Suche nach Gott

Hallo Barbara!

. wie
sagte mir doch ein frommer Christ?
„Ungläubige zu töten ist nicht schlimmer
als Unkraut auszurupfen.“

ich mag es nicht, falsch zitiert zu
werden.

Und ich mag es nicht, wenn jemand solche Meldungen loslässt (die du übrigens mehrfach wiederholt hast) und dann in der Öffentlichkeit nicht darauf festgenagelt werden will, weil sich dann die Leute vielleicht Gedanken machen würden, wes Geistes Kind dein Sektenverein ist.

Da stand doch die Bundeslade drin.

Es stand keine Götterstatue drin, meinte ich.

Hallo Barbara!

. wie
sagte mir doch ein frommer Christ?
„Ungläubige zu töten ist nicht schlimmer
als Unkraut auszurupfen.“

ich mag es nicht, falsch zitiert zu
werden.

Und ich mag es nicht, wenn jemand solche
Meldungen loslässt (die du übrigens
mehrfach wiederholt hast) und dann in der
Öffentlichkeit nicht darauf festgenagelt
werden will, weil sich dann die Leute
vielleicht Gedanken machen würden, wes
Geistes Kind dein Sektenverein ist.

Na dann wollen wir doch die Fakten veröffentlichen:

Barbara schrieb:
Hoi! wieso hat dann Gott - laut Bibel - seinem auserwählten Volk befohlen, andere Völker gnadenlos ausrzurotten, und das inklusive der Kinder und Babys?
Bei Esra steht ganz eindeutig, man sollte sogar diejenigen Ausländerinnen, die einen Inländer geheiratet haben (womöglich noch in einer religiösen Mischehe) zum Teufel jagen. also: Raus mit den moslemischen Tschuschinnen! Man sieht, dass Jörg Haider nicht die Bibel liest, sonst hätte er da ein paar ganz exzellente Verse zu zitieren.

Antwort von Harald:
Die uns so brutal anmutenden Gesetze gegen Mischehen beruhten auf Gottes Voraussicht, dass Menschen aus anderen Religionen automatisch ihre heidnischen Riten und Götzen mitbringen würden, was ja auch unter Salomo ausgiebig geschehen ist. Die ethnische Säuberung ist vielleicht mit „Unkraut ausrotten“ zu vergleichen.

Antwort von Barbara:
Leute, die der Ansicht sind, eine „ethnische Säuberung“ (was für ein hübsches Wort für Völkermord") sei nichts weiter als ein „Unkraut ausrotten“, haben vermutlich auch keine Skrupel, mich als Unkraut zu betrachten und auszurotten.

Antwort von Harald:
Der Ausdruck „Unkraut ausrotten“ stammt von Jesus. Lies das ruhig nach.

MT 13,36 Da ließ Jesus das Volk gehen und kam heim. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.
MT 13,37 Er antwortete und sprach zu ihnen: Der Menschensohn ist’s, der den guten Samen sät.
MT 13,38 Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen.
MT 13,39 Der Feind, der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel.
MT 13,40 Wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird’s auch am Ende der Welt gehen.

So das wärs. Jetzt können sich alle ein Bild davon machen, worum es in der Diskussion gegangen ist.

Und das mit dem Sektenverein darfst Du auch zurücknehmen, weil Du weißt, dass ich kein Mitglied einer Sekte bin.

Gruß Harald

Hallo Jolanda,

Es heisst, dass wir die Kinder Gottes
sind.

Es heisst, dass wir Kinder Gottes werden sollen:

JOH 1,10 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht.
JOH 1,11 Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
JOH 1,12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
JOH 1,13 die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.

Und weiter: Werdet so vollkommen
wie der Vater im Himmel.
Wenn ich meine göttlichen Eigenschaften
zu entfalten suche, dann meine ich damit
absolute Liebe, Demut, Hingabe etc., und
auf keinen Fall Macht und
Ueberheblichkeit, wie
das Angebot Satans lautete.

Die göttlichen Eigenschaften kannst Du aber nicht selber aktivieren.

