Hallo,
Leider bin ich absoluter Anfänger im Elektronikbereich.
Das ist schon ein Problem, weil da die Schaltung sehr
einfach sein muß, sonst bekommst Du das nicht zum laufen.
Ich könnte mir da auch schnell mal was ausdenken, aber
eine solche Schaltung wäre ja nicht erprobt und wenn dann
da irgend ein kleiner Fehler drin ist, wirst Du damit
auch nicht froh (oder es muß sehr einfach sein).
Einiger Entwicklungsaufwand ist trotzdem nötig.
Trotzdem konnte ich eueren Ausführungen einigermaßen folgen.
Wie wäre es mit einer Kombination euerer Vorschläge, in dem
man das Wiederstandsnetzwerk aus dem Beispiel von wgn durch
einen digitalen Poti aus Deinem Vorschlag ersetzt. Beim
googeln bin ich über den Typ X9C102 bis 104 gestolpert
(Datenblatt http://www.intersil.com/data/fn/fn8222.pdf).
Genau sowas meine ich. Habe z.B. mal den X9C103 verwendet.
Ist recht einfach zu durchschauen. An einem Pin wird
die Zählrichtung Up/Down eingestellt und am anderen
gibt man einfach Impulse drauf. Diese Signale kannst Du mit
dem PC (am besten mit der parallelen Schnittstelle, geht
aber auch mit RS232) auch recht schnell ausgeben, so daß
Du in wenigen ms von 0-max. durchsteuern kannst.
In Anschluß an den X9 dann den TDA2030.
Willst Du die Richtung auch über die Spannungspegel machen.
Geht evtl. einfacher mit einem separaten Signal über
Relais die Spannung (Fahrrichtung) umzupolen.
Dann bräuchtest Du auch keine negative Stromquelle
(sondern nur einmal +12V bzw. eine höhere Spannung ca. 15V).
Mit einer Spannung und einer Brückenschaltung kann
man auch die umpolung machen.
Dann sind 2 TDA2030 nötig. Wird aber alles schwieriger.
Ich muß allerdings etwas vor den TDA2030 warnen.
Die neigen sehr zum Schwingen und werden dann schnell
heiß und rauchen auch schon mal ab. Da muß man die
empfohlenen Applikationsschaltungen wirklich ernst nehmen.
Außerdem steuern die wohl auch nicht bis an die Betriebs-
spannung aus. Du bräuchtest also ca. 15V.
Das hätte den Vorteil, dass man mit 3Bit seriell bzw. mit 2Bit
parallel auskäme und trotzdem fast das doppelte an
Schaltstufen, statt der angestrebten 64 sogar 100 bekäme. Das
bei dieser Steuerung kein Vollausschlag auf einen Befehl hin
zu realisieren ist, ist kein Problem. Die Lok wird über die
Software sowieso mit einer variablen Anlauf und Verzögerung
geregelt. Die echten Loks fahren ja auch nicht mit 100km/h :los 
Richtig.
Wie gesagt ich bin blutiger Anfänger. Wäre hier vielleicht
jemand so nett und könnte mir dafür einen Schaltplan mit
Stückliste skizzieren?
Ich würde Dir trotzdem die Variante mit dem
C-Control-Modul ans Herz legen. Da hast Du noch
viele weitere Möglichkeiten etwas mit anzusteuern.
Die Dokumentation ist auch sehr gut, so daß man auch als
Anfänger recht leicht einen Einstieg hat.
Da dieses Modul schon einen fertigen PWM-Ausgang hat,
könnstet Du das ganze mit einem Schalttransistor oder noch
besser mit einem Motorsteuer-IC hintendran recht
einfach und sehr elegant lösen.
Ich wäre euch wirklich tierisch dankbar dafür.
Überlege noch mal, was Du genau willst.
Gruß Uwi