Hallo,
Konkurrenz??? Die Gasverträge mit Rußland, Norwegen und
England sind abgeschlossen. Da kommt kein „Billiganbieter“
ran.
Kann sein. Aber zum einen gibt es auch mal neue Anbieter, zum zweiten gibt es auch freie Tankstellen, die nicht mal eigene Raffinerien haben, zum Dritten kann man eben auch mit weniger Gewinnen noch wirtschaften und zum vierten müssen die Verwaltungskosten evt. auch nicht den jetzigen Umfang haben. Es läßt sich also billiger anbieten.
Aus eigener Erfahrung weiß ich seit kurzem, dass man diesen
Service ganz schnell mal brauchen kann.
Ich kann auch daruaf verzichten. Meine haussicherung ist nur geflogen, als ich die Hauptleitung vor dem Zähler angebohrt habe. Eigen Schuld, nicht nachts passiert und der örtlich Elektriker erledigt das. Ich brauch keine Notdienst vom Stromanbieter. Der hat hier übrigens auch gar keinen.
Und dann stellt sich die große Kostenfrage!!!
Die stellt sich immer. Bei manchen zahlt man monatlich, bei manchen im Schadensfall. Ich entscheide lieber selber, wann ich zahlen will. Und wie hoch mein Risiko ist. Wenn ich nichts an den Leitungen mache, passiert in aller Regel auch nichts.
Einmal Notdienst im Jahr und der
„Gewinn“ durch Billigstrom ist nicht mehr.
Brauchst Du wirklich einmal im Jahr den Notdienst? Dann glaub ich, daß Du irgendwas verkehrt machst…
Zweitens: Habe ich einen Notfall im Haus, vielleicht nur durch
das Rausfliegen der Hauptsicherung, kommt der angerufene
Notdienst erst nach Erledigung sämtlicher
Eigenkundennotdienste.
Glaubst Du im Ernst, beim großen Anbieter ist das anders? Der wartet nur auf DEINEN Schadensfall? Dann ist er entschieden unterbeschäftigt und zu teuer. Und wie gesagt, unser örtlicher ‚großer‘ Lieferant hat gar keinen Notdienst.
Bis dahin ist mein Tiefkühlschrank schon als Heizung zu
gebrauchen.
Quatsch. Solange Du den nicht aufmachst, sollte es schon eine Weile halten. und im Notfall gibt es auch noch Strom beim Nachbarn.
Bei Erdgas wird die Sache bedeutend komplizierter und teurer.
Jedes Jahr werden die Hausanschlüsse vom Hauptstrang zur
Meßuhr durch Gasspürtrupps kontrolliert. Auf Kosten des
Gaslieferanten. Habe ich einen „Billiganbieter“ geht diese
Kontrolle zu Lasten des Kunden und, und, und.
Auswechseln der Meßuhr, selbst das Ablesen geht dann zu Kosten
des Kunden.
Glaubst Du im Ernst, beim 'großen Anbieter ’ gibt’s das umsonst? Selbstverständlich zahlt das der Kunde. Monatlich.
Geht ruhig alle zu den „Billigen“ . Teurer wird es ganz
bestimmt.
Teuer wird’s immer. Aber so teuer wie jetzt muß nicht sein. Im übrigen ist ja wohl niemand gezwungen zu wechseln. Das sind doch alles keine Argumente gegen eine MÖGLICHKEIT zu wählen.
Axel