Suche Psychologischen Motivationstrick

Hallo.

Die Überschrift ist wohl etwas unklar also beschreibe ich einfach mal was mich interessiert.

Beispiel:

Eine Person hat etwas zu tun. (z.B. einen längeren Aufsatz schreiben)
Die Person kümmert sich allerdings nur ab und an um die (wichtige) Sache, lässt sich immer wieder von anderen Dingen ablenken, schiebt es vor sich her und „vergisst“ manchmal sogar einen Tag lang das da ja noch was zu erledigen ist und man nicht unbegrenzt Zeit hat.

Ihr kennt nun sicher das Gefühl „Feuer und Flamme“ für etwas zu sein.

Gibt es eine Möglichkeit sich z.b. für den oben geschriebenen Aufsatz derart zu begeistern?
Sein Hirn quasi dazu zu bewegen sich auf diese Sache zu konzentrieren und der Aufgabe eine hohe Priorität zuzuschreiben, sodass man diese Sache unbedingt erledigen will bevor man sich anderen Dingen zuwendet?

Danke

hallo kaldo,
ich denke, das wichtigste ist als erstes die sichtweise über das thema des aufsatzes zu ändern. wenn du negativ darüber denkst, wird es dich auch von der arbeit wegtreiben.
was ist an diesem thema also positiv?
was kann interessant sein?
welche unterthemen interessieren dich?
was kannst du für dich selbst mitnehmen?
kannst du etwas für dich selbst lernen?

dann können auch die folgen dieser arbeit positiv sein:
wie fühlst du dich, wenn du dir vorstellst, eine gute note dafür zu bekommen?
wie fühlst du dich, wenn du dir vorstellst den letzten satz geschrieben zu haben?
was wirst du danach unternehmen?

weiterhin hat motivation auch etwas mit belohnung zu tun:
was kannst du dir gutes tun, wenn du an einem tag etwas geschafft hast?
wie kannst du dich für deine mühe belohnen?

also think positive und belohne dich!! das ist der trick.
viele grüße, wweb

ps: setz dich jeden tag mindestens einmal vor diese arbeit. wenn dir nichts einfällt, dann tue etwas anderes und setz dich dann wieder dran. wenn dir etwas einfällt, dann schreib los…

Die Person kümmert sich allerdings nur ab und an um die
(wichtige) Sache, lässt sich immer wieder von anderen Dingen
ablenken, schiebt es vor sich her und „vergisst“ manchmal
sogar einen Tag lang das da ja noch was zu erledigen ist und
man nicht unbegrenzt Zeit hat.

Ihr kennt nun sicher das Gefühl „Feuer und Flamme“ für etwas
zu sein.

Nähmen wir mal an, du müsstest von heut auf übermorgen einen 30-seitigen Aufsatz über das Thema „Miederknöpfe des 18. Jahrhunderts“ schreiben (stell das langweiligste auf Erden vor!^^).
Wie gehst du jetzt an das Thema heran? Suchst du nach den erstbesten Büchern, die du bekommst? Beginnst du vorerst mit dem Einleitungssatz und überlegst dir später was dazu?

  1. Interpretation des Ziels:
    Ich denke, es ist auf jeden Fall wichtig, dass du die Aufgabe nicht als Pflicht siehst, sondern als… supergeniale Gelegenheit , dein Hirn auf Trapp zu halten und später in einem Gespräch über das Thema reden zu können, falls dir nichts anderes mehr einfällt! Wer wollte nicht schon immer mal etwas über Miederknöpfe wissen?! Sieh es mal so, du bist dann einer unter wenigen hundert Experten auf der ganzen Welt, die etwas über Miederknöpfe wissen!!!

