Suche Titel und Verfasser(Dichter)?

Hallo an die Spezialisten,
welches Werk beginnt mit den Worten:
"Hab ich den Markt und die Straßen noch nie so einsam gesehen, nicht fünfzig deucht mir blieben zurück von all sei’n Bewohnern?
Antwort bitte direkt an meine Mailanschrift.
Danke und Grüße
Uwe

Hermann und Dorothea. Goethe, deucht mir.

Hallo, André,
heißt es nicht „MICH deucht“?

Hermann und Dorothea. Goethe, deucht mir.

Fänd’ ich irgendwie netter,
Grüße - Anette

Mich dünkt des gedachtest du schon.

Fänd’ ich irgendwie netter,

Weißt du, Anette,

nett ist kein Kriterium in diesem Kontext.

Der Akkusativ ist häufiger bei „dünken“, aber auch der Dativ ist möglich.

Dazu:

_ dün|ken [mhd. dünken, dunken, ahd. dunchen, eigtl.= den Anschein haben, zu denken] (geh. veraltend):

a) jmdm. so vorkommen, scheinen: mich/(seltener:smile: mir dünkt/(veraltet:smile: deucht, wir werden scheitern; ihr Verhalten dünkte ihn/(seltener:smile: ihm seltsam; es dünkt mich/(seltener:smile: mir, man hat uns vergessen;

b) sich zu Unrecht etw. einbilden, sich für etwas halten: du dünkst dich/(seltener:smile: dir etwas Besseres, dünkst dich/(seltener:smile: dir ein Held [zu sein].

© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001_

Gruß Fritz

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Hallo, Fritz und Mitdüenker,

nett ist kein Kriterium in diesem Kontext.

aber auch der Dativ
ist möglich.

…und den fand in diesem Fall offenbar der große Meister netter :wink:

("…Nicht funfzig,
Deucht mir , blieben zurück von allen unsern Bewohnern.")

Gruß
Kreszenz

Hallo, Kreszenz und Mitdüenker,

…und den fand in diesem Fall offenbar der große Meister
netter :wink:

("…Nicht funfzig,
Deucht mir , blieben zurück von allen unsern
Bewohnern.")

Der große Meister und Herr Geheime Rat hats mit dem Dativ!

Auch der Erdgeist fragt: Wer ruft mir?

Gruß Fritz

Weißt du, Fritz,

schon allein ob dieser Titelzeile

Mich dünkt des gedachtest du schon.

hisse ich die weiße Fahne.
Das

Der Akkusativ ist häufiger bei „dünken“, aber auch der Dativ
ist möglich.

tröstet mich denn auch genügend und ich finde weiterhin Deine Anmerkungen witzig, außerordentlich gründlich und informativ, manchmal hübsch ironisch, hin und wieder einfach nur

nett.

Grüße - A-nett-e

Hallo, du nette A-nette!

schon allein ob dieser Titelzeile

Mich dünkt des gedachtest du schon.

Wenn du sowas magst, hier ein ganz heißer Tipp:
Die Musikdramen Richard Wagners.

Hier das Zitat aus „Siegfrid“ im Kontext:

_MIME
Meinem Schutz übergab sie dich:
ich schenkt’ ihn gern dem Kind.
Was hat sich Mime gemüht,
was gab sich der Gute für Not!
„Als zullendes Kind
zog ich dich auf…“

SIEGFRIED
Mich dünkt, des gedachtest du schon!
Jetzt sag’: woher heiß’ ich Siegfried?_

Noch schöner ist:

Weia! Waga!
Woge, du Welle!
Walle zur Wiege!
Wagalaweia!
Wallala weiala weia!

Das ist Stabreim usqbis zum Überdruss!

Grüße - A-nett-e

Weißt du, dass so ein „a“ vor Adjektiven ein „α-privativum“ sein kann, das dann das Adjektiv in Gegenteil verkehrt? Also Vorsicht mit solchen Worttrennungen. :wink:

Gruß Fritz

Lieber Fritz,
ich bitte dich:

Weißt du, dass so ein „a“ vor Adjektiven ein
„α-privativum“ sein kann, das dann das Adjektiv in
Gegenteil verkehrt? Also Vorsicht mit solchen Worttrennungen.
:wink:

Natüüüürlich! Aber ich hab’ vergessen, den Zwinker zu malen, ne?

Gruß Fritz

von mir auch - Anette