Suche Meinungen zum Verhalten Autofahrer/innen

Hallo,
ich suche zwecks einer Studie Meinungen bzw. Erlebnisse zum Verhalten von Mann und Frau im Auto. Wer fährt - läßt Er Sie fahren oder nur ungern - wie erleben Frau und Mann das Autofahren im Alltag.
Gibt es „bessere“ und „schlechtere“ Autofahrer - wie sind hier die Meinungen?

Würde mich über viel Reaktion freuen!

Viele Grüße
von
Rosemarie
www.autobuch2000.de

Hallo Rosemarie,

Wer fährt - läßt Er Sie

fahren oder nur ungern

Jeder fährt mit seinem Auto. Wir haben kein Problem damit, den jeweils anderen mit dem eigenen Wagen fahren zu lassen.

  • wie erleben Frau und Mann das

Autofahren im Alltag.
Gibt es „bessere“ und „schlechtere“ Autofahrer

Klar gibt’s das. Es hat aber weniger mit dem Geschlecht zu tun. Entscheidend ist oft das Alter:
Je nach Charakter Selbstüberschätzung oder Unsicherheit der Fahranfänger.
Ebenso kritisch wird es bei manchen alten Menschen, die aber ohne Auto manchmal nicht von zu Hause wegkommen (Arzt, Einkauf)

Ich persönlich beschleunige nicht mit Power, wenn vor mir schon eine Schlange an der Ampel auftaucht. Ich kann entspannter fahren, wenn ich genügend Abstand halte und beschleunige dann, wenn ich keinem dadurch auf die Pelle rücken muss. Bei meinem Mann ist das eher umgekehrt. Daher bin ich auch schon leicht gestresst, wenn ich bei ihm Beifahrerin bin. Aber wir meckern uns deshalb nicht gegenseitig an - man ändert nicht die Charaktere.

Viele Grüße, Renate

Würde mich über viel Reaktion freuen!

Viele Grüße
von
Rosemarie
www.autobuch2000.de

Hier ist eine (vorsicht: länger)
Hallo Rosemarie,

obwohl ich fürchte, daß meine Meinung unpopulär ist, versuch ich´s mal:
Ich bin tatsächlich der Meinung, daß Männer die besseren Autofahrer sind.
Ich habe 8 Jahre lang meine Brötchen durch Taxifahren verdient, und meine Erlebnisse waren teilweise erschreckend. Autofahren hat damit zu tun, daß man sich mit seiner Karre auseinandersetzt (mein Fahrlehrer sagte immer: Du fährst das Auto, nicht das Auto dich), und dazu sind viele Leute nicht bereit oder in der Lage. Hier habe ich den Eindruck, daß Männer sich eher auf die Kiste einlassen (na klar, Jungen & Technik…), und deshalb bereit sind, auch mal „was zu riskieren“. Man weiß halt erst, wie das Auto sich bei zu hoher Geschwindigkeit in einer Kurve verhält, wenn man es mal ausprobiert hat.
Aber viele Menschen sehen Auto als Transportmittel an (was nicht verkehrt ist), oder als Statussysmbol (was daneben ist) und kümmern sich nicht um wesentliche Dinge des Autofahrens (wo kommt Öl, wo kommt Wasser rein; wie muss der Luftdruck in den Reifen sein etc.).
Teilweise treten echte Defizite in der Kenntnis der Vekehrsregeln auf (leidiges Thema: Reissverschlußprinzip).
All das habe ich bei Frauen häufiger beobachtet als bei Männern (Ausnahme bestätigen gerne die Regel). Als ich noch Taxi fuhr, gab es den Unterschied zwischen Frau und Mann fahrerisch gesehen eigentlich gar nicht; wir sind immer geheizt und hatten tierisch wenig Unfälle.

Naja, erstmal genug wirres Zeug von mir gegeben, sind halt subjektive Erfahrungen

Grüße
Det

P.S. die besten Autofahrer sind die, die das Auto stehen lassen und mit Bus & Bahn fahren

Hallo Det,

Jede Meinung zählt hier, da es für eine Meinungsumfrage ist!

obwohl ich fürchte, daß meine Meinung unpopulär ist, versuch
ich´s mal:
Ich bin tatsächlich der Meinung, daß Männer die besseren
Autofahrer sind.
Ich habe 8 Jahre lang meine Brötchen durch Taxifahren
verdient:riskieren". Man weiß halt erst, wie das Auto sich bei zu hoher
Geschwindigkeit in einer Kurve verhält, wenn man es mal
ausprobiert hat.