  2. Zielsetzung und Planung:
    Generell ist es hilfreich, sich eine intrinsisch-motivierte Handlungsweise anzugewöhnen, glaube ich. Also, lernen und handeln um des Stoffes willen, nicht um eine gute Note zu bekommen etc.
    Wenn du die verbleibende Zeit einplanst, mache lieber kleine Schritte! Manche fangen an, indem sie gleich an das Ende denken, aber je länger sie schreiben, desto mehr merken sie, wie weit das Ende doch entfernt ist… Denk dir: „Zuerst fange ich mal mit der Einleitung an. Dann kann ich ja mal gucken, ob es vielleicht eine nette Anekdote zum Thema gibt. Danach beginne ich mit Abschnitt 1, vielleicht erst mal so 1 Seite…“. Kleine Schritte , die man schnell hinter sich bringen kann. Die Ziele sollten vor allem realisitisch sein, Größenwahn ist danicht förderlich… (spricht aus eigener Erfahrung…^^’’)

  3. Beginn der Arbeit:
    Vielleicht hilft es, das ganze etwas kreativer anzugehen. Wie wäre es mit einer Mind-Map zu Begriffen, die dir spontan einfallen? Falls du eine Tafel oder Pinnwand im Zimmer hast, umso leichter. Dann kannst du dir auch einen Kalender „anbringen“. Ich schreibe immer die Aufgabe an die Tafel und darunter pro Zeile die Wochentage, die übrigbleiben. Jeden Tag wird dann ein vergangener Tag weggewischt und so sehe ich dann wie… wenig Zeit mir noch bleibt…
    Falls dir keine Einleitung einfällt, mache erstmal eine Pause und schreibe dir vielleicht ein paar Stichpunkte auf: „Ich schreibe einen Aufsatz über Miederknöpfe. Das Thema ist wichtig, weil… Man hat es mir also aufgetragen, weil… Damit beschäftigten sich schon Leute aus… Das Thema ist sehr groß, aber hier spreche ich nur über…“. Manchmal beginnen die Gedanken dann zu fließen…

  4. Dranbleben:
    Wichtig!!! Wenn du weißt, was dich ablenkt (z.B. Fernseher, Musik, kleine Geschwister, …) --> weg damit!!! Iss was, sei ausgeschlafen, beweg dich ein bisschen, lüfte das Zimmer, habe genug Licht, sitz auf einem ordentlichen (!) Stuhl etc.!!! Mich lenken immer Süßigkeiten ab… bis ich sie alle aufgegessen habe. :smile:
    Wenn du an einem Themenbereich arbeitest, solltest du auf jeden Fall wissen, wie viel du wissen willst! Zu viel lesen kostet Zeit, kann zu zuvielen Wörtern führen und man verliert vielleicht sogar den Überblick. Zu wenig lesen kann manchmal etwas zu häufig dazu führen, dass man am Ende nur aus einem Buch abschreibt und eigentlich nix über das thema weiß!
    Achte auf deinen Körper (z.B. durch Meditation)! Wenn er mit dir spricht, dann hör auch zu! Wenn deine Augen zufallen oder du permanent irgendwo hinstarren musst, nur nicht auf dein Blatt, dann heißt das was… :smile: Oft sind es Monotonie oder keine Pausen, die einen die Konzentration schwer machen. Ganz ehrlich, wer schreibt schon tagelang ausschließlich über Miederknöpfe und das sogar über die Mittagszeit?! Mittags und ab 22 Uhr ist der Körper generell etwas träger.
    Thema spannend machen : Stell dir doch mal Fragen zum Thema! Zum Bleistift: „Warum Knöpfe? Hätte es nicht auch etwas anderes sein können? Was wäre pssiert, wenn die Knöpfe nicht erfunden worden wären? Kann man in Zukunft auch noch mit Miederknöpfen rechnen? Steckt vielleicht eine geheime Botschaft hinter den Knöpfen des 18. Jahrhunderts? Wer ist Knopfmeister???“. Alles klar? Meist sind auch Diskussionen auf Wikis sehr hilfreich oder irgendwelche Nerd-Foren… über… halt Knöpfe. :smile: Btw.: Was-wäre-wenn-Fragen sind der Schlüssel zum tiefgründigen Verständnis und könne zur intrinischen Motivation führen (dieses Feuer und Flamme-Ding)!

