Suche leistungsstarken Barebone

servus zusammen,

vor kurzem wollte ich mir noch einen Laptop zulegen - aber bei Preisen über € 2000,- hört für mich der Spass auf und ich kaufe mir lieber einen Barebone sowie einen 22"-TFT; das Ganze ist dann (wenn zwar nicht steckdosenunabhängig) immer noch transportabel …
der Barebone meiner Träume sollte aber nicht zum Surfen benutzt werden, sondern um (unter XP) mit CAD zu arbeiten, d.h. dass sowohl Grafikkarte wie auch Prozessor und Speicher (4 GB) einiges leisten müssen

dass diese Konfiguration für CAD nicht optimal ist weiss ich - aber es soll ja relativ einfach transportiert werden können

was könnt Ihr hierzu raten bzw wovon könnt Ihr abraten?

vielen Dank
ED

Moien

vor kurzem wollte ich mir noch einen Laptop zulegen - aber bei
Preisen über € 2000,- hört für mich der Spass auf

Wenn es „nur“ um CAD geht sind 2000 eh zu hoch gegriffen. Das geht auch mit 1200 Euro sehr ordentlich. Was steckt in dem aktuellen PC drin und wo hakts ?

und ich
kaufe mir lieber einen Barebone sowie einen 22"-TFT;

Du schmeisst da 2 Begriffe durcheinander: die kleinen Kisten nennen sich Shuttle und MediaPC. Barebones sind PCs (in allen möglichen Grössen) deren Innenleben unvollständig ist (keine CPU, kein RAM, keine Graka).

sondern um (unter XP) mit CAD zu arbeiten,
d.h. dass sowohl Grafikkarte wie auch Prozessor und Speicher
(4 GB) einiges leisten müssen

4GB RAM unter XP sind sinnfrei. Wenn man 4GB installiert muss XP 64 Bit und 64Bit Software her. Normales XP kann bei solchen Systemen maximal 3-3,25GB verwenden. Und davon kann ein 32Bit CAD-Programm auch nur 2GB abrufen.

was könnt Ihr hierzu raten bzw wovon könnt Ihr abraten?

Find raus wo es beim aktuellen PC klemmt, resp. such einen PC (auf der Arbeit ?) der so schnell ist wie du es dir vorstellst. Find raus was verbaut wurde und schreibs hier rein. Dann kann man die unbekannte CAD besser abschätzen.

Beim arbeiten mit CAD ist die Komplexität der Modelle und die verwendete Zusatzsoftware entscheident. CATIA startet problemfrei und flüssig auf einem 1GB RAM, 2GHz P4 mit recht kleiner Graka. Aber nur wenn man wenige, einfache Objekte benutzt. Wenn man 2-3 3D-Scans einliest und dann weiterarbeiten möchte reicht weder der RAM, noch die CPU oder Graka aus.

cu

servus

Wenn es „nur“ um CAD geht sind 2000 eh zu hoch gegriffen. Das
geht auch mit 1200 Euro sehr ordentlich. Was steckt in dem
aktuellen PC drin und wo hakts ?

aktuell habe ich keinen, aber mein Traum-Laptop war ein17-Zöller aus der E-Klasse: http://www.bullman.de/cad.htm

und ich
kaufe mir lieber einen Barebone sowie einen 22"-TFT;

Du schmeisst da 2 Begriffe durcheinander: die kleinen Kisten
nennen sich Shuttle und MediaPC. Barebones sind PCs (in allen
möglichen Grössen) deren Innenleben unvollständig ist (keine
CPU, kein RAM, keine Graka).

OK - ich meinte Shuttle

sondern um (unter XP) mit CAD zu arbeiten,
d.h. dass sowohl Grafikkarte wie auch Prozessor und Speicher
(4 GB) einiges leisten müssen

4GB RAM unter XP sind sinnfrei. Wenn man 4GB installiert muss
XP 64 Bit und 64Bit Software her. Normales XP kann bei solchen
Systemen maximal 3-3,25GB verwenden. Und davon kann ein 32Bit
CAD-Programm auch nur 2GB abrufen.

ich kenne die 3GB-Grenze; aber nebenbei soll auch noch was Unixoides laufen - und die Systeme können mit 4GB umgehen (auch mit mehr)

was könnt Ihr hierzu raten bzw wovon könnt Ihr abraten?

Find raus wo es beim aktuellen PC klemmt, resp. such einen PC
(auf der Arbeit ?) der so schnell ist wie du es dir
vorstellst. Find raus was verbaut wurde und schreibs hier
rein. Dann kann man die unbekannte CAD besser abschätzen.

mein Arbeitgeber wäre nicht begeistert, wenn ich die Rechner aufschrauben würde

Beim arbeiten mit CAD ist die Komplexität der Modelle und die
verwendete Zusatzsoftware entscheident. CATIA

und Pro/E und SolidWorks und SolidEdge und …

startet problemfrei und flüssig auf einem 1GB RAM, 2GHz P4 mit recht
kleiner Graka. Aber nur wenn man wenige, einfache Objekte
benutzt. Wenn man 2-3 3D-Scans einliest und dann
weiterarbeiten möchte reicht weder der RAM, noch die CPU oder
Graka aus.

so isses; und dann sollte halt der Shuttle halbwegs leistungsstark sein und meine Teile ver- und bearbeiten können

hoffe, dass es jetzt etwas klarer ist
ED

Moien

Wenn es „nur“ um CAD geht sind 2000 eh zu hoch gegriffen. Das
geht auch mit 1200 Euro sehr ordentlich. Was steckt in dem
aktuellen PC drin und wo hakts ?

aktuell habe ich keinen, aber mein Traum-Laptop war
ein17-Zöller aus der E-Klasse: http://www.bullman.de/cad.htm

An dem Ding kostet vorallem das Ausehen (HighEnd Carbon Finish, brrr) und der Name Bullman. Die kleinen Modelle aus der E-Server kosten bei Asus 200-300 Euro weniger (entsprechend andere Verarbeitung). OK, bei den grossen, SLI (2 Grakas im Verbund) und C2D aus der X-Serie (sehr schnell, aber nur 2 Kerne) hört der Spass dann definitiv auf.