Paulus schreibt:
RöM 7,18 Denn ich weiß, daß in mir, das heißt in meinem Fleisch nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.
RöM 7,19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.

Gruß Harald

Damit wir bewusst werden, was wir
wirklich sind, braucht es die Dualität.

warum? wozu?

merlin

Damit wir bewusst werden, was wir
wirklich sind, braucht es die Dualität.

warum? wozu?

Weil man im Dunkeln das Licht besser sieht.

Jolanda

Die göttlichen Eigenschaften kannst Du
aber nicht selber aktivieren.

Paulus schreibt:
RöM 7,18 Denn ich weiß, daß in mir, das
heißt in meinem Fleisch nichts Gutes
wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das
Gute vollbringen kann ich nicht.
RöM 7,19 Denn das Gute, das ich will,
das tue ich nicht; sondern das Böse, das
ich nicht will, das tue ich.

Lieber Harald,
Im Fleisch wohnt nichts Gutes, doch Du bestehst ja nicht nur aus Fleisch. Und dass es ein lebenslanger Kampf ist, wenn man das Fleisch überwinden will, das ist unbestritten. Damit hatte auch Paulus seine Mühe.
Doch jeder, auch du, hat schon Gutes getan - oder wer war das dann?
Ich möchte nicht mit Bibelversen kommen, denn die kann man verschieden deuten. Ich rede einfach aus meiner Ueberzeugung. Aber wenn Du willst: Es heisst auch, das Himmelreich ist in Euch.
Ausserdem beten wir: Unser Vater im Himmel.
Wie kann Gott etwas Unvollkommenes schaffen?

Jolanda

Lieber Harald,
Ich möchte nicht mit Bibelversen kommen,
denn die kann man verschieden deuten. Ich
rede einfach aus meiner Ueberzeugung.
Aber wenn Du willst: Es heisst auch, das
Himmelreich ist in Euch.
Ausserdem beten wir: Unser Vater im
Himmel.
Wie kann Gott etwas Unvollkommenes
schaffen?

Jolanda

Liebe Jolanda,
hoffentlich reden wir nicht aneinander vorbei.
Die Schöpfung Gottes war nur vollkommen, bevor die Sünde in die Welt kam.
Wie Du richtig bemerkt hast, heißt es: Unser Vater im Himmel.
Wenn also jemand auf der Suche nach Gott ist, solltest Du ihm erst einmal den Weg zum Vater zeigen. Und Jesus sagt: Ich bin der Weg,…

Also denke ich, dass es keine gute Idee ist, in sich nach Gott zu suchen, solange man Jesus nicht gefunden hat.

Gruß Harald

Lieber Harald,

Die Schöpfung Gottes war nur vollkommen,
bevor die Sünde in die Welt kam.

Woher kam den die Sünde? Es war doch alles vollkommen.

Wie Du richtig bemerkt hast, heißt es:
Unser Vater im Himmel.
Wenn also jemand auf der Suche nach Gott
ist, solltest Du ihm erst einmal den Weg
zum Vater zeigen. Und Jesus sagt: Ich bin
der Weg,…

Also denke ich, dass es keine gute Idee
ist, in sich nach Gott zu suchen, solange
man Jesus nicht gefunden hat.

Jesus sagte: Ich und der Vater sind eins.
Der Weg führt über das Christus-Bewusstsein.
Wo suchst Du Jesus, wenn nicht in Dir selber?

Jolanda

hey barbara!
kannst du mir die stelle sagen???

Es gibt da in der Bibel eine echt witzige
Geschichte, wo Moses Gott bittet, Ihn
schauen zu dürfen. Und Gott (der weiß,
dass sein wahrer Anblick Moses in Atome
zerreißen würde) stellt ihn in eine
Felspalte und sagt: „Mein Gesicht wirst
du nicht sehen. Ich werde vorbeigehen,
und wenn ich vorbeigegangen bin, kannst
du meinen Hintern anschauen, aber sonst
nichts.“ Naja, und seit der Zeit starren
wir alle auf Gottes Hinterteil und fragen
uns, wo sein Gesicht ist.