Meinst Du, daß Frauen das nicht ausprobieren? Es gibt auch „riskante“ Frauen *g* Ich fahre z.B. gerne und probiere auch (fast) alles aus …

Aber viele Menschen sehen Auto als Transportmittel an (was
nicht verkehrt ist), oder als Statussysmbol (was daneben ist)
und kümmern sich nicht um wesentliche Dinge des Autofahrens
(wo kommt Öl, wo kommt Wasser rein; wie muss der Luftdruck in
den Reifen sein etc.).

Nun, man muß nicht unbedingt alles können, dazu gibt es heutzutage Spezialisten. Als Taxifahrer vielleicht, da man ja auch fremde Personen befördert, aber als Privatperson … wozu gibt es den ADAC & Co? Nicht jede Frau und auch nicht jeder Mann sind technikbegabt! Es ist nicht nur ein Lernprozeß, zu manchen Dingen gehört auch Begabung.

Teilweise treten echte Defizite in der Kenntnis der
Vekehrsregeln auf (leidiges Thema: Reissverschlußprinzip).

Das ist natürlich schlecht, da hast Du v ollkommen recht!

All das habe ich bei Frauen häufiger beobachtet als bei
Männern (Ausnahme bestätigen gerne die Regel).

Das ist natürlich eine interessante Beobachtung, denn ich beobachtete solches eher verstärkt bei Männern, obwohl ich ja noch nicht soooo sehr lange fahre :smile:

:Naja, erstmal genug wirres Zeug von mir gegeben, sind halt

subjektive Erfahrungen

Alles o.k. - es ist nur für eine Meinungsumfrage gedacht bezüglich einer Sendung des WDR. Ich bedanke mich ganz herzlich.
Auch meine subjektive Meinung zählt hierbei nicht …

Grüße
Det

P.S. die besten Autofahrer sind die, die das Auto stehen
lassen und mit Bus & Bahn fahren

Nun, letzteres würde ich nicht unbedingt sagen - der Mensch hat nicht umsonst das Auto entwickelt … es hatte seine Gründe und es ist in gewissen Fällen schon weitaus angenehmer mit dem Auto - ich erinnere nur einmal an den Großeinkauf für eine große Family wie bei mir … :wink:

Ich danke Dir jedenfalls ganz herzlich
und viele Grüße
von
Rosemarie
www.autobuch2000.de

Hallo Renate,

auch Dir herzlichen Dank für Deinen Beitrag!

Klar gibt’s das. Es hat aber weniger mit dem Geschlecht zu
tun. Entscheidend ist oft das Alter:
Je nach Charakter Selbstüberschätzung oder Unsicherheit der
Fahranfänger.

Sicherlich - in diesem Bereich wird ohnehin sehr viel „geredet“ ohne sich von den Tatsachen zu überzeugen …

Ebenso kritisch wird es bei manchen alten Menschen, die aber
ohne Auto manchmal nicht von zu Hause wegkommen (Arzt,
Einkauf)

Das ist schon ein Problem. Doch oft sind gerade ältere Autofahrer, wie man überall hört, wegen der langjährigen Erfahrung doch noch die „besseren“.
Ich persönlich jedoch will das hier keinesfalls bewerten.
Bedenklich finde ich selbst es nur, wenn ein Alzheimer-Patient noch Auto fährt und den Führerschein nicht abgeben will.

Ich persönlich beschleunige nicht mit Power, wenn vor mir
schon eine Schlange an der Ampel auftaucht. Ich kann
entspannter fahren, wenn ich genügend Abstand halte und
beschleunige dann, wenn ich keinem dadurch auf die Pelle
rücken muss.

Ausreichend Abstand halte auch ich für sehr wichtig. Besonders auch auf der Autobahn, wo man heute sehr oft gegenteilige Beobachtungen macht.