4GB RAM unter XP sind sinnfrei. Wenn man 4GB installiert muss
XP 64 Bit und 64Bit Software her. Normales XP kann bei solchen
Systemen maximal 3-3,25GB verwenden. Und davon kann ein 32Bit
CAD-Programm auch nur 2GB abrufen.

ich kenne die 3GB-Grenze; aber nebenbei soll auch noch was
Unixoides laufen - und die Systeme können mit 4GB umgehen
(auch mit mehr)

32 Bit Linux/Unix/… läuft effektiv auch nur mit 3-3,25 GB (OK, via PAE geht mehr. Aber dann wird die Sache umständlich und langsam). 64 Bit ist der Schlüssel zu mehr RAM. Und im Bereich CAD und vorallem Treiber für neue high-end Karten ist 64Bit ein echtes Problem. Darauf muss man sehr exakt achten.

Find raus wo es beim aktuellen PC klemmt, resp. such einen PC
(auf der Arbeit ?) der so schnell ist wie du es dir
vorstellst. Find raus was verbaut wurde und schreibs hier
rein. Dann kann man die unbekannte CAD besser abschätzen.

mein Arbeitgeber wäre nicht begeistert, wenn ich die Rechner
aufschrauben würde

Aufschrauben muss man nicht, Systemsteuerung und nachsehen reicht. Eine noch saubere Liste bekommt man mit SiSandra & co. Unter Linux/Unix/… gibt lspci Auskunft.

weiterarbeiten möchte reicht weder der RAM, noch die CPU oder
Graka aus.

so isses; und dann sollte halt der Shuttle halbwegs
leistungsstark sein und meine Teile ver- und bearbeiten können

Das läuft auf einen Barebone-Shuttle raus (also einen kleinen ohne Innenleben). Normale Shuttles sind eher gemütlich. Für DVD kucken und TV aufnehmen braucht man nicht viel.

Dein Hauptproblem wird die Lautstärke, resp. Kühlung. Eine grosse Graka und ein grosse CPU in einem kleinen Gehäuse macht immer ordentlich Krach. Bei den aktuellen Grakas scheitert der Einbau manchmal schon an der Länge der Karte (die Gehäuse sind teilweise aussen kleiner aus die Karten lang …). Dann sind die normalen Netzteile der kleinen sowas nicht gewachsen. Und nicht immer wird Standard-ATX verbaut (tauschen dann nicht möglich).

Der derzeitige bezahlbare Kracher bei den CPUs ist der Intel Q6600 (200 Euro). Dafür braucht man aber 4xSMP-Lizenen, sprich die Software muss für 4 Kerne freigeschaltet sein (bin eine Weile raus, machen die Jungs da immernoch Ärger ?). Die CPU ist für ihre Übertaktbarkeit berühmt. Wenn man das richtig macht soll so eine CPU schneller laufen als 500-700 Euro High-End Varianten. Wobei man diese Topteile noch einfacher und noch weiter übertakten können soll.

Bei den Grakas wird die Sache komplexer. Die kleinste Highend Karte ist die 8800GT. Die ist allerdings derzeit ausverkauft. UVP lag mal bei ~ 200Euro, real werden inzwischen 270-300 Euro für lieferbare Exemplare bezahlt. Das wird nach Weihnnachten wahrscheinlich besser.

Beim RAM ist es einfach: 32 Bit => 3GB, 64 Bit => soviel wie das Budget hergibt. Manche Software kann auch 8GB RAM locker voll machen. Mehr als 4GB past auf manche kleinen Boards nicht drauf, aber ich hab auch schon welche mit 8GB gesehen.

In die kleinen passen meist nur wenige Platten. Manche können gar nur Laptopplatten annehmen. Bei einer CAD-Workstation würde ich zumindest 2 7200rpm Platten, darauf mindestens eine RAID-0 Arbeitspartition fahren. Wie man Backups macht ist dir klar (weil RAID-5 ist nicht …) ?

cu

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Hallo,

Du schmeisst da 2 Begriffe durcheinander: die kleinen Kisten
nennen sich Shuttle und MediaPC.

das ist auch nicht ganz richtig. Shuttle ist eine Firma, die insbesondere im Bereich der mini PCs einen Namen. Es gibt aber auch andere Hersteller, die sicher nicht sehr erfreut wären, wenn man ihre mini-PCs als Shuttle bezeichnet.

Barebones sind PCs (in allen
möglichen Grössen) deren Innenleben unvollständig ist (keine
CPU, kein RAM, keine Graka).

Das stimmt. Es gibt viele Firmen die das herstellen. u.a. Shuttle, MSI, etc.

Gruß, Niels