Hallo Jonas, ich heiße zwar nicht Barbara (sie möge es mir verzeihen), aber ich kann dir die Stelle nennen:
Sie steht im 2.Buch Mose(Exodus)Kap.3,Verse 18-23
Gruß Theo aus WT

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Lieber Harald,

Die Schöpfung Gottes war nur vollkommen,
bevor die Sünde in die Welt kam.

Woher kam den die Sünde? Es war doch
alles vollkommen.

Die Sünde kam durch Satan in die Welt.
Er verführte Eva, das Gebot Gottes zu mißachten.

Wie Du richtig bemerkt hast, heißt es:
Unser Vater im Himmel.
Wenn also jemand auf der Suche nach Gott
ist, solltest Du ihm erst einmal den Weg
zum Vater zeigen. Und Jesus sagt: Ich bin
der Weg,…

Also denke ich, dass es keine gute Idee
ist, in sich nach Gott zu suchen, solange
man Jesus nicht gefunden hat.

Jesus sagte: Ich und der Vater sind eins.
Der Weg führt über das
Christus-Bewusstsein.
Wo suchst Du Jesus, wenn nicht in Dir
selber?

Jesus sagt: Ich stehe vor der (Herzens-)Tür.
Also muß ich ihn erst in mein Leben hereinlassen.

Niemand wird als Christ geboren, aber jeder kann Christ werden.

Gruß Harald

Hallo Jonas, ich heiße zwar nicht Barbara
(sie möge es mir verzeihen), aber ich
kann dir die Stelle nennen:
Sie steht im 2.Buch
Mose(Exodus)Kap.3,Verse 18-23
Gruß Theo aus WT

*suchsuchsuch*
hm, bin ich blöd oder was? die stelle soll zwischen dem brennenden busch und moses rückkehr nach ägypten sein?
ist die stelle vielleicht in meiner bibel ein ganz klein bisschen apokryph :wink: ?
jonas

hi thomas!

[…]

Das tut dieser Teil aber hauptsächlich
deshalb, weil sie die Naturwissenschaft
nur vom Hören-Sagen kennen.

ich glaube aber, dass es mit der theologisch-religiösen „bildung“ der gläubigen nicht besser bestellt ist. es ist ja im glauben weniger das wissen als eben der glauben ausschlaggebend. :wink: ich sage nicht, dass atheisten ihr „vertrauen“ zu recht in die naturwissenschaften setzen…

vergisst du völlig die vielfalt religöser
formen und glaubensinhalte

Nein, das habe ich nicht vergessen, aber
wenn ich das auch noch ausdiskutiert
hätte, wäre der Beitrag zu lang geworden.

das einerseits, aber er wäre auch und vor allem (m.E.) in der form und der aussage gar nciht mehr möglich gewesen. um noch ein relativ naheliegendes beispiel zu nennen: der islam begreift sich ja auch als eine folgereligion von juden- und christentum. dann hat dein entwicklungsstrang schon drei äste, die alle modernität und richtigkeit für sich beanspruchen. das klingt einfahc ganz anders als dein einfach gewickelter strang. und ich spreche nur von EINER tradition, und das sehr grob - keine unterscheidung von sunniten und schiiten, von orthodoxen und gemäßigten juden, von kopten, griech.-orthodoxen, katholiken, protestanten, freimaurern, mormonen, zeugen jehovas. was, wenn nun noch vielfältige buddhistische, hinduistische, chinesische, japanische, australische, ozeanische, afrikanische, indianische etc.pp. traditionen einbezogen werden sollten?
das nimmt einer religion mit wahrheitsanspruch einfach sehr viel wind aus den segeln - weil sie plötzlich selbst nur noch minderheit ist. und ich glaube, die erfahrung, minderheit zu sein, ist sehrsehrsehr viel wert - vor allem, wenn das bewusstsein einsieht, dass jede(r/s) minderheit ist…

Hier gehen eine ganze Reihe interessanter
Überlegungen ab.

da muss ich dir zustimmen.