Bei meinem Mann ist das eher umgekehrt. Daher bin

ich auch schon leicht gestresst, wenn ich bei ihm Beifahrerin
bin. Aber wir meckern uns deshalb nicht gegenseitig an - man
ändert nicht die Charaktere.

Das kann ich verstehen - wenn einem etwas an der Fahrweise des Anderen unbehaglich erscheint - reinreden nützt während der Fahrt sicherlich nichts, es kann eher schaden. Man könnte zu einem geeigneten Zeitpunkt darüber reden, wenn es denn überhaupt etwas nützt …

Ich wünsche Dir ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr 2001

Viele Grüße
von
Rosemarie
www.autobuch2000.de

hallo!
Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BaSt) in Bergisch Gladbach bei Köln führt regelmäßig Untersuchungen darüber durch. Dabei werden Freiwillige mit einem voll verkabelten Auto über eine Teststrecke geschickt und genau registriert, wie sich das Autofahren auf die Fahrer/Innen auswirkt (Herzfrequenz usw.) und wie viele Fahrfehler gemacht werden. Die Unterschiede sind enorm!
Es findet sich alles von dem Chaoten / der Chaotin am Rande des Nervenzusammenbruchs und der Massenkarambolage bis hin zum Profi fast ohne jeden Fehler. Bei der Studie, die ich mal gelesen habe, war der Beste ein Verkehrspolizist (ca. 40 J.), der die Teststrecke ohne jede körperliche Belastung und mit nur 2 kleinen Fehlern (da zählt schon das Berühren der durchgezogenen Mittellinie!) absolvierte, während die Schlechteste eine 54jährige Friseurin war, deren körperliche Werte ziemlich bedenklich waren und die mehrere hundert Fahrfehler bis hin zum Beinahe-Crash fabrizierte. Ansonsten scheint aber Verständnis für die Technik und Routine viel wichtiger zu sein als das Geschlecht.
Kurz & gut: Subjektive Meinungen zu untersuchen in unserer egoistischen und auf Tralala getrimmten Medien-Branche mag ja in sein, aber wie wäre es mit was Objektivität???
frank

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Hallo,
auch ich möchte meine Meinung kundtun… meine Frau fährt seit einer Pause von etwa 8 Jahren nun wieder, seit etwa einem halben Jahr. Sie wollte zum Anfang eigentlich einen Kleinwagen, ich konnte sie aber - anhand von mehreren Probefahrten - überzeugen, doch mit einem sportlichen Fahrzeug anzufangen. (Toyota Supra 3,0). IMHO lernt man in einem weniger übersichtlichen, grösseren und anspruchsvoller zu fahrenden Wagen besser, ein Gefühl für die schwierige Materie Verkehr zu entwickeln. Inzwischen gibt mir meine Frau recht, „fürchtet“ sich auch nicht, mit meinem Auto zu fahren, beherrscht die Maße etc.
Allgemein stellte ich fest, dass unglaublich unsinnig gefahren wird, besonders auf der Autobahn. (Fahre selbst ca. 100.000 km p. a. in Europa.)
Unabhängig von Geschlecht und Alter weiss wohl kaum noch jemand, dass ein Spurwechsel nach links an der Beschleunigungsspur, bei einfädelndem Verkehr, nicht vorgeschrieben ist. Es wird vom Einfädelnden eigentlich erwartet, unabhängig vom Verkehr. Auch wird der Beschleunigungsstreifen max. 30% ausgenützt. Rechts überholen, dicht auffahren und langsam links/mitte ist ohnehin Standard. Dass eine NSL nur und ausschliesslich bei Sichtbehinderung durch Nebel mit Sichtweiten von unter 50 m verwendet werden darf, ist offensichtlich unbekannt. Sie wird bereits bei Nieselregen zu ca. 20% verwendet, bei leichtem Nebel (100-150m) zu über 50%.
Blinker zu setzen (Kreisverkehr, Spurwechsel) scheint den meisten Fahrern sehr unangenehm zu sein, was ich nicht verstehen kann, da die Ergonomie im Cockpit ständig verbessert wird…
Eigentlich kann ich sagen, dass in D wohl um dümmsten gefahren wird, daher liebe ich es, in CZ zu fahren, die Fahrer dort sind kein Vergleich, weil defensiv, freundlich, höflich… besser.
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>
Ausserdem bin ich der Meinung, dass „gutes“ Fahren viel mit dem techn. Verständnis von Fz. und Fahrphysik zu tun hat, denn wenn ich im Detail voraussehen kann, was ich mache, weiss ich mein Fz. stets unter Kontrolle zu haben.
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Sorry, dass mein Thema nicht so ganz zur Frage passen will, aber es musste nun auch `mal gesagt werden!
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Unfallfreie Grüsse
Michael Zettler

