Suche kleines Mehrfamilienhaus - 1000 Fragen :-)

Hallo an alle, unsere Familie besteht aus 5 Einzelfamilien und wir möchten uns ein Mehrfamilienhaus kaufen. Mit welchen Pflichten müssen wir rechnen ? (Steuerlicher Art). Was hat es mit der „Aufteilung“ auf sich ? Bin für jeden Rat dankbar. Vielen Dank schon mal an alle die mir antworten und ein glückliches NEUES JAHR . Petra

Warum keine Antwort…???
weil es darauf so viele Antworten gibt, daß ein richtige Antwort fünf Stunden dauern würde ;o)))))

Versuch am Besten mal das zu fragen, was für dich am Wichtigsten ist…

Bernd
*derdasniemachenwürdeweilesdaaufdauerimmerstreitgibtinderfamilie*

Hallo Bernd,erstmal vielen Dank das du dir die Zeit genommen hast überhaupt etwas zu schreiben :smile:. Die Sache mit dem Dauerstreit hat mich natürlich auch schon lange bewegt aber das werden wir wohl in den Griff bekommen. - Am meisten interssiert mich die steuerliche Sicht eines solchen Kaufes. Was kommen für Abgaben auf mich zu.(Grunderwerbssteuer weiß ich schon). Wäre nett wieder von Dir zu hören. Tschaui Petra

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Hallo Petra!
Wie ich verstanden habe, habt ihr das Haus noch nicht gekauft.
Man hat also noch nichts falsch gemacht.
Was spricht dagegen, daß jede der fünf Familien eigene Kaufverträge schließt?
D.h. die Finanzierung wäre aufgesplittet auf fünf einzelne Parteien und man hätte nichts „Außergewöhnliches“. - Alles wäre EINFACH und für ALLE klar nachzuvollziehen:
Für das Finanzamt - wegen Eigenheimzulage für jede einzelne Familie und deren Kinder (Baukindergeld).
Für die Familien - wirtschaftlicher Aspekt (Zinsen und Tilgung des Kredites).

Wie siehst du es?

Ja, das wäre zu überlegen. Wir haben uns auch schon Zwangsversteigerungsobjekte angesehen, da wäre das dann aber wieder nicht möglich.Da kann ja dann nur eine Partei bieten.- Na trotzdem schon einmal vielen Dank für deine Info. Petra

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Zwanzsversteiguerungsobjekte eignen sich doch…
Doch! Einer wäre dann sozusagen der Bieter und dann auch der Käufer. Den Preis dafür zahlt aber jeder selbst.

Ich würe jetzt schon empfehlen anzufangen mit Banken zu verhandeln. Dies KANN lange dauern oder auch nicht. Das kommt auf die Bank und sehr stark auf den einen selbst: Einkommen/Vermögen/Bonität/Liquidität.

Falls eine Partei für die Bank nicht kreditwürdig ist, muß diese eine Lösung dafür finden.
Das kann wiederum eine andere Bank sein oder aber jemand anders.
Da ihr kein Objekt habt könnt ihr der Bank auch kein Exposé vom Haus mit genauem Preis bieten.

Dafür aber solltet ihr euch Gedanken machen: Wieviel darf das Haus maximal kosten?
Die Summe durch fünf ergibt ungefähre Kreditsumme für jeden.

Viel Erfolg!!!

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Was spricht denn gegen die Konstellation das einer kauft und die anderen seine Mieter sind ??

Was spricht denn gegen die Konstellation das einer kauft und
die anderen seine Mieter sind ??

Die Sachlage wäre dann folgendermaßen: Der Eigentümer bestimmt, wer welche Miete zu bezahlen hat, wer evt. ausziehen muss, was am Haus instandgesetzt wird,… Wie beim Vermieter-Mieter-Verhältnis eben. Ist die Frage, ob ihr das so haben wollt. Der Eigentümer ist dann halt quasi der „Chef“ mit allen Konsequenzen und Verantwortlichkeiten.

Hallo Tine,danke für deinen Beitrag.Was du schreibst ist ja einigermaßen klar. Aber was sind denn nun die Konsequenzen und Verantwortlichkeiten ??? Ich möchte konkret wissen was ich als „Chef“ dann für Abgaben zu leisten habe. Was kommen dann für Steuern auf mich zu die ich als Mehrfamilienhausbesitzer mit Mietern habe ? Das würde mich im Moment am meisten interessieren.Wir glauben das das nach außen hin für uns die bessere Lösung wäre denn im Innenverhältnis würden wir uns die Kosten dann teilen. Grüsse an alle die unsere Artikel so fleissig lesen :smile:)

aber absichern!!!
Hi!

Wenn ihr das denn so machen wollt, dann tretet doch als Käufergemeinschaft auf! Das hätte den Vorteil, daß ihr bei den Banken wohl bessere Kreditbedingungen bekommt, da ja fün Familien Sicherheiten leisten können!

Aber in dem Falle solltet ihr eh das Ge3ld für nen Notar opfern, der euch da professionell berät…

Bernd

Soweit ich weiss fällt die normale Grundsteuer jährlich an.
Beim Erwerb entstehen die Grunderwebssteuer (ich glaub z. zt. 3% vom Kaufpreis)
Eventl. beim Erwerb noch Maklergebühren+UST (3,45% vom Kaufpreis)
Der Eigentümer muss die Mieteinnahmen als „Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung“ ansetzen und „Lohn-/Einkommensversteuern“.

Ciao, Uwe