(…)

Dieser Punkt ist unabhängig von meinen
Überlegungen. Personen, die ihre Religion
als die einzig Wahre betrachten und
gleichzeitig bereit sind, andere mit
Gewalt zu bekehren, brauchen keine
zusätzlichen Argumente, sondern nutzen
alles, was ihnen unter die Finger kommt,
um sich zu rechtfertigen. Dabei wird dann
problemlos jede Wahrheit oder Aussage
zurechtgebogen.

mit einer argumentation wie deiner kannst du aber (ungewollt) solch eine bewegung unterstützen, weil sie sich prima einfügt. dein text wäre dann einer von denen, die jenen „unter die finger“ kommen, und er müsste nicht mal sonderlich zurechtgebogen werden: er bietet sich beinahe an.

wenn du hingegen mit einem zaunpfahlwink auch auf die kulturelle vielfalt weltweit hinweist, haben solche fanatiker einen um vieles schwereren stand, ihre argumente klingen tausendmal so hohl, wenn du simple tatsachen und banale fragen dagegenhältst. und: du schützt deinen text gegen missbrauch und dich selbst vor missverständnissen.
machs gut
jonas

Hallo Jonas,

Theo hatte nur eine 3 vergessen.
Die Stelle steht im 2.Buch
Mose(Exodus) Kapitel 33,Verse 18-23

Darauf sagte er: „Laß mich bitte deine Herrlichkeit sehen.“ 19 Er aber sprach: „Ich selbst werde all mein Gutes vor deinem Angesicht vorüberziehen lassen, und ich will den Namen Jehovas vor dir ausrufen; und ich will dem Gunst erweisen, dem ich Gunst erweisen mag, und ich will dem Barmherzigkeit erweisen, dem ich Barmherzigkeit erweisen mag.“ 20 Und er fügte hinzu: „Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.“
Hier der Text aus der Neuen Welt-Übersetzung;

21 Und Jehova sagte ferner: „Hier ist ein Ort bei mir, und du sollst dich auf den Felsen stellen. 22 Und es soll geschehen, daß ich dich, während meine Herrlichkeit vorübergeht, in eine Höhle des Felsens stellen will, und ich will meine Handfläche schirmend über dich halten, bis ich vorübergegangen bin. 23 Danach will ich meine Hand wegnehmen, und du wirst in der Tat meinen Rücken sehen. Doch mein Angesicht kann nicht gesehen werden.“

Gruß
Carlos

Meine Sicht der Dinge sieht wie folgt aus:

Der Gott an den man sich klammert, oderg laubt, oder was auch immer IST vergänglich!!!

Das liegt daran, das die Menschen nicht an GOTT glauben, sondern einfach eine höhere Macht benötigen, an die sie glauben können, die ihnen im Leben hilft. Z.T. denke ich jedoch, holen die Menschen sich den Mut den sie für das Leben brauchen. Ich denke die Gebete stärken sie in der eigenen Person. Dadurch handeln sie sehr oft besser, oder kommen mit einer Situation besser zurecht, weil sie glauben das GOTT hinter ihnen steht. Dabei, so denke ich, sind sie nur in der eigenen Person gestärkt. Ich hoffe irgend jemand hat das oben gelesene verstanden!

Bei mir sieht es persönlich so aus:

Ich glaube an eine höhere Macht die das Universum mittels Urknall erschaffen hat. Ich benenne diese Macht nicht, und gebe somit ihr keinen Namen. ICh hole mir auch nur selten Mut für wichtige Entscheidungen oder Situationen. Die meiste Zeit über danke ich dieser Macht für das Leben das ich führen darf, und wie schön die Natur das Leben und einfach alles ist. Dabei wird mir oft auch klar was für eine geringe Rolle ich im Leben spiele. Deshalb versuche ich jeden Tag das beste aus dem Tag zu machen.!!!

MfG

Micha

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hi carlos,
danke, jetzt find ich es auch!
interessant, wie technisch ein gott doch sein kann, wenn es darum geht, einen teil seiner herrlichkeit zu offenbaren :wink:
jo

Hallo Jonas,

Theo hatte nur eine 3 vergessen.
Die Stelle steht im 2.Buch
Mose(Exodus) Kapitel 33,Verse 18-23