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Nachteile von SE- und Nokia-Handies
Salu KB,

ich resümiere mal die mir bekannten generellen Nachteile der Handies von SE und Nokia:

SE:

  • Sehr schlechte Kontaktliste: Zu wenige Parameter für Kontakte, die überhaupt auch nur über die Funktion „Bearbeiten“ einsehbar sind, keine saubere Trennung von Vor- und Nachnamen (Sortierbarkeit), Gruppenmanagement praktisch nicht vorhanden (begrenzte Anzahl von Kontakten je Gruppe, keine exklusive Sperre von Kontakten (siehe Posting /t/unbekannter-anrufer-unterdruecken-wegen-belaestig…

  • Umgeleitet eingehende Anrufe (CF) werden nur eine Sekunde (zu Beginn des Klingelzeichens) als solche angezeigt und sind damit praktisch nicht unterscheidbar. Auch abgehende Telefonate werden, wenn sie umgeleitet werden, nicht entsprechend angezeigt.

  • Häufig schlechte Tastaturbeleuchtung.

Nokia:

  • Schlechte Kamerabilder. Nokia-Handies verbauen aus marketinggründen lieber Chips mit hohen Pixelzahlen als mit niedrigem Rauschen, weshalb ein SE-Handy mit 3,2 MP i. A. bessere Bilder abliefert als ein Nokia-Handy mit 5 MP.

  • Allgemein schwache Akkus. Selbst für "Top-"Geräte mit riesigem Funktionsumfang oder sogar GPS stehen nur Akkus mit geradezu lächerlicher Kapazität zur Verfügung.

  • Desaströs schlechte Materialien und Verarbeitung (Kunststoffe mit empfindlicher Beschichtung lassen das Handy schnell alt aussehen, knarzende Gehäuseschalen, ungeführte, wackelige Tasten).

  • UKW-Radio ohne RDS (weil Nokia sein sog. „visual radio“ vorantreiben will, obgleich die unnötige Technik in Deutschland überhaupt nicht unterstützt wird).

  • Häufig schlechte Tastaturbeleuchtung.

Mich ärgert zudem, daß die meisten Handies trotz zig-Pixeln und Carl-Zeiss-Optik (boahr ey) keinen Linsenschutz mehr haben, der gerade bei den winzigen Objektiven nachgerade unverzichtbar ist.

Geräte wie das Nokia N95 8GB haben ihren riesigen Speicher nicht in einer entnehmbaren Speicherkarte sondern fest eingebaut. Da das Handy nur über USB 1.1 angesprochen werden kann, und selbst das nur über die Nokia-eigene Softwareschnittstelle, trödelt ein kompletter Schreib- oder Lesevorgang gute zwei Stunden vor sich hin! (Vergleich: Karte raus und in 5-Euro-Lesegerät gesteckt und die Sache ist in 20 Minuten durch). Daß man Handy und Daten nicht voneinander trennen kann wird spätestens dann als Nachteil erkennbar, wenn man wegen eines Defekts das Gerät (und damit sämtliche Daten) einschicken muß oder wenn das Handy ganz unbrauchbar geworden ist und die Daten mit ins Grab nimmt.

Die oft unausgereiften Funktionen, die auch bei Softwareupdates nicht behoben werden zeigen, daß die Nachfrage — auch für hochpreisige Geräte — derzeit einfach zu gut ist. Mit heißer Nadel gestrickte Modelle hetzen halbfertig auf den Markt und werden den Händlern erstaunlicherweise massenhaft aus den Händen gerissen. Es wird also noch etwas dauern, bis man auch nur ein einziges Handy mit durchdachten Menüs, frei zugänglichen Einstellungen und solider Verarbeitung erwerben kann.

Schöhnz Uiehgännt :o)
-R o b.

P. S.:
Daß ich den Plural von Handy gemäß der Regel für englische Substantive bilde, obwohl es sich dabei nur um einen Scheinanglizismus handelt, geschieht in dem Bewußtsein, daß es sich um einen Schein anglizismus handelt! Da es nicht Han-Düh ausgesprochen wird, wende ich neben der Aussprache konsequenterweise auch die Orthographie der englischen Sprache an.