Also ich bin transsexuell lebe aber leider noch als Mann, was mir mittlerweile echt schwer zu schaffen macht… ich möchte so langsam aber sicher mein Weg gehen, nur weiß ich nicht wie anfangen. Deswegen geht es mir rapide schlechter, öfter schlechte Laune, versuche mein Alltag mit Arbeit so voll zu stopfen das ich eig meine Wohnung weiter vermieten könnte. Wenn ich dann mal daheim bin kommt mir regelmäßig das große heulen, verbunden mit dem Gedanken die Abkürzung zu nehmen. Ich war auch schon bei meinem Hausarzt der hat mich aber „nur“ an eine ambulante Psychiaterin überwiesen mit einer Wartezeit von Ca. 6 Monaten bis zu 2 Jahren.
Jetzt zu meinem Gedanken, ich würde gerne eine stationäre Therapie machen wegen den Depressionen und den Suizid Gedanken, vor allem möchte ich erstmal weg aus der Stadt in der ich wohne. Damit ich erstmal abstand bekomme und mir evtl auch die Psychologen einen richtigen schubser in die Richtung geben können.
Klingt vielleicht doof und komisch aber ich weiß momentan ehrlich nicht weiter.
Ich hoffe ihr könnt mir da ein bissi helfen und habt vielleicht die eine oder andere Klinik oder den einen oder anderen Tipp für mich.
In unserer Tageszeitung gab es neulich einen Aufruf für Freiwillige, die ein Ehrenamt ausüben möchten, sich bei der Telefonseelsorge zu melden, sie bekämen dann nebenbei eine psychologische Ausbildung (ca. 20 Termine) bevor sie mit dem Ehrenamt beginnen.
Das hört sich nicht nach „Profi für Transsexuelle“ an. Ich glaube, die werden eher fürs Zuhören ausgebildet, aber doch nicht als Fachberatung für derlei spezielle und schwierige Fragen.
Aber vielleicht kennen sie Adressen, an die sich der UP dann wenden kann.
Darfst du! Die Wahrscheinlichkeit dass man bei einem Anruf jemanden erreicht der schon öfter Menschen in Ausnahmesituationen zugehört und Hilfe zur Selbsthilfe gegeben hat, z.B. mit der Vermittlung zu spezialisierten Beratungsstellen in der Region ist dort um einiges höher als hier.