B.Katinka, auch Cacaks Fruchtbare
und Pfirsich (gelbfleischig)
Vergiss Pfirsiche. Alle Sorten sind anfällig für die
Kräuselkrankheit, auch wenn etwas andres dransteht.
Wollte den Pfirsich nicht vergessen, ich mag Pfirsichbäume einfach zu gern und hab nun eine Halbstamm Benedicta die recht resistent sein soll. Mal sehen. Kirsche hatte ich ja schon einen Halbstamm mit 2 Sorten aufgepfropft, was ich allerdings garnicht mehr so gut finde, da ich so eben nichtmehr durch Ast abschneiden die Stammhöhe verlängern kann. Aber so ist das halt hinterher ist man immer klüger als vorher.
Eine Sorte davon ist die Lapins, die andere war eine bekannte dunkle, komm aber grad nicht auf den Namen. Haben aber gut geschmeckt, die ersten 4 Kirschen dieses Jahr.
Lieber eine frühe, wenig madenanfällige Kirsche auf
schwachwüchsiger Unterlage (nur Unterlagen Gisela 5 und
Weiroot 158):Burlat, Celeste, Johanna
Schöne Grüße
Grüße zurück und nochmals vielen Dank!
Sanddorn
MM