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Michael

mit einem sportlichen Fahrzeug

anzufangen. (Toyota Supra 3,0). IMHO lernt man in einem
weniger übersichtlichen, grösseren und anspruchsvoller zu
fahrenden Wagen besser, ein Gefühl für die schwierige Materie
Verkehr zu entwickeln. Inzwischen gibt mir meine Frau recht,
„fürchtet“ sich auch nicht, mit meinem Auto zu fahren,
beherrscht die Maße etc.

Ich selbst habe mit einem 9-Sitzer Kleinbus angefangen zu fahren, gleich nachdem ich den Führerschein hatte - mit 40 Jahren. Man gewöhnt sich sehr schnell daran - jedoch darf man das auch nicht verallgemeinern, denke ich.

Allgemein stellte ich fest, dass unglaublich unsinnig gefahren
wird, besonders auf der Autobahn. (Fahre selbst ca. 100.000 km
p. a. in Europa.)

Kann ich Dir nur recht geben!
Ich bin überzeugt, daß die Autobahnfahrten während der Fahrschulausbildung noch zu kurz kommen, es wird nicht ausreichend geübt, bei der schwierigen Verkehrslag ein der heutigen Zeit.

Blinker zu setzen (Kreisverkehr, Spurwechsel) scheint den

meisten Fahrern sehr unangenehm zu sein, was ich nicht
verstehen kann, da die Ergonomie im Cockpit ständig verbessert
wird…

Die „vergessenen“ Blinker erlebe ich ständig - das scheint in Mode zu sein …

Ausserdem bin ich der Meinung, dass „gutes“ Fahren viel mit
dem techn. Verständnis von Fz. und Fahrphysik zu tun hat, denn
wenn ich im Detail voraussehen kann, was ich mache, weiss ich
mein Fz. stets unter Kontrolle zu haben.

Im allgemeinen sollte man so gut ausgebildet aus der Fahrschule entlassen werden.

Ich bedanke mich ganz herzlich und wünsche ebenso
unfallfreie Grüße

Hallo Frank,

Ansonsten

scheint aber Verständnis für die Technik und Routine viel
wichtiger zu sein als das Geschlecht.
Kurz & gut: Subjektive Meinungen zu untersuchen in unserer
egoistischen und auf Tralala getrimmten Medien-Branche mag ja
in sein, aber wie wäre es mit was Objektivität???

Ich selbst bin überzeugt, daß es unter Männern genauso viele gute oder „schlechte“ Fahrer gibt wie unter Frauen.

Verständnis für Technik und Routine sind dagegen nicht alles. Wenn bspw. Krankheitsfaktoren hinzukommen, die u.U. noch unerkannt sind, kann es ebenso zu Fahrfehlern kommen oder aus vielen anderen Ursachen heraus - z.B. Medikamenteneinnahme.

Sicherlich, in der Medien-Branche braucht es einen „Aufhänger“ - man könnte das Thema auch anders angehen … da gebe ich Dir recht!