  5. Lächeln!!! :smiley:

Hallo,

nach meiner Erfahrung gibt es Menschen, die Aufgaben strukturiert und zielorientiert angehen können und dabei im selbstgesetzten Zeitplan bleiben, und es gibt solche, die erst auf den letzten Drücker initiativ werden und trotzdem erfolgreich sind.

Voraussetzung ist, dass sie überhaupt an der Sache interessiert sind.

Ich habe Menschen erlebt, die 3 Wochen vor einem Examen erst mal alle Bände von Karl May (heutzutage wären es vermutlich die von Harry Potter)durchlesen ‚mussten‘ und sich erst dann auf das Examen konzentrierten konnten, und ich habe solche erlebt, die ein lehrbuchmäßiges effektives Zeitmanagement hatten und im Ergebnis auch nicht besser abschnitten.

Für Dich wäre wichtig herauszufinden, ob Du nur zu bestimmten Teilen Deines Pensums keine Lust hast oder ob Dich ‚das Ganze‘ eigentlich nicht interessiert.

Du kannst sicher sein, dass Dich - wenn Dich etwas so richtig fesselt - nichts, aber auch gar nichts, ablenken kann. Wenn Du nur zu bestimmten (notwendigen) Themen keine Lust hast, solltest Du rationell überlegen, ob Du Dein gewünschtes Ziel, also den Gesamterfolg, überhaupt erreichen willst.

Falls ja, dann kannst Du es mit ein bisschen Disziplin und Selbstmanegement schaffen, dieses zu erreichen. Du musst Dir nur vor Augen führen, dass man ein konkretes Ziel nur dann schafft, wenn man z.B. auch einem drögen Aufsatzthema Aufmerksamkeit widmet.

Ach ja, was das ungeliebte Thema im Allgemeinen betrifft:
Man kann sich als Elektoniker z.B. durchaus mal ansatzweise mit einem Thema aus der Altenpflege beschäftigen oder als Jurist mit einem Thema aus dem Bereich der Biotechnologie, als Musikstudent mit Themen aus der Sportwissenschaft.

Das fördert vernetzes Denken. Oder ist das überflüssig?

Dabei belasse ich es mal.

Viele Grüße
Maralena

Feuer und Flamme
Hi Kaldo,

Ihr kennt nun sicher das Gefühl „Feuer und Flamme“ für etwas
zu sein… Gibt es eine Möglichkeit sich z.b. für den oben geschriebenen Aufsatz derart zu begeistern?

Feuer und Flamme ist man immer bei großer Vorfreude auf etwas, dass man dann höchstwahrscheinlich bekommen wird.
Okay, thats it.
:wink:

Versprich Dir selbst etwas Ersehntes, was Du dir aber vor dem Aufsatz absolut verkneifst, auch wenn es schon möglich wäre (das müsste dann aber ein Super-Zufall sein).
Ein gewisses kleines „Rest-Risiko“ für die Belohnung muss dabei auch bestehen bleiben, das erhöht den Reiz und gibt Zunder.
Und dann durchziehen …

Auch ein Kurzzeitgedächnis ist bestechlich … alles eine Frage des Lohnes.
:wink:

Viel Erfolg, S:smile:nja

Mit ‚Tipps und Tricks‘ kommt man nicht weiter
Hi
Tricks sind was für Zauberkünstler, Showstars etc… Ein Trick hat selten eine längere, solide Wirkung. Ein Trick ist eine Art Bluff.
Es wird immer wieder mal nach „Tipps und Tricks“ gefragt - verständlich, man will schnell etwas erreichen, was man bisher nicht erreicht hat. Man will eine Art Turbo-Krücke, einen aufgemotzten Motor, „pimp my ride“ usw.
Vergiss das mit den Tricks und versuche statt dessen, regelmäßig täglich bei (d)einer Sache zu bleiben. Das ist eher von Erfolg gekrönt.
Gruß,
Branden

Hallo!

