Meine Freundin wünscht sich zu Weihnachten ein Buch über die psychologischen Hintergründe von Serienmördern etc.
Amazon bietet da ja sehr viel an, nur bin ich mir unsicher, welches dieser Bücher dort auch wirklich dem Anspruch genügt, einen seriösen Einblick in die Materie zu erhalten.
Ich möchte ungern ein Buch verschenken, welches nur die „Sensationslust“ bei diesem Thema befriedigt.
Kann mir jedmand Tipps geben?
Mfg
Cypher
P.S.: Mir ist klar, dass das Thema nicht wirklich zu Weihnachten passt…
Hallo ich fürchte die Buchhandlung wird nicht viel weiterhelfen können, eher die Bibliothek…
alt aber seriös…
Stéphane Bourgoin: Serienmörder : Pathologie und Soziologie einer Tötungsart 1995
neuer und drum vielleicht noch zu haben
Serienmord : kriminologische und kulturwissenschaftliche Skizzierungen eines ungeheuerlichen Phänomens / Frank J. Robertz … (Hrsg). Unter Mitarb. von Wolf-R. Kemper …2004 (Aufsatzsammlung, bin nicht sicher über Umfang, könnte auch ein ziemlich dickes Werk sein, oder teurer Konferenzband)
nicht speziell Serien…aber aktuelles Buch…dafür englisch
The murderer next door : why the mind is designed to kill / David M. Buss 2005
Meine Professorin hat mir ein Buch empfohlen, was auf der Entwicklungspsychologie von Margaret Mahler basiert (wobei ihr Nachfolger meinte, daß diese Theorie nicht mehr ganz so aktuell sei), nämlich:
„Angst, Lust, Zerstörung“ von Nikolaus Becker, Eberhard Schorsch, Rowohlt-Verlag.
Ich habe es mir im Jahr 1992 mühsam über die Bücherbörse besorgen müssen (damals gab es Ebay noch nicht), weil es nicht mehr aufgelegt wurde. Gerade habe ich aber gesehen, dass es wieder bei Amazon als Neuauflage gibt.
Meine Freundin wünscht sich zu Weihnachten ein Buch über die
psychologischen Hintergründe von Serienmördern
Aber sonst hat Deine Freundin keine Wünsche, oder?
Ich möchte ungern ein Buch verschenken, welches nur die
„Sensationslust“ bei diesem Thema befriedigt.
Das wiederum verstehe ich.
Da Du von den Anderen hier schon genug DIREKT zum Thema passende Vorschläge bekommen hast, möchte ich bescheiden nur einen machen, der zumindest seriös, wenn auch nicht hart am Thema ist, dieses aber doch deutlich berührt:
Otto Kernberg: Wut und Hass.