Danke für den Beitrag und
Viele Grüße
Rosemarie
www.autobuch2000.de

Hallo!
Mit meinem Hinweis auf Technik und Routine meinte ich dies:
Meistens wird man durch Routine besser. Das gilt auch für’s Autofahren. Statistisch gesehen fahren Männer (immer noch) mehr.
Der Beruf des Außendienstlers ist imho immer noch eine Domäne der Männer. Also fahren Männer so gesehen „besser“. Das wird jedoch dadurch kompensiert, dass sie risikoreicher fahren, mehr fahren, im Schnitt stärkere Autos fahren (PS-Protzerei!), so dass am Ende was Unfallhäufigkeit, Schadenshöhe usw. angeht die Frauen die „besseren“ (im Sinne von sichereren) Fahrer/innen sind.
Was viele Frauen imho daran hindert, noch bessere Autofahrerinnen zu werden ist die technikfeindliche Sozialisation der Mädchen. In meiner Schulklasse hat fast jeder Junge an seinem Mofa „geschraubt“, während es meiner Erinnerung nach kein Mädchen mit eigenem mot. Zweirad gab. Diese Sozialisation nebst der unter Männern / Jungs üblichen „Benzin-Gespräche“ vermitteln eine technische Kompetenz, die mehr Verständnis für die technischen Abläufe beim Fahren bringt. Und was man versteht, dass kann man meistens auch besser als Dinge, die man nur rein äußerlich formal beherrscht.
Leider nützt den meistewn Männern ihr technisches Verständnis nichts, weil andere Faktoren wie Abgeberei, Adrenalin usw. stärker in die Gegenrichtung wirken und die Männer damit zu einem größeren Unfallrisiko machen.
mfg frank

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Danke!
Hallo Frank,

Hallo!
Mit meinem Hinweis auf Technik und Routine meinte ich dies:
Meistens wird man durch Routine besser. Das gilt auch für’s
Autofahren. Statistisch gesehen fahren Männer (immer noch)
mehr.

Schade - finde ich!

Der Beruf des Außendienstlers ist imho immer noch eine Domäne
der Männer. Also fahren Männer so gesehen „besser“. Das wird
jedoch dadurch kompensiert, dass sie risikoreicher fahren,
mehr fahren, im Schnitt stärkere Autos fahren (PS-Protzerei!)

Das kann man so nicht sagen - mir sind auch leidenschaftliche Autofahrerinnen bekannt! Die sehr gerne risikoreich fahren. Und es fahren auch nicht ALLE Männer risikoreich!

Was viele Frauen imho daran hindert, noch bessere
Autofahrerinnen zu werden ist die technikfeindliche
Sozialisation der Mädchen.

Ich kann mir gut vorstellen, daß nicht jeder Mensch technik-begabt ist. Zu vielen Dingen gehört Begabung, so auch zur Technik. Nicht jeder kann z.B. ein Boris Becker werden, bei noch so viel Übung nicht - es gehören dazu ganz bestimmte Voraussetzungen . . . nicht jeder kann ein Kunsthandwerk ausüben, auch hierfür braucht es eine spezielle Begabung …

Es scheint so zu sein, daß Frauen sich oftmals nicht so gerne mit Technik beschäftigen wie Männer. Ein sehr bekannter Rennfahrer sagte einmal, es bräuchte im Grunde keiner aufwendigen Technikkenntnisse, nicht einmal, um Rennfahrer zu sein …
Aber ich gebe Dir recht, etwas technische Kenntnisse sollte man schon besitzen, wenn man mit solch einem „Mord-Instrument“, wie es einmal jemand bezeichnet hat, umherfährt …

Diese Sozialisation nebst der unter Männern / Jungs üblichen
„Benzin-Gespräche“ vermitteln eine technische Kompetenz, die
mehr Verständnis für die technischen Abläufe beim Fahren
bringt.

Ich glaube, wie gesagt nicht, daß es die Gespräche bringen. Entweder ist ein Interesse vorhanden gepaart mit einer gewissen Begabung für diese Dinge oder eher nicht … Sogar bei Männern (ich selbst habe 3 Söhne) kann man ein sehr unterschiedliches Technik-Verständnis beobachten, das schon vom Kindesalter an.

Und was man versteht, dass kann man meistens auch

besser als Dinge, die man nur rein äußerlich formal
beherrscht.

Das ist richtig!

Leider nützt den meistewn Männern ihr technisches Verständnis
nichts, weil andere Faktoren wie Abgeberei, Adrenalin usw.
stärker in die Gegenrichtung wirken und die Männer damit zu
einem größeren Unfallrisiko machen.

Das finde ich auch sehr bedauerlich, scheint mehr eine männliche Eigenschaft zu sein …

mfg frank

Ich bedanke mich noch einmal ganz herzlich und wünsche einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Viele Grüße
Rosemarie