Ich kann Dir zunächst keinen direkten Tipp zur Lösung Deines Problems geben, Dich aber auch meine Studie verweisen, mittels derer Du Dein Problem in den Griff kriegen könntest. Es geht um Folgendes:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen einer Diplomarbeit an der Abteilung für „Klinische Psychologie“ (Dr. G. Seidenstücker) werden Personen gesucht, die ein kleines bis mittelschweres Problem erleben und daran interessiert sind, es mithilfe eines neu entwickelten Selbsthilfeleitfadens zu lösen.
Der Leitfaden beruht auf den neuesten Forschungsergebnissen der Therapieforschung und scheint sehr vielversprechend zu sein!

Welche Probleme sind leicht bis mittelschwer?

Kleinere Motivationsschwierigkeiten.
Unerfüllte Veränderungswünsche.
Kleinere Probleme innerhalb einer Partnerschaft oder Familie.
Kleinere Stimmungstiefs, die z. B. durch ein geringes Selbstwertgefühl verursacht werden.

> Probleme, die zwar belastend, aber nicht wirklich schädigend sind.

Welche Probleme sind schwer?

Schwere Depressionen, Drogenabhängigkeit, Bulimie, Anorexie, Erlebnisse von körperlicher oder sexueller Gewalt, suizidale Gedanken, Zwangsstörungen und ähnliche. Solche Probleme sollten eher unter professioneller Anleitung bearbeitet werden.
Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Problem mithilfe eines Selbsthilfeleitfadens prinzipiell gelöst werden könnte, so können Sie es uns gerne in einer Email beschreiben. Wir werden gemeinsam mit Ihnen versuchen, herauszufinden, ob Ihnen die Bearbeitung des Leitfadens womöglich nutzen kann oder nicht.
Welche Vorteile bietet der Leitfaden?

Absolut freie Zeiteinteilung und maximale Entscheidungsfreiheit.

Möglichkeit, einzelne Fragestellungen immer wieder neu zu bearbeiten und so zu durchdringen.

Möglichkeit, einen umfassenden Einblick in die Selbsthilfeforschung zu gewinnen und so zu erfahren, was getan werden sollte, um Probleme erfolgreich zu lösen.

Gute Aussicht darauf, das eigene Problem (endlich) in den Griff zu bekommen!

Die „Bedingungen“:

Da eine Evaluation und Optimierung des Selbsthilfeleitfadens angestrebt wird, werden Sie um Feedback gebeten. Hierfür werden Sie parallel zur Bearbeitung des Leitfadens sogenannte „Feedbackbögen“ ausfüllen müssen. Am Ende der Studie kommt noch ein „Evaluationsbogen“ hinzu. Zusätzlich werden wir eine Kopie eines Teils Ihrer Arbeitsergebnisse benötigen. Der gesamte Datenaustausch erfolgt via Email, d. h. Sie bekommen sämtliche Unterlagen von uns per Email zugeschickt und senden später einige Unterlagen in ausgefüllter Form an uns per Email zurück! So ersparen wir Ihnen unnötigen Aufwand!

Generell gilt:

Alle Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und dienen keinem anderen Zweck, als der Evaluation unseres Leitfadens. Sie werden keine persönlichen Angaben machen müssen, die auf Sie zurückschließen ließen. So garantieren wir Ihnen absolute Anonymität!

Der Leitfaden selbst kann zu ca. 85% bequem am PC bearbeitet werden. Er besteht hauptsächlich aus Fragen, die Ihnen bei der Konstruktion eines erfolgsversprechenden Lösungsansatzes behilflich sein sollen. Um den Leitfaden bearbeiten zu können, sollten Sie einfachste Computerkenntnisse aufweisen und einen Zugang zu Microsoft Word haben. Zusätzlich sollten Sie über die Möglichkeit verfügen, zu drucken. Sollten Sie diese Möglichkeit jedoch nicht haben, so können wir Ihnen die erforderlichen Dokumente gerne per Post zukommen lassen.

Interessiert? Dann schnell eine Email an: [email protected]

Mit freundlichem Gruß:
Gerhard Schulz
(cand.) Dipl.Psy.
ausgeb. Coach nach Wirkfaktoren
ausgeb. Lösungsorientierter Berater